„Gedenken“ eine Zwischenbilanz…

Hinweis:
nach eine überbordenden Diskussion, die oft vom Artikel wegführte, haben wir dei Kommentare hier auf Xtranews geschlossen. DocuNews hat den Artikel übernommen. Wer also noch Anmerkungen hat, kann dies dort tun…

Das Mahnmal zur Erinnerung an die Loveparade – Katastrophe ist heute an die Duisburger Bürger übergeben worden. Xtranews berichtete. Das ist eine gute Gelegenheit eine Zwischenbilanz zu ziehen und sich Gedanken über die nächsten Schritte zu machen, auch einige der im Raum stehenden Kontroversen deutlich zu benennen. Es bleibt nämlich keine Zeit, sich auf den Lorbeeren der Mahnmalseröffnung auszuruhen. Wichtige Entscheidungen werden über den Sommer vorbereitet und wohl zum Jahresende zu Ratsbeschlüssen führen. Ein Kommentar von, Lothar Evers…

Auch heute konnte man deutlich spüren, dass die Bewertung der Ereignisse, derer mit dem Loveparade – Mahnmal gedacht werden soll alles andere als leicht fällt. Die Verwaltung der Stadt spricht konsequent vom „Loveparade Unglück“ manchmal auch von „Tragödie“.  Wenn ich nichts überhört habe, ist diese auch die Begrifflichkeit, die die Initiatoren des Spendentrauermarsches pflegen.

In gewissen Sinne findet sich diese nicht eben klare Positionierung gegenüber den Ereignissen auch in der Aufschrift des Mahnmals wieder: „…und fanden den Tod…“. Schaut man wo der Begriff „den Tod finden“ statt „sterben“ in der Alltagssprache benutzt wird, so stösst man auf Gefahren geneigte Sportarten wie „Bergsteigen“ und „Rally fahren“ , bei deren Ausübung man  den Tod finden kann. Das will man den Ravern ja wohl kaum unterstellen.

Die häufigste Verwendung des Begriffes findet jedoch durch ein tierisches Quartett statt, dass sich seinem geplanten Ableben erfolgreich widersetzt. „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall“, lautet die Parole jener Ausgestossenen, die als „Bremer Stadtmusikanten“ spätere Berühmtheit erlangten, eben dadurch dass sie statt den Tod etwas Besseres fanden.

Mir gefällt die Widmung des Mahnmals nicht wirklich gut. Aber diese Kritik verblasst, angesichts des beeindruckenden partizipativen Prozesses, dass zu seiner Entstehung führte. Ein Zusammenschluss bürgerschaftlicher Gruppen und Vereine sammelte das Geld und startete die Initiative. Die Jury unter Vorsitz von Josef Krings war breit besetzt und integrierte Hinterbliebene und Verletzte der Loveparade Katastrophe. Alle Duisburger Künstler konnten sich beteiligen.  Die Auswahl des Preisträgers erfolgte -nach und trotz der Plagiatskrise um den Entwurf von Jürgen Meister– einstimmig.
Auch in der Realisierung des Mahnmals setzte sich dieses Engagement fort. Auszubildende der Thyssen Krupp AG, realisierten das Projekt in enger Kooperation mit dem Preisträger  „Gerhard Losemann“. Und -zurück zur Sprache- erneut fand Alt OB Josef Krings die richtigen Worte, als es heute galt, das Mahnmal zu eröffnen. Statt vom Ort des Unglücks spricht Krings vom Tatort und reflektiert damit, dass allein 16 städtische Angestellte bei der Staatsanwaltschaft als Beschuldigte geführt werden. Taten zum Tod führten, der eben nicht gesucht und gefunden wurde.

Parrallel und vielleicht auch im Windschatten der „Initiative Spendentrauermarsch“ haben Stadt Duisburg und Möbelunternehmer Krieger gezeigt, dass Beteiligung der Bürger und breite Partizipation in Duisburg alles andere als selbstverständlich sind.  Gemeinsam haben sie ohne jede Beteiligung der Hinterbliebenen und Verletzten der Loveparadekatastrophe von August 2010 bis April 2011 den Entwurf eines Bebauungsplanes für den alten Duisburger Güterbahnhof erarbeitet. Ein ursprünglich südlich der Karl Lehr Strasse vorgesehenes Möbelhaus, steht jetzt so, dass der „historische Ort“ der Loveparade Katastrophe unter ihm verschwinden, also vernichtet würde.

Bei den Veranstaltungen zum Jahrestag am 24. Juli 2011 werden wir erleben, dass man neben einem Mahnmal auch den „historischen Ort“ zum Gedenken und zum Trauern braucht. Wir werden mit den dann gemachten Erfahrungen auf das Thema zurück kommen. Die Beteiligten des Prozesses von August bis April waren und sind offensichtlich davon ausgegangen den Betroffenen die Form und Kultur ihres Gedenkens vorschreiben zu können.
Das ist inzwischen nicht mehr der Fall, seit diese sich mit dem „Appell der Hinterbliebenen und Verletzten der Loveparade-Katastrophe und ihrer Angehörigen: …den Ort des Leidens und der Trauer nicht zerstören…“ zu Wort gemeldet haben.  Erstunterzeichner sind ausschliesslich Hinterbliebene, Verletzte der Loveparade – Katastrophe und deren Angehörige.
Bleibt zu hoffen, dass die Initiatoren des Mahnmals und der Bürgerkreis Gedenken deren Anliegen aufgreift und unterstützt.

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70 thoughts on “„Gedenken“ eine Zwischenbilanz…

  1. Ich sehe eines:
    Sämtliche Gründer verschiedener Organisationen halten sich mehrheitlich aus Streitigkeiten heraus, es sei denn, sie verteidigen sich.

    Auslöser vieler Hasstriaden kommen von den Anhängern.
    Also wenn nun alle Gründer beruhigenden Druck auf ihre Mitglieder ausüben,
    sollte doch ein Konsens möglich sein

  2. Lothar Evers So, 26 Jun 2011 at 22:57:55 - Author

    Unabhängig davon, ob Druck der Gründer es bringt. Eines will ich dann hier im Kommentar doch erwähnen. Hatte es erst oben im Artikel aufgreifen wollen, aber dann fand ich es doch sehr störend:
    Ich bin richtig froh, dass schon seit einiger Zeit die Begriff „Stahlmikado“ und „Hundekackwiese“ entsorgt wurden. Hoffentlich auf Nimmerwiedersehen.

    Beim „beruhigenden Druck der Gründer“ sträubt sich bei mir so einiges…

  3. Nun, mein Empfinden ging beim realen ansehen des Mahnmal recht weit nach unten,
    es sah auf dem Bild besser aus.

    Wenn sich dabei etwas sträubt, könnte man seine Gangart abändern.

  4. Lothar Evers So, 26 Jun 2011 at 23:09:53 - Author

    Lobend, ausschliesslich lobend…
    Gegen beide Begriffe habe ich doch wild den partizipativen Prozess betont.
    Und jetzt scheinen sie wirklich ihre Schuldigkeit getan zu haben. So sie denn eine hatten…

  5. Ich assoziiere es mit einem Stahlmikado. Und von mir stammt daher der Begriff. Daran ändert auch kein partizipativer Prozess etwas. Über Geschmack lässt sich durch Abstimmung keine Festlegung treffen. Auch kann man nicht mehrheitlich bestimmen, dass die Welt eine Scheibe ist.

