Ein Sommernachts(Kultur)traum: ExtraSchicht knackt Besucherrekord

Mit der ExtraSchicht feierte die gesamte Metropole Ruhr in der vergangenen Nacht ihr großes Kultur-Sommerfest. Über 200.000 Besucher legten ihre ganz persönliche ExtraSchicht ein. Die ganze Region folgte dem Ruf der Ruhr Tourismus GmbH und der 47 ExtraSchicht-Spielorte und ging auf Entdeckungsreise durch die Region.

Ob am Wasser, unter Fördertürmen, in der Waschkaue, der Eisenhütte oder im Fußballstadion: Teilnehmer an der diesjährigen ExtraSchicht erfreuten sich überall im Ruhrgebiet an außergewöhnlichen Kulturinszenierungen vor eindrucksvollen Kulissen. „Die ExtraSchicht ist ein Höhepunkt des Kultursommers in der Metropole Ruhr und hat in der vergangenen Nacht die Energie und Vielfalt des Ruhrgebiets erlebbar gemacht“, freut sich Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH (RTG). „Besonders im Jahr „eins“ nach der Kulturhauptstadt freuen wir uns über das anhaltende Interesse des Publikums am Alleinstellungsmerkmal der Region – der Industriekultur. Im Rahmen der ExtraSchicht wird diese besonders einzigartig und beeindruckend inszeniert.“

Aufregende Inszenierungen in alten Hallen

Die Besucher erlebten auf dem Karussell der Nacht eine gelungene Mischung aus Premieren, fulminanten Höhepunkten und exklusiven Einblicken: Die Uraufführung des 1. Deutschen Stromorchesters in der Maschinenhalle Zweckel, die Ausstellungseröffnungen von „Proto Anime Cut“ im Dortmunder U, „Schichtwechsel“ in der Zeche Hannover und „Souvenirs“ im Haus Ripshorst, Highlights wie der Klaviermarathon des Klavier-Festivals in der Jahrhunderthalle, das Live-Schmieden im Bochumer Verein, Auftritte bekannter Comedians in der Dortmunder DASA und der Hattinger Henrichshütte, schwebendes Straßentheater an der Zeche Waltrop, prächtige Illuminationen auf dem Gelände der Brauerei Moritz Fiege und dem Umspannwerk in Recklinghausen sowie ein internationales Musikprogramm an der Zeche Zollern in Dortmund und im Duisburger Innenhafen sprachen alle Zielgruppen von Großeltern mit ihren Enkeln über Kulturinteressierte bis hin zu Pärchen und Freundeskreise, die in kleinen Gruppen unterwegs waren, an. Zu den großen Finalveranstaltungen, wie dem Theater-Pyro-Spektakel im MüGa-Park in Mülheim an der Ruhr, dem Straßentheater TITANICK Firebirds an der Zeche Zollverein in Essen, der großen URBANATIX-Show im Nordsternpark in Gelsenkirchen, der Trommel- und Feuerwerkshow an der Jahrhunderthaller Bochum, der pyrotechnischen Inszenierung der Fördertürme auf dem Zukunftsstandort Zeche Ewald in Herten und dem KokereiGlühen an der Kokerei Hansa in Dortmund pilgerten erwartungsgemäß tausende Besucher. Förderturm und Klaviermarathon, Mountainbike-Stuntshow und Industriemuseum, Illuminationen und Eisenhütte – die ExtraSchicht hat wieder einmal verschiedenste Kunstformen und Besuchergruppen zu einem großen Kulturfest vereint.

Neues AREAL-Konzept bewährt sich

„Das zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 eingeführte Areal-Konzept zur Orientierung in der Metropole Ruhr hat sich auch für die ExtraSchicht bewährt: Die Gäste konnten auf ihren Routen durch die jeweiligen Areale Geheimtipps und große Spielorte wunderbar miteinander verbinden“, so Axel Biermann. Ihre erfolgreiche Spielort-Premiere feierten das Haus Ruhrnatur in Mülheim und der BernePark in Bottrop. Die Zeche Fürst Leopold in Dorsten gab ihr Comeback als Spielort mit einer Kunstentdeckungsreise durch die einst „verbotene“ Stadt.

Per Bus, Schiff und Fahrrad durch die Nacht

Das verbindende Element zwischen allen 47 Spielorten waren einmal mehr die eigens eingesetzten Shuttle-Busse, die über 35.000 Buskilometer zurücklegten. Per Rad-Shuttle wurden in Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen und Bochum Spielorte besucht. Der rollende Spielort „ExtraFahrt“ bescherte Besuchern auf der Route zwischen Essen und Dortmund kurzweilige Kulturhäppchen und überraschte seine Mitfahrer mit Brauttanz, Poetry Slam und fetzigen Ska-Nummern, so dass auch während der auftretenden Wartezeiten keine Langeweile aufkam. Technikinteressierte ließen sich an der Jahrhunderthalle Bochum die innovative Hybridbus-Technologie von Experten erklären.

Über die große Resonanz bei den Besuchern freut sich die RTG gemeinsam mit ihren Projektpartnern, dem Regionalverband Ruhr (RVR), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der RUHR.2010 GmbH. Mit tatkräftiger Unterstützung der Premiumpartner RAG Montan Immobilien GmbH und der Privatbrauerei Moritz Fiege sowie unseren Medienpartnern WDR, WAZ und Coolibri ist die elfte ExtraSchicht wieder zu einem vielseitigen Kulturerlebnis geworden und schon jetzt richtet die RTG den Blick nach vorn, denn am 30. Juni 2012 heißt es dann erneut: Licht an – ExtraSchicht!

Wer die nächtlichen Höhepunkte noch einmal Revue passieren lassen möchte, findet die beeindruckendsten Impressionen der ExtraSchicht 2011 in Kürze unter www.extraschicht.de

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