SPD-Aktionstag in Duisburg: Wegen Regens gekürzt

Eigentlich sollte der Aktionstag der SPD Duisburg, der unter dem Thema „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Gegen Lohndumping!“ stand bis 16:00 Uhr dauern. Doch der Regen machte den Genossen einen Strich durch die Rechnung und so war nach einer Stunde schon wieder alles vorbei. Die angekündigte Rede von NRW-Arbeitsminister Schneider fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

Tapfer hielten die Veranstalter gegen die Unbillen des Wetters stand, während sich das angeheuerte DJ-Team die gute Laune nicht nehmen ließ und mit Hits von Antonia aus Tirol bis zu den Weathergirls die Stimmung anzuheizen versuchte. Da allerdings wegen des starken Regens mehr Ständebetreiber als Interessierte am Kuhtor versammelt waren, beschloss man gemeinsam, um 12:00 Uhr die Veranstaltung zu beenden. In den Vorjahren habe man ja eigentlich immer Glück mit dem Wetter gehabt, hörte man, aber bei dem Wetter hätte das nun leider keinen Sinn.

Die wenigen Gäste hatten jedoch die Gelegenheit, sich mit NRW-Innenminister Ralf Jäger zu unterhalten oder Fragen an Sören Link oder Johannes Pflug zu stellen und sich an den Ständen über die aktuellen Forderungen der SPD zu informieren. Xtranews hat das Interview auf der Bühne mit Sören Link und Johannes Pflug aufgezeichnet:

 

 

 

 

5 thoughts on “SPD-Aktionstag in Duisburg: Wegen Regens gekürzt

  1. Ein Gastbeitrag von Walter B.

    In Europa breitet sich Empörung aus. Unzählige Menschen tragen sie auf die Strassen der Städte, insbesondere in Spanien und Griechenland, aber auch darüber hinaus. Wo kommt sie her, die Empörung? Wo führt sie hin? – Ein Deutungsversuch zwischen Hoffen und Bangen.

    Ist es Zufall oder nicht? Am Anfang stand das schmale Bändchen «Empört euch!» von Stéphane Hessel, in dem er die Jugend dazu aufruft, sich durch die Missstände in Gesellschaft und Politik empören zu lassen. Ohne Empörung gebe es keine Veränderung. Inzwischen sorgen die Empörten auf den Strassen Madrids, Athens und vieler weiterer Städte Europas für Aufsehen und fordern lautstark, aber friedlich einen grundlegenden Wandel in Politik und Gesellschaft. Die Empörung wächst quer durch alle Generationen und (fast) alle Gesellschaftsschichten. Bald muss man – pardon, kann man von einer europaweiten, wenn nicht globalen Empörung sprechen. Und wie von Hessel angemahnt, sind die Demonstrationen und Protestcamps weitgehend friedlich und gewaltlos, zumindest seitens der Empörten.
    ———————————————————————-
    Die Empörung richtet sich zunächst gegen die Politiker des eigenen Landes, die Wasser predigen und Wein trinken und die Bedürfnisse der einfachen Menschen völlig aus den Augen verloren haben. Wie sonst kann man erklären, dass zwar willfährig Banken gerettet, aber das Gemeinwesen und der Sozialstaat systematisch demontiert werden. ———————————–
    Die Empörung richtet sich ferner gegen die entfesselte Wirtschaft des 21. Jahrhunderts, die längst zum Selbstzweck verkommen ist und für zusätzliche Profite buchstäblich über Leichen geht. Schliesslich richtet sich die Empörung auch gegen den Nihilismus einer Gesellschaft, die fest entschlossen scheint, den nachfolgenden Generationen einen geschundenen, erschöpften Planeten zu hinterlassen. Die Empörung wächst im selben Mass, wie die Dreistigkeit und der Machiavellismus der elitären Globalisierung zunimmt. Die Finanzindustrie nimmt hier eine hervorragende Stellung ein, hat sie sich doch längst von der Realwirtschaft abgekoppelt. Mehr noch: Sie hat Realwirtschaft und Politik in Geiselhaft genommen, soweit sie nicht ohnehin mit beiden verbandelt ist, und diktiert uns allen, wo es lang gehen soll. Gleichzeitig trägt sie nichts, aber auch gar nichts Gedeihliches zu Wirtschaft und Gesellschaft bei.

    Sie verkörpert das, was auch die Revolution der Armen gegen die Reichen genannt wird. «Wenn Ihr uns nicht träumen lässt, werden wir euch nicht schlafen lassen.» Wohin führt die Empörung? Wen wundert’s, dass sich die Menschen empören und zu Tausenden auf die Strasse gehen. Hauptsächlich in Griechenland und Spanien, aber auch in vielen anderen europäischen Ländern erwachen die Menschen und stellen sich dem als unredlich empfundenen Sparbefehl und dem Ausverkauf des Staates entgegen.
    Doch Empörung kann nur der Anfang sein

    Da sind wir in Duisburg noch weit entfernt.
    Aber der Anfang ist gemacht

  2. 13uhr30 höhe forum auf der kö

    ich mit tintenfischringen beim dixiland

    ex-spd-parteisekretär sigi ambrosius mit mdb bärbel bas und regenschirm

    „hallo sigi

    hallo bärbel

    mann bist du lang

    ich bin ob-kandidat

    als ich 87 bei sigi ausgetreten bin bist du eingetreten

    und jetzt kandidierst du“

    „ich bin bundestagsabheordnete“

    „ihr seid hier die hartzverbrecher

    ich bin sozialdemokrat geblieben“

    „für welche partei denn“ (parteisekretärsfrage)

    „für die empörten die wutbürger die initiativen und die freie künstlerszene“

    „ja wie kriegst du denn die unterschriften“

    „wenn es sein muss in 24 stunden“

    sigi hat sich nochmal umgedreht

    bärbel dreimal

    die kandidatin hat angst vor mir

    womit ich diesen teil des wahlkampfes pschologisch schon gewonnen hab

    i’m singing in the rain

  3. hintergrund

    sigi hat immer grosse stücke auf mich gehalten

    mir damals ne karriere versprochen

    nie verstanden dass ich ausgetreten hbin

    mir später den wiedereintritt nahegelegt

    und mir ein mandat in aussicht gestellt

    hat mir als journalist ein interview mit der damaligen nrw-bildungsministerin behler verschafft

  4. gefühl

    ich mag sigi

    ich mag bärbel

    sie wissen nicht dass sie auf der falschen seite stehn

    ich habe vergessen bärbel die hand zu geben

    einem sauerland gibt man die hand nicht um sich die seele nicht zu infizieren

    bärbel ist so doof wie ich mal war

    ich kenne diesen sozialdemokratesken idealismus

    ich werde mit den beiden mal ein bier trinken

    und ihnen die aussichtlosigkeit ihrer kandidatur darlegen

    liebe menschen

    auch für diese beiden kandidiere ich