    Ich finde dieses Mahnmal gräßlich misslungen. Und bei allem gebotenen Respekt gefällt mir die provisorische Gedenkstätte um Lichtjahre besser.

    Dabei differenziere ich sehr wohl einerseits zwischen der Arbeit der Haupträdelsführerin, Aktivistin, Vorsitzenden und wie auch immer die sich bezeichnen möchte, und der Person an sich.

    Vor der Leistung ziehe ich meinen Hut, die Person würde ich gerne in den Hintern treten.

    Und jetzt steinigt mich.

    • Nach der Eröffung gestern habe ich mir im Lehmbruck Museum die Entwürfe zum Mahnmal angesehen.
      Ich finde den Spruch des Mahnmals auch misslungen. Solange da jeder seinen individuellen Geschmack und sein Sprachgefühl verteidigt, ist das ja nicht zu beanstanden.
      Übel wird es, wenn stereotyp, wiederholt und kollektiv Kampfbegriffe geprägt werden, die man dann regelmässig reproduziert um den Gegner als Minderwertig darzustellen. Das war bei den Wörtern Müllcontainer, Hundekackwiese und Stahlmikado, der Fall, bevor man jetzt doch in Ruhe an der Eröffnung teilnehmen konnte.
      Da ist noch so ein hässliches Wortgetüm. Die Mitglieder des Vereins Massenpanik – Selbsthilfe als „Massenpaniker“ zu bezeichnen, und stets vpn „Massenpanik e.V.“ zu sprechen.

      Rege ausserdem dringend an, für die Auseinandersetzung zwischen Never Forget und seinen Ex-Mitstreitern, Kollegen und Vorständen einen eigenen Ort zur (möglichst fairen) Auseinandersetzung einzurichten. Was da bei jedem beliebigen Thema bei jeder Beliebigen Debatte an Kränkungen, Verletzungen und Beleidigungen ausbricht, ist ebenso gewaltig wie unproduktiv.

      Auch die derzeitig geführte Debatte zwischen Mitgliedern und Sympathisanten von „Massenpanik Selbsthilfe“ und Mitgliedern von „Never Forget“ ist meiner festen Überzeugung nach eine Debatte zwischen Ex Mitgliedern und praktizierendem Vorstand und Sprechern von „Never Forget“.

    • lieber Onkel Jürgen,

      da reihe ich mich doch gleich ein. es hat mir schon einmal eine menge verbale prügel beschert, was mich nicht abhält es wieder zu äussern: Sie sprechen mir in manchen bereichen aus dem herzen.

      der scheint trügt gewaltig, wenn man glaubt von dieser oder jener seite wäre ein aufeinander zugehen möglich, über den willen lässt sich da vielleicht noch streiten. statt dem anderen die fehler unter die nase zu reiben, wäre ein konstruktiver umgang gefragt, jenseits jeglichem gruppenzwang und stallorder. Ihnen wie mir geht dies völlig ab, ebenso wenigen anderen. diese immer wieder auf die eine oder andere seite schieben zu wollen nutzt keinem.

      solange weiter wasser gepredigt und wein gesoffen wird, kann sich daran nichts ändern.

  6. Die Arbeit an der Gedenkstätte mag ja gut gemeint sein. Mich erinnert der Auftritt da doch eher an eine Inszenierung der Vorsitzenden. Der ganze Auftritt ist mir zu pathetisch, insbesondere die tiefe Trauer der Nichtbetroffenen.

  7. Wenn die „Verwaltung der Stadt“ konsequent vom „Loveparade Unglück“ und DuisbürgerInnen daran mit „…und fanden den Tod“ zukünftig erinnern, dann ist das den Opfern von 2010 und den Ravern von heute gegenüber ein Affront, der allenfalls dazu auffordert, das Bild, was sie erwarten, wieder gerade zu rücken.

    Bei dir mag diese Kritik angesichts des beeindruckenden partizipativen Prozesses verblassen. Wieder andere werden sich kaum einlullen lassen, die verfilzte Partizipation samt Prozess genauer unter die Lupe nehmen, um sie begründet an adäquater Stelle zu monieren.

    „Die Beteiligten des Prozesses von August bis April waren und sind offensichtlich davon ausgegangen den Betroffenen die Form und Kultur ihres Gedenkens vorschreiben zu können.“
    … Wohl kaum, wenn man sich ansieht, wer hier wann wozu welchen Input freiwillig geliefert hat.

    Die Form des Gedenkens jetzt per „Appell der Hinterbliebenen und Verletzten der Loveparade-Katastrophe und ihrer Angehörigen: „den Ort des Leidens und der Trauer nicht zerstören“ über die positive Resonanz auf die provisorische Gedenkstätte am Unglücksort sowie die Köpfe derer hinweg verordnen zu wollen, die sich ein Jahr lang diesbezüglich eingesetzt haben, mutet mehr als unsensibel und zugleich anmaßend an: Kommt im gesamten Appell der Begriff „Gedenkstätte“ selbst nicht ein einziges mal darin vor! Legitimiert alleine das Bestehen dieses Appells, dass man das kriminelle Entwenden von Trauergaben an der provisorischen Gedenkstätte befürwortet? Dies liest sich zumindest so, wenn hier im Kommentarbereich auf XN die Forderungen nach „dem Erdboden gleichmachen“ oder den „Ursprungszustand wieder herstellen“ auftauchen.

    Derjenige, der an der „Gedenkstätte am Unglücksort unter freiem Himmel“ auch zukünftig den Opfern der Loveparade 2010 gedenken möchte, sei es als Hinterbliebener und Verletzter dieser unsäglichen Tragödie oder schlicht als Bewohner oder Gast von Duisburg, der ist mit seiner (eventuell zusätzlichen) Unterschrift auf dieser Liste sicherlich ein Stück näher dran: http://bit.ly/lvU5wr

    Warum? Weil der Erhalt der historischen Fläche die Voraussetzung für eine zukünftige Gedenkstätte am Unglücksort ist.

    Zwischen Wahl- und Wallfahrt ist die Rampe mit der Treppe das Symbol für eine verantwortungslose Politik auf Kosten des Menschen, seinem Wohlergehen und seiner Sicherheit. Allein diese traurige Tatsache braucht ebenso Raum zur Besinnung wie die Trauer um Menschen, die dort verunglückt sind oder verletzt wurden. Die Gesellschaft von morgen geht uns nach wie vor alle an.

    @Frank7777
    Der Eindruck ist sicherlich nachvollziehbar, stellt aber für mich weder die gesellschaftliche Relevanz noch den realen Bedarf der Gedenkstätte am Unglücksort in Frage. Die Art der Ausgestaltung und Betreuung ist in diesem Stadium nachrangig, da es vorrangig um den Erhalt der Fläche sowie des Provisoriums geht. Beides hat der Verein mit seiner Mahnwache erfolgreich vorgestellt. Wenn der Verein auf dem Kurs bleibt, dann ist das sicherlich positiv zu bewerten.

    Leider sind bisher alle Seiten wenig konstruktiv mit Kritik umgegangen, sondern haben intern oder extern zum Vernichtungsschlag ausgeholt.

