Die Grünen im Duisburger Norden sind sehr besorgt über die jüngsten Veröffentlichungen des Landesumweltamtes

Duisburg – Nach Messungen des Landesumweltamtes nahmen im vergangenen Jahr vor allem Nickelwerte im Bereich von Industrie- und Hafenanlagen, auch hier in Duisburg, zu. Bundesweit gültige Grenzwerte seien an 119 von 160 Messpunkten überschritten worden. Nach dem Bericht sind am Duisburger Hafen, bei einer Schrottverwertung und bei einem Stahlwerk in Duisburger Norden 2010 zu hohe Nickelwerte nachgewiesen worden.

Der Vorstand der Walsumer Grünen fordert daher eine konsequente Einhaltung der Grenzwerte und in Richtung der Emittenten das Einhalten der Umweltauflagen.

"Wer in der Nähe einer Fabrik, Müllverbrennungsanlage oder eines Kraftwerks lebt, ist diesen Schadstoffen dauernd und ungeschützt ausgesetzt. Nach Angaben des Umweltamtes besteht zwar keine konkrete Gefährdung der umliegenden Bevölkerung, aber sein wir einmal ehrlich, es wird auch gesagt, langfristige gesundheitliche Folgen wie der Anstieg von Allergien und der des Krebsrisikos sind nicht auszuschließen", sagt Ralf Welters, Vorstandsmitglied der Grünen in Duisburg-Walsum. Und das erfüllt mich in Sorge" fügt er abschließend hinzu.

"Besonders Spiel, Sport und Bolzplätze, Aschenbahnen und Tennisplätze sind nicht selten durch Schadstoffe wie Dioxin, Nickel und andere gefährliche Schwermetalle belastet. Ich frage mich, wer schützt unsere Kinder und wer schützt uns? Sind auch hier auf Duisburger Stadtgebiet solche Orte betroffen?" stellt sich der Vorstandssprecher Jürgen Schröder die Frage.

"Wir wollen diesen Umstand ganz genau durchleuchten und werden entsprechend politisch reagieren" fügt er hinzu.

Die Grünen Mandatsträger erwarten seitens der Stadt, der Bezirksregierung und anderer zuständiger Stellen eindeutige Antworten auf ihre Fragen.

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