Grüne Duisburg-Walsum begrüßen die breite Ablehnungsfront der Parteien im Landtag zum umstrittenen Fracking-Verfahren

Duisburg – Die Grünen in Duisburg-Walsum begrüßen die breite Ablehnungsfront der Parteien im Landtag im Hinblick auf das umstrittende Fracking-Verfahren, unkonventionell Erdgas in NRW zu fördern. Wie bereits bekannt ist, werden für diese Förderung hochgiftige Chemikalien eingesetzt.

"Ich finde es sehr gut, dass es bei den anderen Parteien auch ein Umdenken gibt", sagt Vorstandsmitglied der Walsumer Grünen Markus Laaks.

"Ich unterstreiche auch hier noch einmal, dass wir genau diese Parteien, wie die CDU und die SPD in die Pflicht nehmen werden, das Bundesgesetz des Bergrechtes zu ändern, damit wir in Zukunft von dieser unsauberen und gefährlichen Erdgasgewinnung verschont bleiben", fügt er hinzu.

Annika Etges, die Vorstandssprecherin der Grünen in Walsum, macht noch einmal auf eine geplante Veranstaltung aufmerksam und sagt:

"Solange dieses Thema nicht vom Tisch ist, werden wir es kritisch begleiten. Aus diesem Grunde möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass wir Grüne in Walsum, in Abstimmung mit dem Kreisverband, im Herbst eine Veranstaltung planen, in der wir die Duisburger Bevölkerung über diese umstrittende Erdgasförderung informieren werden."

Die Haltung der FDP in NRW, welche dem Fracking-Verfahren weiterhin offen gegenüber steht, kritisieren beide Grüne zutiefst.

"Damit zeigt die FDP ihr wahres Gesicht, weil sie die Gefahren auf die leichte Schulter nimmt, indem sie eine solche falsche wirtschaftsliberale und umweltverachtende Politik vertritt", so Etges weiter.

Anfragen dazu werden bereits auch in den örtlichen Gremien, wie den städtischen Umweltausschuss, nach der Sommerpause gestellt, so die Grünen abschließend.

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