Der SV Waldhof Mannheim fährt mit einem 4:0 Sieg zum Oktoberfest

Am Freitagabend stieg im Carl-Benz Stadion Mannheim die Regionalliga Partie zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem FC Bayern Alzenau. Nachdem der SV Waldhof die beiden vergangenen Partien verloren hatte, war der Zuschauerandrang nicht so groß wie in den Partien zuvor.

Um Punkt 19.00 Uhr pfiff Schiedsrichter Thomas Färber (Augsburg) die Regionalliga Partie an. Zunächst tasteten sich beide Teams vorsichtig ab, bevor einzelne Offensivaktionen folgten und die Partie spannender wurde.

In der 30. Minute gelang den Gastgebern dann der Führungstreffer durch Martin Wagner, der sicher zum 1:0 verwandelte. Gegen Ende der ersten Halbzeit tat sich nicht sonderlich viel. Der FC Bayern Alzenau war in vielen Situationen ein klein wenig verunsichert, doch hielt er bis dato ziemlich gut mit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schienen beide Teams weiterhin auf einem Level. Doch spätestens ab der 54. Spielminute knickte der FC Bayern Alzenau komplett ein, da Klaus Gjasula, der Bruder von MSV Profi Jürgen Gjasula zum 2:0 Führungstreffer für die Gastgeber markieren konnte.

Der FC Bayern versuchte dennoch mit einigen Chancen zum Torerfolg zu kommen, doch dieses endete ohne Erfolg, da Waldhof Keeper Rainer Adolf sich in mehreren Aktionen stark zeigte und eine Sicherheit an den Tag legte, die man bei ihm in der Vergangenheit weniger sah.

In der 79. Spielminute vergab Martin Wagner eine dicke Chance, denn er hätte den „Sack“ zumachen können. Doch Wagner war nicht konsequent genug im Torabschluss.

„Mund abputzen und weiter“- Das dachte sich wohl Dautaj. Er setzte sich gegen die komplett versagende Defensivabteilung der Bayern durch und machte nun den „Sack“ zu und traf erfolgreich zum 3:0 für die Mannheimer (80. Spielminute).

Doch damit war noch lange nicht Schluss, denn die Schlussphase hatte es in sich. Nach einem Foulspiel der Bayern entschied Schiedsrichter Färber auf Strafstoss. Doch auch dieser sorgte für Spannung. Rabihou trat für den SV Waldhof an und konnte den Elfmeter nicht verwandeln, doch im Nachschuss gelang es ihm, die Kugel unterzubringen. (84. Spielminute).

Kurz vor Ende der Partie dann noch eine kleine Aufregung. Im 16-Meter Raum der Mannheimer kam es zu Rangeleien, die Konsequenz: Referee Färber schickte Bayern-Spieler Sprung zum frühzeitigen Duschen (88. Spielminute).

Um Punkt 20.49 war dann Schluß im Carl-Benz-Stadion Mannheim. Der SV Waldhof konnte verdient siegen, die Bayern hatten ein ernstzunehmendes Mittel, um dem SV Waldhof Paroli bieten zu können.

Bemerkenswert war allerdings auch die Leistungssteigerung der Waldhof Defensive, denn dort sahen die 2954 Zuschauer so gut wie keine Fehler.

Die Stimmen zur Partie:

Martin Wagner:

„Natürlich bin ich mit dem Spiel zufrieden, denn wir haben 4:0 gewonnen. Ich kann immer wieder nur betonen, wie sehr es mir Spaß macht, vor so einer Kulisse, wie hier in Mannheim, auflaufen zu dürfen.“

Wagner verriet uns auch das große Geheimnis „Starke Leistung“ der Defensive:

„Wir haben eine Videoanalyse durchgeführt und die Fehler angesprochen und überall wo Verbesserungsbedarf bestand haben wir Ideen gesucht.“

Wagner verriet übrigens auch, dass er vor jeder Partie beim Einlaufen Gänsehaut hat. Auch zur Pyrotechnik nach der Partie fand Wagner die passenden Worte:

„Wir haben heute Freitagabend. Und mit so tollen Zuschauern, die so etwas auf die Beine stellen, macht der Start ins Wochenende besonders viel Spaß.“

Joseph Mensah:

„Vorab, mir hat es sehr viel Spaß gemacht, heute hier in diesem tollen Stadion zu spielen, denn die Fans des SV Waldhof sind schon etwas besonderes. Dennoch bin ich ziemlich enttäuscht über die hohe 0:4 Niederlage, denn ich denke, dass wir anfangs ziemlich gut dagegen gehalten haben.

Doch wenn man einmal einbricht, fallen die Gegentore ziemlich schnell. Wichtig ist es, dass wir uns nun als Mannschaft auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.“

Auch zu seinen sportlichen Zielen mit dem FC Bayern Alzenau äußerte sich Mensah:

„Ich weiss, dass wir nicht absteigen können. Dennoch erhoffe ich mir einen Tabellenplatz, der attraktiv ist. Ein Ziel von uns ist es, dass man unseren Namen nicht so schnell vergisst.

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