Szenisches Konzert im Gedenken an die Opfer der Duisburger Loveparade-13.4. in der Salvatorkirche

Am gestrigen Abend berichtete Radio Duisburg in einem ausführlichen Vorbericht vom anstehenden szenischen Konzert in der Duisburger Salvatorkirche zum Gedenken an die Opfer der Loveparade 2010. In verschiedenen Kurzinterviews mit Beteiligten des Konzertes, als auch Vertretern des Opferverbandes Massenpanik Selbsthilfe e.V., die als Mitveranstalter verantwortlich sind, wurde auf diese Gedenkveranstaltung eingestimmt. Das dieses Konzert musikalisch sehr berührend und dem Anlass entsprechend sein wird, machten die emotionalen musikalischen Einspieler in diesem Radiovorbericht deutlich.

Die Mitwirkenden an diesem Gedenkkonzert sind:  Ensembles der NMKS Duisburg und der Städtischen Musikschule Oberhausen, Marcus Strümpe (Orgel), Oberstufenensemble der Gesamtschule Saarn, StattChor-Duisburg, Angelo Gregorio (Italien), Ensemble Tobar (Chile), Werkstatt Elektronische Musik, Duisburger Tanztheater Ulla Weltike, Offene Schreibwerkstatt, Medienbunker Duisburg-Marxloh.

In ihrer Presseerklärung anlässlich des Gedenkkonzert schreiben die Veranstalter unter anderem:  „Wir wollen versuchen, in Liedern und Musiken, Tanz und Texten die Gedanken und Gefühle auszudrücken, die uns seitdem bewegen. Wir wollen den Opfern Achtung erweisen. Es soll ein beeindruckendes Konzert werden, wie man es nicht alle Tage hört, mit Werken, die eigens für diesen Anlass geschrieben wurden.“

Das Gedenkkonzert am 13. April wird um 18 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche beginnen. Der Eintritt ist frei. Die ersten Reihen in der Kirche sind den überlebenden Opfern und den Hinterbliebenen der Toten vorbehalten. Über regen Besuch freuen sich die Mitwirkenden und die Veranstalter dieses szenischen Konzertes.

4 thoughts on “Szenisches Konzert im Gedenken an die Opfer der Duisburger Loveparade-13.4. in der Salvatorkirche

  1. Da ich eine Kostprobe am 5.2.2011 im „Kleinen Prinzen“ gehört habe,
    komme ich auch am 13.April in die Salvatorkirche.
    Sollte eigentlich ins KH, habe aber den Termin verschoben, weil ich das Gedenken an die Loveparade und die Folgen für sehr sehr wichtig halte.
    Ich schäme mich für den Christlichen Deutschen Unions Politiker Sauerland
    und für das Verhalten oder vielmehr das „Nichtverhalten“ des Rates.

  2. Wieso findet so ein Konzert in einem Monument des Aberglaubens statt? Kann man so etwas nicht auf neutralem Boden veranstalten? Warum muss die Kirche immer alles für sich vereinnahmen?

  3. Warum findet so ein Konzert in einem Monument des Aberglaubens statt und nicvht auf einem neutralen Boden? Warum muss dier verdammte Kirche immer alles für sich vereinnahmen?

  4. An Eugen,
    ich finde es genau richtig und es wurde Zeit, daß die Kirche
    sich kümmert und beteiligt.
    Sie muß Betroffenheit und Solidarität zeigen.
    Auch Christen leiden unter der Loveparade und deren Folgen.
    Für viele Menschen kann der Glaube eine Hilfe oder Stütze sein.
    Ein nichtgläubiger oder andersgläubiger Mensch muß das tolerieren.