Fukushima: Mit 2000 bis 6000 Millisievert strahlende Beine

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Wie die International Atomic Energy Agency vermeldet, haben zwei der drei Arbeiter, die am 24. März in ausgelaufenes Kühlwasser des AKW Fukushima gestiegen sind, dabei eine lokale Dosis von 2 bis 6 Sievert abbekommen.

Dies sind 2000 bis 6000 Millisievert, 1000 Millisievert als Ganzkörperdosis sind bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich.

Ein Leck im AKW Fukushima ist damit wohl nicht mehr wegzudiskutieren. Zudem steigt von Reaktor 1 bis 4 weiterhin weißer Rauch auf.

Der hierzulande gerade niedergehende Regen enthält auch Radioaktivität aus Fukushima, doch zumindest an meinem Standort nicht in nennenswertem Maße.

Bei mir wird es heute geröstete Putenkeulen geben. Werde ich wohl nicht essen können, ohne an die Arbeiter von Fukushima denken zu können, deren Beine bei lebendem Leib und unter Wasser gegrillt wurden.

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