stART11 in Duisburg-Ruhrort: Kunst, Kultur und transmediales Erzählen

 

Photo: Christoph Müller-Girod

Der Ticketverkauf für die dritte Auflage der stARTconference hat begonnen. Themenschwerpunkte der zweitägigen Veranstaltung, die am 17. und 18. November 2011 in Duisburg-Ruhrort stattfindet, sind Transmedia Storytelling und Social Media.

Immer größer wird die Zahl der Kultureinrichtungen, die im Social Web aktiv sind. Häufig verfolgen sie das Ziel, auf ihre Aktivitäten aufmerksam zu machen, neue Zielgruppen für ihre Angebote zu interessieren und Community-Building zu betreiben. Viele nutzen dafür Facebook, das weltweit größte soziale Netzwerk, seltener kommen Twitter oder ein Blog zum Einsatz. Vermehrt setzen Kulturbetriebe in ihrer Kommunikation Elemente des Storytelling ein, um etwa potenzielle Besucher für ihre Angebote zu interessieren. „Die technologische Entwicklung und die rasch fortschreitende Medienkonvergenz erlauben es uns außerdem“, gibt sich Frank Tentler, Sprecher der stARTconference, überzeugt, „verschiedene Medienformate zu nutzen und transmediale Welten entstehen zu lassen“. Gerade im Kunst- und Kulturbereich ortet Tentler gewaltige Potenziale, schließlich verfüge niemand über mehr spannende Inhalte als Kunst und Kultur.

In der Kombination verschiedener Formate sehen die Veranstalter die Chance, nicht nur neue Allianzen zu schließen, sondern auch neue Erlösmodelle zu entwickeln. Unter dem Motto, Transmedia Storytelling, die Kunst des digitalen Erzählens wolle man zeigen, so Tentler, dass es sich dabei nicht um einen vorübergehenden Hype handele, sondern um einen ernstzunehmenden und innovativen Ansatz, der die Kulturbetriebe aber auch vor gewaltige Herausforderungen stelle. Dazu gehört neben der Entwicklung der „Story“ auch der gekonnte Umgang mit den Social-Media-Kanälen, denn erst Facebook, Twitter & Co. erlauben die direkte Kommunikation mit den Zielgruppen. Wer sich für Transmedia Storytelling entscheidet, kommt um das Thema Social Media nicht herum, verweist Tentler auf die Bedeutung des Social Web.

Die stART11 geht diesmal in Duisburg-Ruhrort vor Anker

Stattfinden wird die stART11 in Duisburg-Ruhrort, dem „Kreativquartier“ rund um den größten Binnenschifffahrtshafen der Welt. Als Partner unterstützen die Firma Haniel und die Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) die Veranstaltung. Die Konferenz richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter von Kultureinrichtungen oder aus der Kulturverwaltung, Kulturmanager, Marketingfachleute, Medienentwickler oder Lehrende und Studierende der Studienrichtung Kulturmanagement und verwandter Studienfächer. Maximal 300 Besucher können an der Konferenz
teilnehmen, der Ticketpreis beträgt dieses Jahr 144 Euro.

Über die stARTconference

Organisator der stART11 ist der Verein stARTconference e.V., der 2010 mit dem Ziel gegründet wurde, Kulturbetrieben, Kulturschaffenden und Künstlern das Thema Social Media nahe zu bringen und Anwendungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken aufzuzeigen. Neben der jährlich stattfindenden stARTconference hat der Verein auch Veranstaltungsformate wie stARTcamp oder stARTtogether entwickelt und konzipiert darüber hinaus Weiterbildungsangebote in den Bereichen Social Media und Transmedia Storytelling. Die Gründer Christian Henner-Fehr, Christian Holst, Karin Janner und Frank Tentler beraten und unterstützen als Kultur- und Social Media-Experten Kulturbetriebe und Künstler bei der Konzeption, Planung und Implementierung von Social Media-und Transmedia-Storytelling-Projekten.
Weitere Informationen finden sich auf der Konferenz-Webseite.

 

One thought on “stART11 in Duisburg-Ruhrort: Kunst, Kultur und transmediales Erzählen

  1. issjatoll

    kann ich mir also leute angucken die mir erzählen wie man so eine kolumne macht wie ich das seit einem halben jahr mache

    mir für 144euronen sagen lassen was ich tue

    biete ich demnächst auch an

    für die hälfte

    jeder der mich darauf an der theke anspricht darf mir 72 eu geben

    quittungsblock habbischdabei