    LG Simone

    • Liebe Simone,

      einen Bedarf an einer Gedenkstätte am Unglücksort – zumal in der doch nicht unumstrittenen Ausstattung – hat im Moment nur der Verein Never Forget. Ansonsten sehe ich niemanden, der entsprechenden Bedraf angemeldet hat.

      Nun hat dieser Verein zwar sehr früh mit der Dekoration des Unglücksortes begonnen, nur sehe ich darin keine Legitimation überhaupt zu dekorieren und schon gar nicht in der konkrten Form.

      Hinzu kommt, dass der Verein vornehmlich aus Leuten besteht, die mit dem Unglück an sich gar nichts zu tun haben. Da frage ich mich ernsthaft, warum trauern diese Leute?

      Letztlich ist es doch so, dass der Verein sämtlichen wirklichen Opfern, Betroffenen und Hinterbliebenen seinen Kitsch aufoktruiert. Anders denkende – insbesondere wirklich betroffene Personen – werden schlicht nur beschimpft.

      Und in dem Anspruch des Vereins „Wir waren zuerst da, wir gestalten mit unserem Kitsch“ sehe ich auch kein gesellschaftlich relevantes Anliegen.

      • “ Ansonsten sehe ich niemanden, der entsprechenden Bedraf angemeldet hat.“

        Mal einfach die Augen aufmachen dann klappt es auch mit dem sehen. Etliche Angehörige sind dankbar dafür was Never dort vor Ort gschaffen hat. Akzepieren sie dieses einfach. Etliche Mails sprechen für sich.

        „Hinzu kommt, dass der Verein vornehmlich aus Leuten besteht, die mit dem Unglück an sich gar nichts zu tun haben. Da frage ich mich ernsthaft, warum trauern diese Leute?“

        Ist Trauer ein Exclusivrecht???? Inwiefern haben Mitglieder von Never nichts mit dem Unglück zu tun? Ab wann hat man Ihrer Meinung nach etwas mit dem Unglück zu tun? Teilen sie die Leute in Kategorien ein????
        Ich denke das macht nur Never??? (ACHTUNG IRONIE).

        „Letztlich ist es doch so, dass der Verein sämtlichen wirklichen Opfern, Betroffenen und Hinterbliebenen seinen Kitsch aufoktruiert. Anders denkende – insbesondere wirklich betroffene Personen – werden schlicht nur beschimpft.“

        Wirklichen Opfern???? Gibt es einen Opferkatalog???? Wer unterteilt den mit einer solchen Aussage die Menschen in Kategorien. Das was sie als Kitsch bezeichenen ist mit Angehörigen aber auch Opfer größtenteils abgesprochen aber schön zu wissen das sie das als Kitsch ansehen. Stellt sich mir nur die Frage ob sie den Kitsch von Angehörigen akzeptieren oder nur wollen das es IHRER persönlichen Esthetik entspricht.

        „insbesondere wirklich betroffene Personen“

        Ab wann darf man den Ihrer Meinung nach sich als betroffener fühlen. Es wäre schön zu wissen ab wann es einem erlaubt ist von einer Katastrohe gefühlsmäßig betroffen zu sein. Vielleicht möchten sie auch dort eine Katalogisierung vornehmen????
        Und beschimpfen tun wir nicht wir schmeissen dem Huhn immer nur das Ei vor die Füsse……..

        • Nana, ich kann zwar nur für mich selbst sprechen, aber als „Betroffene“ sind m.E. die Leute gemeint, die durch die Katastrophe „nachhaltig und nicht unbeträchtlich geschädigt“ wurden?
          Ich war nicht auf der Lopa in Duisburg, dafür aber bei anderen in den Jahren zuvor. Macht mich das zum Betroffenen der Katastrophe?
          Ich denke nein.
          Wenn sich jemand sorgt um seine Familie dabei, weil die Handynetze nicht mehr funktionierten, und die Familie wohlbehalten zurückkommt.. ist er dann betroffen? Vielleicht ja, im weiteren Sinne.
          Aber doch sicher nicht im selben Maße wie jene die dort verletzt, traumatisiert wurden oder einen Angehörigen verloren haben.

          Zu kritisieren ist, wenn den Angehörigen der Toten ein höheres Ausmass an Leid zugeschrieben wird als das Leid das die Verletzten haben. Frau Hendrix schrieb z.B. wörtlich auf parcelpanics Blog : „Die Angehörigen der Toten sind am WICHTIGSTEN“.
          Ich such den Link gerne raus, wenn Sie mir nicht glauben..

          Aber die UNVERLETZTEN (psychisch wie physisch) als ebenso betroffen zu bezeichnen wie die Gruppe der „Verletzten, Traumatisierten und Angehörigen“, kann ja wohl auch nicht ihr Ernst sein. Das hat auch nichts mit der Kategorisierung zu tun, wie es NF vorgenommen hat.

          Der eine trägt einen Schaden (gleichwelcher Art) davon, der Andere nicht. Das ist für mich persönlich die Trennlinie zwischen Betroffenen und Nicht-Betroffenen. Egal wie betroffen man ist oder sich selbst fühlt: Niemand hat das Recht, einen „gemeinnützigen“ Verein zu gründen um daran selbst zu genesen. Frau Hendrix trägt auf FB vor, sie sei arbeitsunfähig (wegen der Lopa?)
          Dann sollte sie sich erstmal selber helfen lassen, bevor sie auf dilletantische weise versucht, mit Hobbygärtnern aus der Duisburger Gosse (tschuldigung) denjenigen zu helfen, die nicht so glücklich waren wie sie selbst. Ich krieg dabei Bauchschmerzen und vermute dass sie sich selbst daran hochziehen möchte, weil sie hatte ja das Glück dass alle ihre Angehörigen unbeschadet zurückkommen sind, und jedesmal wenn sie einem Angehörigen begegnet wird ihr das bewusst wieviel Glück sie hatte, im Gegensatz zu jenen denen sie so „aufopferungsvoll helfen“ will.. und seit ein paar Monaten ist ja auch ein „Würgetechniker“ aktiv dabei, den es sexuell erregt wenn er anderen Menschen die Luft nimmt. Dies habe ich keineswegs aus „Geplauder“ erfahren, sondern derjenige hat seine BDSM Identität mit seinem Nicknamen sowohl im NF Forum als auch auf Facebook offen zur Schau gestellt. Einmal den Nick googlen und man landet bei der „Sklavenzentrale“, und erfährt einiges über seine „Atemreduktions-Workshops“ die er kommerziell anzubieten scheint.

          Derjenige sagt selbst er war auf der Lopa und ist seitdem traumatisiert.
          Ohne es unterstellen zu wollen: allein dass man auf die Idee kommen könnte, dass es ihn sexuell erregt hat, wie die Menschen dort erstickt sind, hätte ihn davon abhalten müssen sich bei einem Opferverein mit seiner BDSM-Identität zu präsentieren. Aber was will man von NF noch erwarten, jeder der auf Vereinslinie ist wird mit offenen Armen genommen, siehe auch Herr Rohn der ja mal als eine Art Pressesprecher tätig war. Das ist einzig und allein Frau Hendrix vorzuwerfen dass sie so dumm war, dies zuzulassen.

