DGB Niederrhein: Sozialticket jetzt!

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Duisburg – Der DGB Niederrhein appelliert an die Politik beim VRR und in den Kreisen Wesel und Kleve, den Weg für ein Sozialticket frei zu machen. Der DGB-Regionsvorsitzende Rainer Bischoff „Mobilität gehört in unserer Gesellschaft zu den Grundrechten, die in den letzten Jahren für immer mehr Menschen eingeschränkt wurden. Die Zahl der Menschen steigt stetig, die von Armut betroffen sind und sich die ständig steigenden Kosten für die Nutzung des ÖPNV nicht leisten können. Die Parteien im VRR sollen ihren Streit beilegen und das Sozialticket endlich einführen.“

Besonders verärgert ist Bischoff über den Duisburger CDU-Mann Frank Heidenreich im VRR: „Im VRR wird die Einführung des Sozialtickets verschleppt, in Duisburg hat die CDU den Duisburg-Pass verhindert. Hier wird mit System unsoziale Politik gemacht.“

Der DGB-Sekretär Mark Rosendahl: „Die Finanzierungsprobleme der Verkehrsgesellschaften dürfen nicht die Einführung eines bezahlbaren Sozialtickets verhindern. Die Möglichkeit, Busse und Bahnen zu nutzen, ist Voraussetzung, um soziale Kontakte aufrecht erhalten zu können. Selbst Lebensmittelversorgungsstellen oder Kleiderkammern sind häufig nur über lange Anfahrtswege erreichbar. Mobilität ist wichtig für Arbeitsplatzsuchende oder um preisgünstig einzukaufen“, appelliert Rosendahl an den VRR, um die Blockade aufzubrechen.

Die Chancen für die Einführung eines preisgünstigen Sozialtickets haben sich durch die Bildung der rot-grünen Landesregierung erheblich verbessert. Während die CDU/FDP-Regierung jede Förderung eines Sozialtickets abgelehnt hatte, haben SPD und Grüne für das laufende (Halb-)Jahr 15 Millionen Euro eingestellt, ab 2012 sind 30 Millionen avisiert. „Jetzt sind der VRR und die ihn tragenden Verkehrsgesellschaften am Zug“, fordert Bischoff. Durch den Zusammenschluss von VRR und VGN zum 1. Januar 2012 sind die Kreise Wesel und Kleve gefragt, die Einführung des Sozialtickets zu unterstützen.

Anspruchsberechtigt auf ein Sozialticket sollen nach Auffassung des DGB alle unterhalb der Armutsgrenze nach OECD-Definition sein. Rainer Bischoff: „Dass arme Menschen sich keinen Bus leisten können, ist in unserem reichen Land schon ein Skandal. Aber die CDU im VRR setzt noch einen drauf, indem sie die angebotenen Mittel des Landes in einem unwürdigen Spiel zu Lasten der Menschen nicht umsetzen kann. Das muss ein Ende haben.“

Der DGB fordert von den Parteien im VRR ein bezahlbares Monatsticket.

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3 thoughts on “DGB Niederrhein: Sozialticket jetzt!

  1. is überfällig in einer stadt mit dieser sozialstruktur

    könnte den du-pass gut brauchen

    sauerlands urbanität ist multidevelopments betonbau
    mit menschen haben die betonköppe nix zu tun

  2. @ judas thomas kuhl
    Ich denke mal, dass Sie das mit der christlichen Maxime nicht so recht verstanden haben: „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“. Und das setzen die christlichen Parteien konsequent durch, muss man ihnen lassen.

  3. die christliche maxime ist hexenverbrennung, inquisition, kreuzzüge, sexuelle verklemmung, gehirnwäsche und millionen missbrauchte oder tote

    die letzte steinzeitreligion frisst sonntags ihren gott
    und mordet seriell im namen der nächstenliebe

    das katholische zentrum (adenauer) hat hitler installiert
    und die cdu (adenauer) ihn beerbt

    und dann kohl
    und dann merkel
    und auch sauerland

    ob das jetzt papst oder hitler oder sauerland heisst

    bandelier du weisst das

    aber die sauerland-wähler-mehrheit nicht

    manche hirngewaschenen glauben sich selbst nicht mehr
    mich freut wie schäuble langsam zum menschen mutiert

    da kann man ihnen nichts lassen

    weil da nix ist

    man hält die immer für real
    weil die so konsequent lallen

    hast recht bandelier
    nix is stabiler
    als die illusion von onanierenden psychopathen
    gleich welcher religion

    wie besoffen müsste ich sein
    um die ernst zu nehmen

    aber jetzt muss ich echt ins bett

    good night bandelier