Bärbel Bas fordert Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung

Duisburg – Die Duisburger Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas kritisiert als zuständige SPD-Abgeordnete für Haushalt und Prävention im Gesundheitsausschuss die Kürzungen im Haushaltsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums und fordert eine Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung: 

"Jeder Euro für Prävention zahlt sich später doppelt aus, aber ausgerechnet bei Prävention und Gesundheitsförderung will die Bundesregierung im Haushalt 2012 kürzen. Das ist ein politisches Armutszeugnis.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will 2012 für Prävention 17 Prozent weniger ausgeben. Programme für Bewegung und Ernährung sowie Mittel zur Bekämpfung von HIV und AIDS in Zusammenarbeit mit Osteuropa sollen gestrichen werden. Auch die einst groß angelegten Präventionskampagnen werden um 82 Prozent massiv beschnitten. Politisch ist die Koalition bei der Prävention blank, Schwarz-Gelb hat in zwei Jahren null substanzielle Beiträge bei der Prävention geliefert. Wozu dann noch die Bevölkerung aufklären? Sie schweigen und kürzen die Mittel. Stattdessen wird die eigene Klientel beim Versorgungsgesetz ruhig gestellt und mächtig Geld in wirkungslose Honorarsteigerungen gepumpt.

Die SPD fordert die Bundesregierung auf, Prävention besser zu fördern. Deshalb haben wir bereits im April mit unserem SPD-Antrag " Potenziale der Prävention erkennen und nutzen – Prävention und Gesundheitsförderung über die gesamte Lebensspanne stärken" eine Präventionsstiftung gefordert, die klare nationale Präventionsziele definiert. Dort wären die Mittel gut investiert: Gesundheit zu erhalten anstatt Krankheit zu behandeln, ist nicht nur kostengünstiger sondern erhöht auch die Lebensqualität der Menschen."

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