  8. Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 08:18:15 - Author

    @Simone
    Du schreibst:
    „Bei dir mag diese Kritik angesichts des beeindruckenden partizipativen Prozesses verblassen. Wieder andere werden sich kaum einlullen lassen, die verfilzte Partizipation samt Prozess genauer unter die Lupe nehmen, um sie begründet an adäquater Stelle zu monieren.“

    Ehrlich gesagt: eingelullt ist glaube ich niemand. Duisburger und auswärtige mit sehr unterschiedlichen Positionen, versuchen „Gedenken und Trauer“ zu ermöglichen, nachdem die Stadt und ihre Spitze dafür, weil die Wahrheit vertuschend, nicht (mehr) in Frage kommt.

    Der Satz „Sie kamen um zu feiern und fanden den Tod“ den ja alle Familien, die jetzt mit dem Namen Ihrer Kinder auf dem Mahnmal stehen gekannt haben werden; (hoffe ich jedenfalls) ist weniger ideologisch als volkstümlich und Sehr alt. Einer Freundin und Mitstreiterin verdanke ich den Hinweis darauf, dass er hier
    http://www.20min.ch/life/tv/story/12548785
    als Headline eines Dokumentarfilms zum Attentat auf dem Münchener Oktoberfest vor 30 Jahren.
    Offensichtlich liegt er vielen menschen auf der Zunge, wenn es um „Feiern und Tod“ geht.
    Du schreibst weiter:
    „Die Form des Gedenkens jetzt per “Appell der Hinterbliebenen und Verletzten der Loveparade-Katastrophe und ihrer Angehörigen: “den Ort des Leidens und der Trauer nicht zerstören” über die positive Resonanz auf die provisorische Gedenkstätte am Unglücksort sowie die Köpfe derer hinweg verordnen zu wollen, die sich ein Jahr lang diesbezüglich eingesetzt haben, mutet mehr als unsensibel und zugleich anmaßend an: Kommt im gesamten Appell der Begriff “Gedenkstätte” selbst nicht ein einziges mal darin vor!“

    Du bringst es auf den Punkt:
    Das Wort „Gedenkstätte“ kommt im Appell nicht vor. Weil er alle Menschen zusammenschliessen will, die sich für den Erhalt des historischen Ortes einsetzen, den auch „roh“ ohne Umgestaltung zur „Gedenkstätte“ als Ort der Trauer und des Gedenkens nutzen wollen.
    Während „Never Forget“ immer selbst gestalten wollte, reicht vielen der Ort. Die fühlen sich von Amphoren, Kreuzen, Gartenzäunen, Lichtgestalten, Teddybären eher gestört.

    Insofern verordnet der Appel der Hinterbliebenen und Verletzten nichts. Er sorgt für Emanzipation. Die Betroffenen sprechen und verhandeln selber. Auch weil „Never Forget“, trotz offensichtlich nicht einmal schlechten Kontakten zur Krieger Gruppe und einzelnen Ratsmitgliedern es nicht geschafft hat, die kaltschnäuzigen Bebauungspläne auch nur zu relativieren. Mir will sogar scheinen, dass „Never Forget“ die Mühe scheut, Bebauungsplanentwürfe zu lesen und sich in die Rechtsgrundlagen einzuarbeiten.
    Das wird besonders deutlich an den Meldungen von „Never Forget“ auf Facebook. Da nehmen inzwischen die Dankeschöns fürs Essen,die Fanphotos, und selbstreferentiellen Filmdokus über die Geschichte der provisorischen Gedenkstätte den grössten Raum ein.
    Geht es um Bebauung, liegt man ebenfalls deutlich neben jeder Kompetenz. So bei der Sensationsmeldung: Krieger habe noch keine Baugenehmigung. Ja wie denn, wenn es noch nicht mal einen Bebauungsplan gibt? Insofern sind die Betroffenen gut beraten, sich zu emanzipieren und sich neue Kooperationspartner zu suchen.

    • „Während “Never Forget” immer selbst gestalten wollte, reicht vielen der Ort. Die fühlen sich von Amphoren, Kreuzen, Gartenzäunen, Lichtgestalten, Teddybären eher gestört.“

      Wenn man die Geschichte von Never Forget nachvoll zieht und Hintergründe kennt ist Ihre Aussage schlicht und ergreifend falsch. Man kann und konnte oft genug sehen und lesen das man sogar darum gebeten hat sich aktiv daran zu beteiligen und sich mit Ideen daran einzubringen. Viele Dinge sind auch nachweislich mit Angehörigen oder Verletzten vorher abgesprochen oder haben direkt mitgestaltet. Als Beispiel kann man die Trauerzitate auf dem Kopfsteinpflaster nehmen die von Angehörigen geschickt wurden und mit denen es abgesprochen war und die SIE als sinnfreie Schmierereien bezeichnet haben. Zudem haben auch etliche Angehörige dem Verein schon Ihren Dank ausgesprochen für das was sie dort geschaffen haben. Manche fühlen sich also anscheinend durch das was dort vor Ort gemacht worden ist nicht gestört, ganz im Gegenteil. Und noch einmal Trauer und Mitgefühl ist kein Exclusivrecht sondern betrifft alle.
      Was hat Krieger eigentlich am 14.04. im Rathaus vorgestellt?????
      Ich hoffe das wenn sich die Betroffenen neue Kooperationspartner suchen das sie sich Leute suchen die definitiv mehr Feingefühl haben wie sie. Bei der Einweihung Flugblätter zu verteilen auf denen der Jahrestag mit dem 27 ausgezeichnet ist finde ich persönlich nicht sehr geschmackvoll da es sich hier auch um den Todestag derer handelt desen Angehörige sie vertreten vorzugeben scheinen. Mit ein bißchen mehr Feingefühl und Kompetenz hätten sie aufgrund dieses Fehlers auf das Verteilen verzichtet.

      • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 13:44:13 - Author

        Beginnen wir doch mal bei den Grundproblemen:

        „Never Forget“ hat von Anfang an Opfer hierarchisiert: Tote für wichtige als Schwerverletzte und traumatiserte bezeichnet.
        Der Appell hat alle Betroffenengruppen zu Kooperation und gemeinsamer Artikulation gebracht.

        Never Forget hat immer
        *für*
        die Betroffenen gesprochen.
        Im Appell sprechen diese selber und nennen ihre Kontakttelefonnummern.

        Never Forget hat andere stets instrumentalisiert:
        Betroffene Lukas Loss, Exmitglieder und Vorstände.
        Die Appell Gruppe koperiert und handelt.

        Never Forget hat die gestrige Mahnmalseröffnung schweigend begleitet.
        Der Appell hat mit einem eigenen Flugblatt den Bezug zum Erhalt des historischen Ortes hergestellt.

        Never Forget blickt durch die rechtlichen Hintergründe von Bebauungsplan und Baugenehmigung nicht durch. Liest auch keine städtischen Vorlagen und hat deshalb die Sitzung des Stadtplanungsausschusses glatt verschlafen.

        Der Clou an der neuen Konstellation ist: wir kommen voran.

        • “Never Forget” hat von Anfang an Opfer hierarchisiert: Tote für wichtige als Schwerverletzte und traumatiserte bezeichnet.“

          Wann und Wo hat Never dieses getan????

          „Never Forget hat andere stets instrumentalisiert:
          Betroffene Lukas Loss, Exmitglieder und Vorstände.

          Wen und vorallem Wie hat Never jemanden Instrumentalisiert????

