NRW: 2,5 Prozent weniger Insolvenzen im ersten Quartal

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Quartal 2011 wurden bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten 9 934 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, waren das 2,5 Prozent weniger als im ersten Vierteljahr 2010 (damals: 10 186 Fälle). Die Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte für die ersten drei Monate dieses Jahres auf voraussichtlich 1,6 Milliarden Euro (Januar bis März 2010: 1,8 Milliarden Euro).

2 952 dieser Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 0,5 Prozent mehr als von Januar bis März des Vorjahres (damals: 2 936 Fälle). Außerdem beantragten 6 982 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Darunter befanden sich 6 512 Verbraucher (Personen, die nicht selbstständig tätig sind, wie z. B. Arbeitnehmer/-innen, Rentner/-innen, Arbeitslose). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war um 3,2 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2010 (damals: 6 725 Fälle).

Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht
erfolgt. Bei den (im ersten Quartal 2011) betroffenen sieben Unternehmen summierten sich die voraussichtlichen Gläubigerforderungen auf 36,3 Millionen Euro.

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