Erst Pfui, dann Hui: FCR 2001 Duisburg siegt 3:0 gegen FF USV Jena

Geackert haben die Löwinnen. Denn die Devise lautet bekanntlich: „Ohne Fleiß keinen Preis“. Diesen Fleiß legte das Team von Chef-Trainer Marco Ketelaer erst in der zweiten Halbzeit an den Tag und sollten mit einem 3:0-Sieg belohnt werden. In der ersten Halbzeit erschreckten die Löwinnen ihre Fans mit einer schwachen Darbietung, konnten aber alles in der zweiten Halbzeit wieder gut machen. Schützenköniginnen am heutigen 7. Spieltag: Mandy Islacker, Linda Bresonik und Barbara Müller.

In der heutigen Spielaufstellung musste der Trainer ein wenig umdenken. Stefanie Weichelt ist seit einigen Tagen an einer Grippe erkrankt. Doch zu seinem Glück konnte er wieder auf Mandy Islacker zurückgreifen. In der ersten Spielhälfte begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Jena erwies sich als gleichwertigen Gegner. Das Team von Martina Vos-Tecklenburg ließ nur wenig zu und nutzen sich jede bietende Gelegenheit um ihren Gegner ins straucheln bringen zu können. Zunächst nährten sich die Thüringerinnen von Fehlpässen und Stellungsfehlern der Gegnerinnen, kamen aber nie zum Abschluß. Bereits in der 15. Spielminute konnten sie sich gefaährlich nahe in den Strafraum der Löwinnen vor arbeiten. Doch der direkte Schuß auf Bellinghovens Kasten von Jenas Julia Arnold zog erfolglos vorbei.

Erst in der 20. Spielminute setzten die Duisburgerinnen das erste Zeichen. Doch nach mehreren Flanken in den Strafraum und drei Eckstößen konnten die Löwinnen keine klaren Torchancen verzeichnen. Erst gute zweiundzwanzig weitere Spielminuten später konnte sich Simone Laudehr eine Möglichkeit erarbeiten. Ihr Schuß auf das Jenaer Tor konnte aber durch den unermüdlichen Einsatz von Gegnerin Laura Brosius entschärft werden.

Beide Teams verließen den Platz zur Halbzeitpause mit einem 0:0. Von den Löwinnen kam viel zu wenig und Jena überraschte mit Gegendruck. Dennoch reichte es für kein Teamin Führung zu gehen. Doch mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit sollte sich das Blatt wenden. Deutlich erkannte man, das die Löwinnen motivierter und engangierter in den Spielverlauf fanden. Ein Freistoß von Luisa Wensing fand den Weg zu Teamkollegin Alexandra Popp. Diese verlängerte mit einem Kopfball auf Mandy Islacker. Diese konnte in der 57. Spielminute dann aus gut 10 Meter zum 1:0 für ihr Team einnetzen.

Es zeigte sich eine komplett ausgewechselte Duisburger Mannschaft auf dem Platz. Doch in der 69. Spielminute hätten die Gäste beinahe den ausgleichstreffer erzielen können. Fata Salkunic setzte eine lange Freistoßflanke in Richtung Tor der Duisburgerinnen, verpasste jedoch knapp.

In der 80. Spielminute zeigte dann das Duo Laudehr-Bresonik was sie auf dem Kasten haben. Simone Laudehr setzte sich gegen die Gäste duch und maschierte mit dem Ball in den Jenaerer Strafraum und setzte den Ball passgenau auf Teamkollegin Linda Bresonik, die energisch mitgelaufen war. Diese verwandelte einen passgenauen Flachschuss unhaltbar zur 2:0-Führung.

Zur 86. Spielminute erhöhte Barbara Müller nach eine traumhaften Passkombination von Alex Popp und Simone Laudehr mühelos auf 3:0.

Der FCR Duisburg konnte nach einer schwachen ersten Halbzeit die Partie verdient 3:0 am Schluß für sich entscheiden. Jena zeigte sich als ehwürdiger Gegner, konnten sich aber nicht strak genug gegen die Gastgeberinnen durchsetzen. Erst mit der Einwechselung der jüngsten Löwin, Jackie Groenen, kam deutlich mehr Bewegung ins Spiel. Der kleine Wirbelwind sorgte für eine angenehm frische Brise im Spielverlauf. Auch Chef-Trainer Marco Ketelaer lobte die Leistung des Youngsters.

Die Fotostrecke zum Spiel und die komplette Pressekonferenz nach dem Spiel können Sie unter folgenden Link abrufen:

http://xtranews.de/2011/10/16/video-und-fotostrecke-drei-punkte-fur-den-fcr-2001-duisburg-gegen-usv-jena/

Aufstellungen:

FCR 2001 Duisburg:

Bellinghofen – Himmighofen, Krahn, Neboli, Wensing – Ando (53. Groenen), Laudehr, Bresonik, Oster (66. Cengiz) – Islacker (78. Müller), Popp

FF USV Jena:

Schroffenegger – Roelvink, Radtke, Brosius, Löser – Milde (64. Salkunic), Schiewe, J. Arnold, Seiler(76. Schmutler) – Hearn, S. Arnold (85. 85. Beil)

Zuschauer: 1.462

 

 

 

 

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