          „Never Forget hat die gestrige Mahnmalseröffnung schweigend begleitet.
          Der Appell hat mit einem eigenen Flugblatt den Bezug zum Erhalt des historischen Ortes hergestellt.“

          Never hat eine 6tägige Mahnwache für eine würdige Gedenkstätte inklusive Unterschriftensammlung hinter sich und sah es nicht für nötig ein Flugblatt an diesem Tag zu verteilen schon gar keines wo der Unglückstag von vielen Menschen falsch ausgezeichnet war.Sowas gehört an einem solchem Tag nicht dorthin.

          „Never Forget blickt durch die rechtlichen Hintergründe von Bebauungsplan und Baugenehmigung nicht durch.“

          Woher wollen sie das Wissen Herr Evers???? Vielleicht blicken die da mehr durch als sie glauben nur müssen sie damit nicht haussieren gehen.

          „Der Clou an der neuen Konstellation ist: wir kommen voran.“

          Wir auch!!!!!!

          • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 14:18:17 - Author

            Na das ist doch blendend.
            Dann verstehen Sie bestimmt auch, warum der Appell oder etwas Vergleichbares nicht bei Ihnen entstanden ist und warum die Hinterbliebenen die Staatskanzlei baten zu helfen, nachdem Sie sich die Demorechte für den Jahrestag gesichert hatten.
            Habe wirklich selten einen Verein gesehen, der sich in diesem Umfang gegen Kritik immunisiert.

  9. Zitat Evers von Massenpanik e.V.: „Das Wort “Gedenkstätte” kommt im Appell nicht vor. Weil er alle Menschen zusammenschließen will, die sich für den Erhalt des historischen Ortes einsetzen, den auch “roh” ohne Umgestaltung zur “Gedenkstätte” als Ort der Trauer und des Gedenkens nutzen wollen.“

    Jetzt ist die Katze also aus dem Sack! Dieser Appell ist nichts anderes als ein schäbiger Angriff, die Rampe abräumen lassen zu wollen. Es ist ein Angriff auf die liebevolle Arbeit der Aktivisten von Never Forget e.V.

    Es ist ein Unterschied, ob Menschen ein Jahr lang jeden Tag vor Ort sind, Geld für Blumen und Kerzen ausgeben aus eigener Tasche, oder ob ein Verein das Thema Rampe kurz vorm Gedenktag entdeckt und mit kostenlosen Steinchen aus dem Sandkasten bei einem Besuch gleichziehen möchte.

    Ich will kein tristes Auschwitz Ambiente durch Evers und Co. an der Rampe sondern eine würdevolle Gedenkstätte am Unglücksort unter freiem Himmel. Es reicht, dass ein Stahlmikado auf einer Hundekackwiese die Opfer verhöhnt. Das Ding gehört vielleicht vor die Zentrale von ThyssenKrupp oder auf einen Schrottplatz. Aber als Mahnmal symbolisiert es den gleichen Zynismus, Menschen als Stahlträger – Objekte – darzustellen, wie sie es zu Lebzeiten durch die Brille Sauerlands und Schaller gesehen wurden. Als Objekte in ihren vermurksten Planungen.

    Ob OB Sauerland das Gedenken des Tatorts zuschütten lassen will oder Evers und Hagemann die provisorische Gedenkstätte abräumen lassen wollen, kommt im Ergebnis gleich. Man will das Gedenken am Unglücksort ersetzen durch eine nichtssagende sterile Beliebigkeit und verpasst damit gleichsam voller Gehässigkeit dem Intimfeind Hendrix den lang ersehnten Blattschuss.

    Ich bekomme bei dieser Frau die Krätze, aber auch nur aus privaten Gründen. Von der Denke und den Inhalten der Ziele unterscheide ich mich, wie etliche andere Bürger, nicht. Wir wollen nicht, dass die Wölfe im Schafspelz wie die Vandalen alles zunichtemachen wollen, was bis jetzt geschaffen wurde.
    Ich fühle mich getäuscht und will meine Stimme zurück, die ich im guten Glauben unter diesem Appell gesetzt habe.

    Jetzt bleibt mir tatsächlich nichts übrig, als die andere Unterschriftenliste von den Nevers runter zu laden und unterschrieben nach Oberhausen zu senden. Denn ich will nicht, dass man meint, an der Rampe, alles abräumen zu können. Die wahren Motive sind hauptsächlich wohl nur darauf gerichtet und das finde ich menschlich niederträchtig. Und nein, Frau Hendrix sitzt nicht bei mir und diktiert diesen Text sondern wahrscheinlich wieder beim Anwalt, um mich zu verklagen. Trotzdem ist es meine Meinung. Unterscheidet endlich zwischen den Personen und den Zielen.

  10. Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 11:01:38 - Author

    So wird es sein, lieber Rohn:
    die eine Truppe angeführt von Ritter Rampenretter gallopiert aus dem Westtunnel und zeigt Duisburgs Honoratioren wie man richtig kämpft.
    und
    Die anderen versuchen gleichzeitig mittels „schäbigem Angriff, die Rampe abräumen lassen zu wollen“.

    Und schon feiert der Propaganda Jargon fröhliche Urständ: Massenpanik -Selbsthilfe heisst wiede Massenpanik e.V. Und das Mikado ist wieder auf der Kackwiese zu stehen gekommen.
    Um die Hitliste der Neukreationen konkurieren:
    Wölfe im Schafspelz,
    Vandalen
    menschlich niederträchtig;
    Abwahldiktator mit fehlender Bodenhaftung,
    figur aus der karnevalshochburg,
    dampfwalze im umgang mit trauernden

    Für alle, die sich gerne selbst ein Bild vom Appell der Hinterbliebenen und Verletzten, seiner Argumentation und seinen über 50 Erstunterzeichnern machen will, findet den hier:
    http://docunews.org/appell/Appell%20Endfassung.pdf
    kann ihn hier online unterstützen:
    http://loveparadeappell.de/
    und versteht nach den ausführlichen Belehrungen durch Semmel und Rohn warum es gar keinen Appell und Erstunterzeichner aus dem Kreis der Hinterbliebenen und Verletzten braucht, es vielmehr zwei Sätze über einer Unterschriftenliste auch tun. Hauptsache, sie sind liebevoll und korrekt.
    Das sieht dann so aus:
    http://www.homepage-baukasten-dateien.de/neverforgetdenopfernderloveparade/unterschriftenliste.pdf

    • Wenn man sich beide anschaut und vergleicht kann man sehen das es Never Forget nicht nur um den Erhalt des Ortes geht sondern auch und vor allem darum das am Unglücksort eine würdige Gedenkstätte errichtet wird. In Ihrem Appell wird eine würdige Gedenkstätte aber vollkommen ausgeschlossen. Was machen sie mit den Menschen die beides wollen????

      • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 13:31:27 - Author

        Die setzen sich via Appell für den Erhalt des Ortes ein. Und beteiligen sich nachdem der Ort erkämpft wurde an der Debatte um dessen Gestaltung…

  11. Herr Evers, warum mischen Sie sich überall ein ?
    Sie sind nicht erwünscht und haben mit Duisburg nichts am Kopf.

    • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 11:40:44 - Author

      Meinen Sie es kümmern sich zu viele Menschen um die Loveparade?
      Das sollten die Duisburger unter sich ausmachen?
      Mit Duisburg habe ich eine Freundin die da arbeitet, inzwischen einige gute Bekannte und Freunde, sowie einige Recherchen zur Loveparade „am Kopf“.
      Letztere findet man hier:
      http://docunews.org/loveparade/

    • anonymes Pseudonym Mo, 27 Jun 2011 at 17:49:20 -

      Warum mischt sie Frau hendrix ein? Die ist noch weniger erwünscht und hat mit Duisburg auch nichts am Kopf!

