Speldorf unterliegt Essen mit 1:2 – Altin bestätigte erneut seine Leistung

Am Dienstagabend empfing der VfB Speldorf im Nachholspiel erneut den bereits feststehenden Aufsteiger der NRW Liga – Rot Weiss Essen. Der Grund für die neue Spielansetzung war das Unwetter, das am Freitag, 29. April über dem Ruhrstadion Mülheim wütete.

VfB Coach Peter Kunkel musste personell umstellen, da Stammtorwart Thorben Gunkel aus beruflichen Gründen in der USA weilte, er wurde von Michael Strzys vertreten. Während Gästecoach Waldemar Wrobel personell aus dem Vollen schöpfen konnte.

Um Punkt 18.46 Uhr Pfiff Schiedsrichter Daniel Rott aus Dortmund die NRW Liga Partie an. Direkt zu Beginn machten beide Mannschaften ordentlich Druck. Die Gäste aus Essen hatten bereits in der 3. Spielminute ihre erste Torchance durch Leon Enzmann. Dieser versuchte es aus rund 8 Metern ins linke Eck, doch VfB Keeper Strzys konnte erfolgreich abwehren.

In der 8. Spielminute setzte sich die Offensivabteilung gegen die Defensive vom VfB Speldorf durch. Dieses Mal konnte Michael Strzys nicht erfolgreich abwehren, da Leon Enzmann aus gleicher Distanz wie beim Schussversuch in der 3. Spielminute clever war und die Schusskraft erhöhte. Somit stand es nach nur 8 gespielten Minuten 0:1 für die Gäste aus Essen.

Der VfB wirkte nach dem Rückstand ein wenig eingeknickt. Es folgten wenige Offensivaktionen, sowie feine Spielzüge.

Nach dem sich Essen allerdings eine Torchance durch Lukas Lenz erarbeitete, dieser jedoch gefoult wurde, entschied Schiedsrichter Rott auf Strafstoss für die Gäste der von Kuta ausgeführt wurde. Er scheiterte allerdings an VfB Keeper Michael Strys, da dieser erfolgreich abwehren konnte und somit seine Mannschaft im Spiel hielt.

Doch RWE ließ sich nicht unterkriegen. Nach dem gescheiterten Elfmeter hielt Essen das Tempo hoch und wurde anschließend in der 26. Spielminute belohnt. Benedikt Koep verwandelte nach einer hervorragenden Passkombination mit Lukas Lenz, der den Ball nach einem erfolgreichen Konter von Jasmund erhielt, zum 0:2 Führungstreffer für die Gäste.

Im weiteren Spielverlauf der ersten Hälfte war wenig zu sehen. Essen ließ nach der 0:2 Führung allerdings nach. So gab es für den VfB in der 45. Spielminute eine Torchance die Eiskalt von Salih Altin genutzt wurde. Er traf quasi mit dem Halbzeitpfiff zum 1:2 Anschlusstreffer.

Um Punkt 19.33 Uhr pfiff Schiedsrichter Rott zur Halbzeitpause. Die Gäste aus Essen gingen daraufhin verdient mit einer 1:2 Führung in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit übten beide Teams deutlich mehr Druck aus als in der ersten Hälfte, wo diese die nötige Leidenschaft vermissen ließen. Doch diese war plötzlich auf dem Platz zu sehen. Beide Teams spielten deutlich attraktiver. Jedoch wirkte Schiedsrichter Rott in einigen Situationen überfordert.

In der 62. Spielminute dann die erste nennenswerte Torchance für die Gastgeber durch Tajfun Cariroglu. Dieser scheiterte jedoch vor den Augen von MSV Profi Olcay Sahan an RWE Keeper Dennis Lamczyk. Gegen Ende der Partie begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe.

Um Punkt 20.34 Uhr pfiff Schiedsrichter Rott die Partie ab. Der Sieger kam aus Essen. Die Mannschaft von RWE Coach Waldemar Wrobel konnte mit 1:2 im Ruhrstadion Mülheim siegen. Beim VfB der einzige Lichtblick Salih Altin den es zur neuen Saison 2011/2012 wohl in den Profi Fußball ziehen wird. Essen lieferte eine schwache Partie. Allerdings reichte auch diese Leistung für einen Sieg beim VfB Speldof.

Die Stimmen zum Spiel:

VfB Torwart Michael Strzys:

„Ich hätte lieber den Elfer rein bekommen und am Ende 4:4 gespielt und den Punkt hier behalten. Jedoch ist es kein Wunschkonzert. Wir müssen jetzt die Klasse halten. Das ist unser nächstes Ziel. Im Vordergrund stand jedoch nicht mein gehaltener Elfmeter, sondern die Leistung der gesamten Mannschaft, so das wir lange im Spiel waren.“

Kerim Avic:

„Die Mannschaft steht im Vordergrund nicht meine Leistung. Ich bin eingewechselt worden und hatte nicht so viel zu tun wie meine Mitspieler. Jedoch unterstützen wir uns Gegenseitig wo wir können. Das Ziel muss jetzt sein, im nächsten Spiel den Platz zu verteidigen. Wir gehören nach oben. Das beweisen wir jede Woche und zwar alle 11 Mann auf dem Platz. Jedoch wissen wir, dass Aachen eine starke Mannschaft hat. Daher müssen wir konzentriert in die Partie gehen.“

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