Werner Hüsken: Duisburg braucht einen Neuanfang

Die vergangenen Monate seit dieser von Menschen gemachten und zu verantwortenden Katastrophe haben gezeigt, das es keine Rückkehr zur Normalität  in Duisburg geben kann, solange der jetzige Oberbürgermeister im Amt ist. Diese Agonie, diese lähmende Handlungsunfähigkeit der Verwaltungsspitze werden wir nicht länger hinnehmen – im Interesse aller Bürger unserer Stadt. Wir werden nicht warten, bis in vier Jahren Neuwahlen sind. Wir handeln jetzt. Es geht hier nicht um Schuld, es geht hier um Verantwortung und Menschlichkeit. Die gilt besonders auch für den Umgang mit den Opfern und deren Angehörigen.

Was wir brauchen ist eine große Solidarität aller Duisburger. Genau dafür diese Stadt bekannt: Für Solidarität für gemeinsames Handeln.

Sprecht mit euren Nachbarn, mit euren Arbeitskollegen mit den Jugendlichen dieser Stadt (es war eure Feier die so tragisch endete). Sprecht mit den Leuten, die schon lange nicht mehr wählen gehen. Hier zählt jede Stimme gerade auch Eure. Ihre seid alle Duisburger und gemeinsam wollen wir den Neuanfang.

Wir brauchen Unterstützung für Sammelstände an vielen wichtigen Plätzen Duisburgs. Viele Geschäften, Betriebe und Vereine werden uns durch Bereithalten von Unterschriftenlisten unterstützen. Die  Links mit den Unterschriftenlisten werden aber auch zum Download im Internet zu finden sein. Sie müssen dann ausgedruckt, ausgefüllt und im Original unterschrieben werden. Abzugeben sind sie dann an den Sammelständen oder bei einem der  Verantwortlichen der mit voller Anschrift auf der Liste steht.

Wir werden mehrere Wochen, – bis zu 4 Monate Sammeln können. Die Listen müssen dann an einem Tag komplett der Stadtverwaltung übergeben werden

Durch Veröffentlichung am 03.06.2011 im dafür vorgesehenen Gesetzesblatt ist das Gesetz zur Einleitung von Abwahlverfahren von Bürgermeistern und Landräten durch Bürgerbegehren in NRW rechtskräftig geworden.

Damit ist der Weg frei für ein neues Abwahlverfahren.

Die neue Gesetzeslage gibt uns, den Bürgern der Stadt Duisburg, das Recht unmittelbar  die  Abwahl des Oberbürgermeisters zu beantragen. Nach Prüfung der Zulässigkeit bekommt die Stadt dann durch den Antrag den Auftrag, das eigentliche Abwahlverfahren durchzuführen.

Ich werde auch dieses Mal, wie schon bei dem Einwohnerantrag vom vorigen Jahr, einer der Verantwortlichen und Ansprechpartner für dieses neue Abwahlverfahren sein.

Ich werde jetzt den Antrag fertigstellen und rechtlich prüfen lassen und dann die Unterschriftenlisten erstellen. Dies braucht noch etwas Zeit.

Der Beginn der Unterschriften-Sammlung wird der 20. Juni 2011 sein.

Der erste Stand wird an der bekannten Stelle am ‚bunten Vogelbrunnen‘ in der Königstrasse gegen 11:00 aufgebaut sein.

Duisburg braucht einen Neuanfang.

Werner Hüsken

DUISBURG HAT DIE WAHL

Für Hilfen und Rückfragen: DUISBURG_HAT_DIE_WAHL@web.de

14 thoughts on “Werner Hüsken: Duisburg braucht einen Neuanfang

  1. Selbstverständlich braucht Duisburg einen Neuanfang.
    Selbstverständlich unterstütze ich den Abwahlantrag.

    Danach…
    Wo ist die Alternative?
    Ich sehe da keine.

  2. Pingback: SAUERLAND RAUS

  3. ich stimme Axel nicht gerne zu, während ich David zurufen möchte: „nur daumen drücken bringt es nicht!“ irgendwo dazwischen…

    es ist nicht bequem, die position des realisten auferlegt zu bekommen. noch schwerer ist nur der versuch sich selbst von einem hoffnungslos eingeschätzten unterfangen überzeugen zu wollen. die nicht sichtbare breite front zu formieren scheint von ähnlichem denken beflügelt, dass in den letzten dekaden nicht immer zu dem geführt hat, was es wollte.

    das verbietet es nicht, viel glück zu wünschen.

  4. da hat jemand nicht verstanden wie revolution geht

    man braucht nicht viele aktive

    aber massen an daumendrückern und sympathisanten und geld

    nur in diesem klima kann man was bewegen

    die zusammensetzung und qualität der avantgarde muss stimmen

    und deren organisationsgrad

    in diesen tagen wächst zusammen was zusammen gehört

    sag dem daumendrücker er soll 50 weitere organisieren

    übernehme gerne das revolutionskommissariat kultur

    stehe sowieso schon auf der barrikade

    PS bandelier ich mag deine intelligenten fragen

    bist du mit sokrates verwandt

  5. die frage ist, ob jemand, der einen anderen als solchen betitelt nicht vielleicht selbst einer ist?

  6. farbebekennen63 Mo, 20 Jun 2011 at 11:10:47 -

    Ich halte nichts davon den OB Sauerland abzuwählen und bin gegen den Antrag.
    In seiner Amtszeit hat Duisburg ein neues Gesicht erhalten. Insbesondere die Innenstadt als Visitenkarte und Aushängeschild ist deutlich aufgewertet worden. In kurzer Zeit wurde so mehr geschafft als in 50 Jahren SPD-Regierung zuvor.
    Woran kann man ermessen, dass die Stadtverwaltung in Agonie ist? Alles Quatsch. Faktum ist, dass der Bürgermeister mit einer roten Mehrheit im Stadtrat zu kämpfen hat. Jetzt wird versucht über die Loveparade einen geeingenten eigenen Mann an der Stadtspitze zu installieren.
    Duisburg lasst Euch für solchen Versuche nicht instrumentalisieren. Wägt bei der nächsten Kommunalwahl sorgfältig ab und entscheidet Euch dann neu. Lasst Euch nicht durch Hüsken und die Seinen verunsichern. Duisburg ist auf einem guten Weg.
    farbebekennen 63

  7. die innenstadt mit beton zugeschissen

    lebensräume zerstört

    menschen vertrieben

    glänzt die scheisse

    oben hui unten pfui

    sauerland hat in wenigen jahren mehr plattgemacht als die spd in einem leben

    wenn der pressesprecher des ob mit dem ich studiert hab von einem monat bunkeratmosphäre spricht

    wenn der ob aus angst aus duisburg wegzieht

    dann ist das politisches voll-koma

    es gibt in du nur eine rote partei – klitzekleine minderheit

    von den vielen rechten parteien tun einige links

    und die meisten blinden merken das nicht

    ich überzeuge mit argumenten

    ich weiss datt is fies von mir

    weil die anderen das nicht können

    ich kandidiere übrigens für das öberbürgermeisteramt

    damit die stadt eine zukunft hat

    glaube nicht dass die abwahl gelingt die nur beseitigung von altlasten ist

    sauerland ist müll und geschichte