  12. „Man will das Gedenken am Unglücksort ersetzen durch eine nichtssagende sterile Beliebigkeit und verpasst damit gleichsam voller Gehässigkeit dem Intimfeind Hendrix den lang ersehnten Blattschuss.“

    Ich sehe das nüchterner. Die Betroffenen und Hinterbliebenen haben offenbar ein Interesse am Erhalt des Unglücksortes, um an diesen zurück kehren zu können.

    Eine mehr oder weniger kitschige Friedhosdekoration der Unglücksstelle interessiert diese Leute nicht. Daher besteht aus diesen Reihen auch kein Interesse an einem Feindbild – weder hinsichtlich Frau Hendrix noch hinsichtlich des von ihr vertretenen Vereins.

    Vielleicht nehmen der Verein und seine Vorsitzende sich selbst da zu wichtig?

    Augenscheinlich spielen beide bei den Betroffenen und Hinterbliebenen keine Rolle.

  13. Und diese Hiobsbotschaft konnten die Initiatoren des Appells nicht Klartext der Öffentlichkeit vermitteln? Das ist alles noch viel erbärmlicher als ich dachte. Da trauen Sie sich bei Never Forget nachzufragen, mit welchen Listen man losläuft?

    Ich erwarte Ihrerseits eine offizielle Erklärung darüber, wo und auf welchem Weg bisherige Unterzeichner on- und offline ihre Stimmen unter Kenntnisnahme des vollständigen Sachverhaltes revidieren können.

    • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 12:01:12 - Author

      Ich finde diesen Appell so was von klar und eindeutig formuliert. Halten Sie die Menschheit wirklich für so doof, dass die nicht lesen können. Ihre Erwartung, Frau Semmel in allen Ehren. Aber, die werde ich glaube ich nicht erfüllen.

      Basteln Sie nach all dem Geunke seinerzeit und heute wieder erst mal eine Ihrem strengen Urteil genügende Onlinelösung für den Zweizeiler von „Never Forget“ „Wir kämpfen mit allen…“

        • Nein, der Appell schließt weder eine würdige noch eine unwürdige Gedenkstätte am Unglücksort aus. Der Appell befasst sich gar nicht mit einer Gedenkstätte. Es wird appelliert, den Ort nicht zu zerstören, und zwar durch die geänderte bzw. die zu ändernde Bauleitplanung.

        • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 13:18:08 - Author

          Eigentlich muss man doch nur im Appell selber schauen. Da steht:
          „Wir fordern Rat und Verwaltung der Stadt Duisburg daher auf:
          halten Sie an der ursprünglichen Bauleitplanung fest:
          Möbelhaus südlich der Karl Lehr Strasse
          – Öffnung des Tunnels Karl Lehr Strasse bis auf die Bahn- und Autobahnbrücken.
          schützen und erhalten Sie den Ort der Loveparade-Katastrophe als Ort der Trauer und des Gedenkens“

          Der Ort soll nicht durch ein Möbelhaus vernichtet werden, damit man dort Tätigkeiten nachgehen kann: Trauern und Gedenken.

          „Never Forget“ und sein Vorstand sind die einzigen, die bisher diesen Ort nach eigener Ästhetik ummodeln, also verändern. Deshalb trauern wir zu Ostern mit Osterhasen aus der Kaufhausdeko, und zwischendurch mit ausrangierten Plüschtieren, die neuerdings „Trauergaben“ genannt werden und auf der Zufahrt mit strahlenden Lichtwesen aus Sandstrahlkultur.

          Das was hier als „vorläufige Gedenkstätte“ ästhetisch“ angeboten wird ist mit niemand abgesprochen. Schon gar nicht mit Hinterbliebenen und Verletzten der Loveparade.

          Der Appell vertagt und individualisiert die Debatte über das „wie?“. Er wollte mit allen Fans der Osterhasen und der Steine, mit Gegnern und Fans von Sauerland den Ort gegen die Übernahme via Bebauungsplan sichern, das was andere pathetisch „retten“ nennen. Dieser Führungsanspruch der Betroffenen und die sich dabei ergebende Vielfalt war „Never Forget“ ein Dorn im Auge. Deswegen haben sie den Appell plagiiert, die Rufnummern der Betroffenen weggelassen und eigene Unterschriftenlisten gebastelt. Davon waren sie auch durch eindringliche Bitten der Angehörigen nicht abzubringen, reagierten erst auf ein anwaltliches Mahnschreiben.

          Der Appell war geeignet alle, aber wirklich alle ästhetischen Strömungen bei der Gestaltung eines Gedenkortes zu integrieren. Dadurch sah „Never Forget“ und einige Epigonen, das eigene Monopol, die eigene Hegemonie verletzt, und segeln jetzt isoliert per Zweizeiler…

          • „Deshalb trauern wir zu Ostern mit Osterhasen aus der Kaufhausdeko, und zwischendurch mit ausrangierten Plüschtieren, die neuerdings “Trauergaben” genannt werden und auf der Zufahrt mit strahlenden Lichtwesen aus Sandstrahlkultur.“

            Die Plüschtiere die sie hier ansprechen stammen teilweise von Angehörigen. Ich wusste nicht das sie diesen nun verbieten möchten so etwas dort zu hinterlassen. Bestimmen Sie Herr Evers was Trauergaben sind???? Jeder hat seine eigene Art seiner Trauer und sein Mitgefühl zu zeigen Herr Evers und den Diebstahl solchen Sachen zu befürworten geschweige noch dazu zu animieren erweckt immer den Eindruck das sie den Leuten vorschreiben wollen in welcher Art und Weise sie zu Trauern oder zu Gedenken haben. Komischerweise hat Never in keinster Weise damit ein Problem somit versuchen sie hier nur Ihre eigenen Antrieb auf Never zu projezieren den Never hat diese von Ihnen gepriessene Vielfalt zugelassen. SIE NICHT!!!!!!

          • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 13:54:16 - Author

            Mittlerweile kenne ich nicht nur zahlreiche Verletzte sondern auch viele Hinterbliebene. Nicht einer würde erwachsener Kinder mit Plüschtieren gedenken. Sie haben da offen sichtlich die weitreichendere Erfahrung:
            Aus direkten Gesprächen?
            Erzählen Sie uns (anonym), wen sie kennen und was mit einem Kinderspielzeug an Trauer ausgedrückt wird oder werden soll?

            Habe selbst einen Sohn im Alter einiger Betroffenen und käme nier auf die Idee ein seit 17 Jahren nicht mehr benutztes Plüschtier zur Trauergabe mutieren zu lassen.
            Und wie viele hingen da?
            20?

          • „Das was hier als “vorläufige Gedenkstätte” ästhetisch” angeboten wird ist mit niemand abgesprochen. Schon gar nicht mit Hinterbliebenen und Verletzten der Loveparade.“

            Wenn sie das so behaupten Herr Evers dann ist es schlicht und ergreifend von Ihnen gelogen. Wissen Sie es nicht besser oder Lügen Sie hier bewußt.

          • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 13:56:45 - Author

            Sie haben ja offensichtlich monatelang neben Konni Hendrix und den Angehörigen gestanden. Wäre es dann nicht doch einfacher, Sie schreiben hier mit Klarnamen? Macht die Sache doch glaubwürdiger? Oder?

  14. Das sind die Aussagen von einen Angehörigen keine zehn Tage alt.

    „Ich werde weiter kämpfen für eine würdige Gedenkstätte am historischen Ort.“

    • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 12:29:30 - Author

      Und: haben Sie da etwas gegen? Oder warum orientieren Sie nicht auf dessen Appell, der zwei Telefonnummern zur direkten Kontaktaufnahme mit Hinterbliebenen und Verletzten enthält?

      • Nur keine Panik: Die zwei Unterschriften bleiben von der Rückrufaktion verschont. Die Initiatoren werden wohl wissen, was sie da selbst ausbaldovert haben zu Emanzipation aller, wie Sie es formulieren. ‚Alle‘ werden sich jetzt einfach mal melden.

        • Schade, dass Sie Ihren Rückruf nicht auf Facebook gepostet haben. Hier fehlt mir doch das „Gefällt mir“ von Laura Aline Redemann sehr.

          BTW: Wen oder was wollen Sie eigentlich zurück rufen?

          • Die fehlenden Texte dazu werden noch im Laufe des heutigen Tages zur Verfügung gestellt werden. Lege es dann auch auf FB ab … speziell für die Daumenklicker, die nach 100.000 Klicks immer noch auf die Frei-Haus-Lieferung einer Waschmaschine warten.

            btw: Nur für die, die diesen Appell nicht wissend unterschrieben haben in dem Glauben, dass die jetzt dort befindliche provisorische Gedenkstätte durch eine endgültig gestaltete ersetzt werden würde. Darauf warten nämlich alle seit dem 4. September 2010, weil es so kommuniziert wurde. Der Wunsch nach einer unbunten ‚historischen Fläche‘ ist zu keinem Zeitpunkt in einschlägen LoPa-Gruppen diskutiert worden und trifft dann zwangsweise die Gruppe derer, die mit Never Forget nicht konform gehen wollen. Im Zuge der Sippenhaft darf man an der Stelle auch sagen – dürfen.

      • Natürlich hat keiner was dagegen aber genau deswegen kann ich persönlich ihren Appell so nicht Unterscheiben da er sich nur auf den Erhalt des Ortes aber nicht für eine würdige Gedenkstätte am Unglücksort ausspricht.
        Daher ist klar welchen Appell ich nur unterstützen kann da mir Ihrer nicht weit genug geht und mich, der beides erreichen möchte, vollkommen ausschließt.

        • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 13:26:55 - Author

          Ich finde dass nicht: erst braucht man einen Erhalt des Ortes durch Veränderung des Bebauungsplanvorschlages und Ausweis der Fläche als nicht zu überbauen. Dann kann man in einen Diskurs über die Gestaltung dieses Gedenkortes eintreten, den aber dann nicht eine Organisation so monopolisieren darf, wie „Never Forget“,das seit Monaten praktiziert.

          Also kann jede(r), der/die den Ort erhalten will und sich in dem Prozess seiner Gestaltung einbringen will, ihn unterstützen. Das passiert auch jeden Tag an vielen Orten. Lediglich Never geht den Sonderweg, ich weiss auch warum:
          weil man vom ersten Entwurf an, mit eigenen ästhetischen Vorstellungen am Start war. Vielleicht auch mit der Idee, events und Herstellungsarbeiten als Dienstleister anzubieten…

          • Papperlapups. Weil man genau auf so eine Argumentation verzichten kann, nimmt man lieber gleich die eigene Liste. Dann kann man sich den ganzen Sumpf um böswillige Unterstellungen schlicht schenken.

  15. „Nicht einer würde erwachsener Kinder mit Plüschtieren gedenken. Sie haben da offen sichtlich die weitreichendere Erfahrung:
    Aus direkten Gesprächen?
    Erzählen Sie uns (anonym), wen sie kennen und was mit einem Kinderspielzeug an Trauer ausgedrückt wird oder werden soll?

    Habe selbst einen Sohn im Alter einiger Betroffenen und käme nier auf die Idee ein seit 17 Jahren nicht mehr benutztes Plüschtier zur Trauergabe mutieren zu lassen.
    Und wie viele hingen da?
    20?“

    Haben Sie sich mal damit beschäftigt wieviele Teddybären im Tunnel nach der Katastrophe abgelegt worden sind? Wahrscheinlich nicht sonst würden sie wissen das es normal ist für einige Menschen aber anscheinend möchten sie diese bewußt von Trauer und Mitgefühl ausschließen da sie Ihrem Bild nicht entsprechen. Und keiner dieser Leute ist verpflichtet einem Herr Evers zu erklären warum er diese tut um sich eventuell bei Ihm die Erlaubsniss dafür abzuholen. Und nur weil sie es sich mangels Sensibilität nicht vorstellen können haben sie dieses zu akzeptieren.

    • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 14:29:20 - Author

      Sie wollten mir doch eigentlich erzählen, was Ihnen Hinterblieben zu Plüschtieren als Trauergaben für erwachsene Kinder erzählt haben.
      Dass Menschen gerne Teddys entsorgen, wenn Menschen gestorben sind, die sie kennen, wissen wir doch spätestens seit Lady Di.
      Und die TunnelTeddys können ja wohl unmöglich alle von Angehörigen gestammt haben…

      • „Sie wollten mir doch eigentlich erzählen, was Ihnen Hinterblieben zu Plüschtieren als Trauergaben für erwachsene Kinder erzählt haben.“

        Nein das wollte ich nicht Herr Evers da es sie nichts angeht wer warum was hinhängt oder hinstellt. Sie haben zu akzeptieren das es eine vielfältige Art und Weise der Trauer gibt und keinem vorzuschreiben wie er das persönlich hält. Alles andere ist eine pure Anmassung Ihrerseits wenn sie erwarten das man sich dafür noch bei Ihnen rechtfertigt oder gar eine Erlaubnis einholt.

        • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 14:40:37 - Author

          Dann bleibt mir natürlich nur,
          Ihnen weiterhin viel Spass im Garten der Trauergaben zu wünschen.
          Frau Semmel meinte ja bereits, erst ab 200 wird es so richtig kuschelig.
          Von Angehörigen versteht sich!
          Als Trauergaben, versteht sich…

          • Darf ich das dann so verstehen das sie sich aus der Sache heraus ziehen und einer vielfältigkeit der Trauer wieder ermöglichen????

          • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 14:58:37 - Author

            Ich kommentiere und organisiere und habe eine Meinung. Das ist alles. Und an gleichaltrigen, die mit Plüschtieren trauern bin und bleibe ich interessiert.

    • Möglicherweise hat auch der eine oder andere Angehörige dort einen Teddybären dagelassen. Ich glaube das würde niemand kritisieren wollen. Aber nachdem der Verein NF dort für den ganz überwiegenden Teil des ganzen Kitsches – z.B. Ostereier/Hasen zu Ostern – verantwortlich ist, kann ich verstehen wenn man annimmt dass das ALLES NF zuzuschreiben ist, solange nur NF behauptet, es käme von Angehörigen.

