HOFkultur in Ruhrort: Mit Shakespeare und Hüsch zum Finale

Kommenden Sonntag endet die vom Kreativkreis Ruhrort erstmals veranstaltete Reihe „HOFkultur.ruhrORT. In’nen Hof gehen“. Noch einmal gibt es Literatur, Theater und Musik in ganz unterschiedlichen Ruhrorter Hinterhöfen zu erleben. Mit dabei ist auch das renommierte Freie Internationale Theater-Ensemble aus Köln.

Es würde über 150 Stunden dauern, alle 37 Dramen von William Shakespeare hintereinander aufzuführen und die mehr als 1.200 Personen auftreten zu lassen. So nicht beim Kölner Theater, das mit nur drei Schauspielern auskommt und „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt und orientalisiert“ in weniger als 90 Minuten über die Bühne bringt. Gespielt wird täglich vom 27. bis 29. Mai in einem versteckten Hinterhof auf der Harmoniestraße 15.

Hanns Dieter Hüsch dagegen lässt seine Figuren quer denken und geradeaus sprechen und schafft dadurch neue (literarische) Welten, in denen Raum ist für den (noch) nicht gedachten Gedanken, für tragische Komik und komische Tragik und viel Liebe zu den Menschen. „Hüsch und die Verwandten“ heißt die Lesung von und mit Joachim Henn am 28. und 29. Mai im verwunschenen Innenhof des Gemeindehauses in der Dr.-Hammacher-Straße 6.

Inspiriert von seinen Reisen nach Myanmar, hierzulande eher unter dem Namen Birma oder Burma bekannt, kommt Tim Isfort mit drei seiner engsten musikalischen Wegbegleiter zurück auf die Bühne. Dabei werden Lieder und Texte zu Klängen geformt, die auf die Kultur dieses südostasiatischen Landes anspielen. Das Konzert „Tim in Birma“ ist am 29. Mai und findet statt auf dem ehemaligen Posthof am Karlsplatz 1.

Eintrittskarten für alle Veranstaltungen gibt es an der jeweiligen Abendkasse. Weitere Informationen siehe auch unter www.facebook.com/kreativquartier.

 

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