Buchrezension: Bartimäus und das Auge des Golem Bd.2

Jonathan Stroud

Das Auge des Golem / Bartimäus Bd.2

Übersetzer: Orgaß, Katharina; Jung, Gerald

 

 

 

 

 

 

 

 

Nathanael jung und dynamisch strebt nach seinem ersten Abenteuer, vor zwei Jahren nun eine Karriere im Zaubererministerium an.

Er arbeitet für die Regierung im Ministerium für Innere Angelegenheiten und seine Aufgabe besteht darin eine Gruppe aus „Gewöhnlichen“ < Nichtzauberern mit dem Namen „Widerstand“ dingfest zu machen.

So mancher  Anschlag auf Zauberergeschäfte wurde von dieser Gruppe ausgeführt und als sehr gefährlich in der Zaubererwelt eingestuft.

Allerdings stellte sich schnell heraus, dass nicht alle Anschläge auf Kosten des Widerstands gehen und Nathanael holt sich die Hilfe von Bartimäus.

 

Ein Mitglied der Gruppe ist Kitty, die in dem Buch mehr Aufmerksamkeit erhascht als Bartimäus.

Sie ist sehr aufmüpfig und klug, bringt aber den Tiefgang in die Geschichte.

Eigenschaften wie ihre Gefühle und ihre Geschichte werden ausführlich behandelt.

 

Bartimäus scheint ersichtlich genervt, aber weiterhin bringt diese Figur den Humor, ohne würde ich dieses Buch wohl zur Seite legen.

Nathanael wirkt sehr strebsam und wird daher nicht immer gern gelesen.

Nach einer langen Einleitung, wird es doch zur Mitte hin recht spannend, wie schon erwähnt macht der Humor von Bartimäus einiges wett.

Neue  Figuren rücken in den Vordergrund, dass ich persönlich eher nicht begrüße.

Allerdings habe ich auch in diesem Buch die Neugier entwickelt. Wie geht es wohl weiter?

 

Leseprobe:

„Ein greller Blitz. Hinter uns setzten zwei schwarze Gestalten über die Brüstung. Zerfetzte Umhänge  umwehten sie, gelbe Augen brannten unter den Kapuzen. Mit langen Sätzen fegten sie über die Terrasse, wobei sie kaum den Boden berührten.

Die Vögel in der Voliere verstummten schlagartig. Ich sah Queezle an „Soll ich oder willst du?“ Das schöne Mädchen lächelte und entblößte die scharfen Zähne „Ich“.“

S. 25

 

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