      Und ich empfinde es ehrlich gesagt wie eine „Verarsche“, wenn man dort z.B. an Ostern so tut, als wären die Toten nicht ganz so tot, wenn man sie am Osterfest beteiligt und Eier und Hasen dort hinlegt?! Das ist ne Schönfärberei von Leuten, die meinen mit so einem Kokolores den Angehörigen Trost spenden zu können. Augenwischerei ist das! Der Tod ist hässlich und hat rein gar nichts mit Bienchen und Blümchen und Hasen zu tun! Falls Angehörige das im Einzelfall anders sehen mögen (was immer noch unbelegt ist), gäbe das m.E. NF immer noch kein Recht, dort einfach ihre Kleingartenanlage hochzuziehen.

      Wenn es wirklich einen Konflikt in dieser Angelegenheit gibt, und zwar unter den Betroffenen(!) dann müsste NF die Debatte unter den Betroffenen fördern und versuchen erstmal einen Konsens herzustellen bevor man aktiv wird. Statt dessen wird offenbar einfach umgegraben und fleissig gegärtnert. Diejenigen die sich da als Gärtner engagieren mag ich nichtmal kritisieren, die glauben der Frau Hendrix offenbar einfach dass es einen breiten Konsens unter den Angehörigen gäbe für deren Arbeit. Ich hab auch einen Rentner als Nachbarn der mir den Garten macht, macht er von sich aus weil er einfach nicht so viel zu tun hat und es gerne macht und ich nix dagegen hab.
      Das gegen den Wunsch von einigen Betroffenen zu machen, ist aber ziemlich frech und diejenigen können wohl nur deswegen noch in den Spiegel schauen, weil sie den Ausführungen Hendrix ungeprüft Glauben schenken..

      Man möge mich korrigieren, wo ich falsch liege!

  16. @ Lothar Evers – 27. Juni 2011 – 13:54

    Das Ablegen von Plüschtieren als Trauergaben von Erwachsenen wäre mir auch neu. Im Allgemeinen ist es Sitte bei Kids ab 11 aufwärts bis 20. Und das dürfte der LoPa-Zielgruppe schon eher entsprechen – sagte OB Sauerland vor der LP – und das mit 55.

    >> Und wie viele hingen da? 20?
    Ja, und? Das sind 200 zu wenig!

    • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 14:30:15 - Author

      Stimmt erst ab 150 im Bauzaun strangulierte Teddys ist der historische Ort komplett verdeckt….

      • Alles klar. Wie war das?
        „Übel wird es, wenn stereotyp, wiederholt und kollektiv Kampfbegriffe geprägt werden.“
        Richtig, „strangulierte Teddys“ bitte mit auf die Tabu-Liste setzen. 🙂

  17. Phil H hat vollkommen Recht. Wenn einer der Angehörigen das bedürfnis hat, mit Plüschtieren zu trauern, so soll er das tun.

    Die gibt es aber – zumindest belegt – nicht. Dafür zelebriert Frau Hendrix mit dem Verein Never Forget einen – wie sagte Phil H – Kleingartenkult. Abgesprochen hat sie den mit niemandem, schon gar nicht mit den Betroffenen und Hinterbliebenen. Sie zelebriert das, weil sie es für richtig hält. Für richtig hält sie es deshalb, weil sie zunächst hoffte, aus dem Unglück heraus einige Events organisieren zu können. Wie praktisch, dass sie gleich eine solche Eventagentur betreibt bzw. betrieben hat.

    Vor lauter Kitsch hat Frau Hendrix samt Verein dann verpasst, dass die Rampe der Bebauung weichen soll. Erst als Betroffene dies ermittelt und dagegen Position bezogen haben, hat auch Never Forget reagiert. Nämlich mit der Vereinnahmung des Appells der Betroffenen.

    In diese Vereinnahmung passte es aber nicht so recht, dass dort gar keine Gedenkstätte Inhalt des Appells war. Also hat man den Appell bei Never Forget nicht nur vereinnahmt, sondern gleich noch auf die eigenen Interessen angepasst.

    Nachdem auch das in die Hose gegangen ist, muss man natürlich jetzt über den Appell der Betroffenen und damit auch über die Betroffenen selbst herziehen.

    Never Forget spricht nicht für die Betroffenen und vertritt sie auch nicht. Never Forget verfolgt ausschliesslich die Ziele seiner ersten Vorsitzenden.

    Geschmacklos und ohne jede Legitimation.

  18. Kacker vom Dienst Mo, 27 Jun 2011 at 18:00:30 -

    Wie wäre es mit einer Gruppe für Alle die da heißt: Schlag mich TOT

    Auf Facebook sollte man diese Gründungsidee verfolgen.
    Kompetente Leute sind vorhanden.

    Inhaltliche Auseinandersetzung: Wie schaffe ich es meinen Gegner verbal zu töten.
    Da könnten sie alle aus tiefsten Herzen hassen, sämtliche verbalen Morde begehen, welche der Menschheit bekannt sind.

    Beitrittsmöglichkeit : Jeder, Kommentare dürfen nicht gerichtlich verfolgt werden!

    Da kann man sich auskotzen über Schwanzlängen, Hintertreppenfotos, Pornosgelüsten etc.

    Und wenn alles vorbei ist, dann hat man sich wieder lieb! Piep,Piep, Piep

    Es wäre ein Segen für die Kommentarbereiche und einiger Facebookseiten!

    Bitte schließen sie sich zusammen, eine geballte Ladung an Hass,Niederträchtigkeit gegenseitigen Unverständnis, Mißverständnis, hoher kompetender Artikulationen, macht mit in der der Gruppe: Schlag mich TOT richtig Spaß!

    Also erhöhen sie ihren Spaßfaktor, aber lassen sie sich nicht mehr unter Artikeln auf diese Weise aus, denn meistens haben die Artikel mit ihren Bedürfnissen nichts zu tun!

    Ich hatte diesen Artikel eben schon mal geschrieben, etwas anders ,kann sein das ein gleichlautendes Geschwätz nochmal erscheint!

    • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 19:27:11 - Author

      An ihrer Idee ist was dran. Regelmässig arten die Diskussionen zum Thema aus. Fürchte nur, man müsste einen Freiwilligen finden , der für Infrastruktur sorgt. Ihr Nick und Ihre Vorarbeit suggeriert, sie könnten das sein?

      • Kacker vom Dienst Mo, 27 Jun 2011 at 19:52:15 -

        Das zu braucht es keinen Diensthabenden, jeder ist Administrator. Was für eine Wonne, dann kann auch noch jeder nach Herzenslust die Kommentare löschen. Das ist absoluter Spaß und so manche werden vorm kollektiven Selbstmord stehen, aber dann bitte mit Webcam! Ohne ist das witzlos, schließlich soll der Gruppengeist ja hoch gehalten werden. Keiner für Alle!

        • Lothar Evers Mo, 27 Jun 2011 at 19:55:20 - Author

          Nach einigen doch sehr neben dem Artikel postenden Kommentaren.
          Ist die Kommentarfunktion hier auf Xtranews geschlossen. Wer den Artikel sachlich vertieft diskutieren will:
          DocuNews hat ihn übernommen…