Pressemitteilung: Never Forget den Opfern der Loveparade e. V. überarbeitet provisorische Gedenkstätte


Der gemeinnützige Verein aus Duisburg „Never Forget den Opfern der Loveparade e. V.“ setzt sich für eine würdige Gedenkstätte der Opfer der Duisburger Loveparade ein. Bereits seit dem 5. September 2010 kümmern sich die Mitglieder aus eigenem Antrieb um eine kleine provisorische Gedenkstätte am Unglücksort. Zuerst haben die Aktivisten nur mehrere Kerzen dort aufgestellt, wo Menschen ihr Leben verloren. Bald folgten Blumen und ein Rahmen mit den Fotos der Opfer. Dies sah alles noch ein wenig trostlos aus.  Deshalb wurde ein kleiner weißer Zaun um Kerzen, Blumen und Rahmen gelegt. Später wurde eine Fläche noch mit weißem Kiesel bedeckt. . Täglich ist man vor Ort und erneuert die Kerzen in den Laternen, die unentwegt brennen. Am Samstag, den 12. März 2011, hat nun „Never Forget den Opfern der Loveparade e. V.“ den Untergrund an der provisorischen Gedenkstätte der Loveparade Katastrophe gereinigt und mit neuem Boden aufgefüllt. Dadurch wurde die Fläche auf eine gleichbleibende Höhe gebracht und sämtliche Stolperfallen beseitigt. Auch der dort noch vorhandene Unrat wie Glasscherben, Dosen und Plastik wurde entfernt. In die neu aufgeschüttete Erde wurden Grassamen gestreut, um ein einheitliches sauberes Bild zu erzeugen. Aber das Gras, das dort wächst an dem Ort, wo so viele Menschen den Tod fanden, steht auch als Symbol für das Leben, des Trostes und der Hoffnung, erläutert die Vorsitzende des Vereins Hendrix. Bereits seit dem 27. 07. 2010 sind wir täglich im Unglückstunnel an der Karl-Lehr-Straße in Duisburg gewesen, so Konni Hendrix, und haben mit den Opfern und Trauernden gesprochen.  Tief betroffen von den Schicksalen, die wir dort erfahren haben, beschlossen wir, dass wir uns dafür einsetzen müssen, dass genau dort eine Gedenkstätte entstehen muss, wo das schreckliche Unglück geschah, schildert die Vereinsvorsitzende weiter.  Von den Trauernden werden die Aktivitäten um die provisorische Gedenkstätte gut angenommen.

weiter kämpfen! Damit die Opfer, die Verletzten, die Angehörigen der Toten, die Traumatisierten, aber auch die Retter und Helfer, die am Tag des Unglücks vor Ort waren, einen würdevollen Ort bekommen, an dem sie trauern, danken und erinnern können. Bis zu dem Tag, an dem die Gedenkstätte ihren Platz dort gefunden hat, wo sie unserer Auffassung nach nur errichtet werden kann, kämpfen wir weiter, mit Demonstrationen, aber auch anderen Aktionen.“ Wir freuen uns über jeden, der uns bei diesem Ziel unterstützt, bekräftigt Vereinsvorsitzende Konni Hendrix ihre Ziele. Eine Mitgliedschaft ist für natürliche Personen beitragsfrei gestellt. Da der gemeinnützige Verein sich ausschließlich durch Spenden finanziert, hilft ein noch so kleiner Beitrag für die tägliche Pflege der provisorischen Gedenkstätte. Spenden an die gemeinnützige Organisation Never Forget den Opfern der Loveparade e. V. sind in Deutschland steuerlich abzugsfähig. Die Spende kann von Privatpersonen bei der Einkommensteuererklärung als Sonderausgabe innerhalb bestimmter Grenzen steuermindernd geltend gemacht werden; Unternehmen können die Spende bis zu einer festgesetzten Höchstgrenze vom Gewinn absetzen. Anbei das Spendenkonto:  Volksbank Rhein Ruhr EG NeverForgetdenOpfernderLoveparade e. V. Ktnr. 4325300000 BLZ. 35060386. Aus dem Ausland bitte mit angeben IBAN 56350603864325300000 BIC Gen0DED1VRR

Porträt – Verein NF

Never Forget den Opfern der Loveparade e.V. ist als  gemeinnütziger Verein ( bestätigt durch das Finanzamt Oberhausen) eingetragen im Vereinsregister Duisburg unter der VR Nummer. 4856 Der Verein präsentiert sich im Internet unter http://neverforgetdenopfernderloveparade.de.tl/Home.htm. Der Zweck des Vereins ist in der Hilfe zu sehen für die Opfer und deren Angehörigen der Loveparade 2010. Des Weiteren setzt sich der Verein für eine würdige Gedenkstätte am Unglücksort ein. Die Zwecke des Vereins werden verwirklicht einerseits durch die Unterstützung der Opfer und deren Angehörigen mittels Vermittlung an seelsorgerische, psychosoziale und soziale Einrichtungen. Andererseits erfolgt eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit zum Thema und ein öffentliches Eintreten für die Belange der Opfer sowie deren Angehörigen. Ein weiterer Teil der Aktivitäten wird bestimmt durch die Pflege der provisorischen Gedenkstätte am Unglücksort der Loveparade verbunden mit regelmäßigen Gedenkveranstaltungen zur Loveparade Katastrophe. Never Forget den Opfern der Loveparade e.V. verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.

Eine Mitgliedschaft ist beitragsfrei für natürliche Personen, Aktivitäten erfolgen rein ehrenamtlich, insbesondere erhalten Mitglieder keine Zuwendungen aus den Vereinsmitteln.  Spenden an die gemeinnützige Organisation Never Forget den Opfern der Loveparade e.V. sind in Deutschland steuerlich abzugsfähig. Die Spende kann von Privatpersonen bei der Einkommensteuererklärung als Sonderausgabe innerhalb bestimmter Grenzen steuermindernd geltend gemacht werden; Unternehmen können die Spende bis zu einer festgesetzten Höchstgrenze vom Gewinn absetzen. Vgl. dazu § 10b EStG.

Am 24 Juli 2010 kam es in Duisburg zu einer der größten Katastrophen in Deutschland. Auf der Loveparade kamen 21 Menschen ums Leben, über 500 wurdenverletzt und weit mehr sind bis heute von den Ereignissen traumatisiert.  Bis heute schieben die Verantwortlichen ihre moralische und politische Verantwortung vor sich her, eine juristische Klärung kann sich unter Umständen über mehrere Jahre hinziehen. Schon in den ersten Tagen stellten sich viele die Frage, kommt an der Unglücksstelle ein Mahnmal oder eine Gedenkstätte hin.

Konni Hendrix-1.Vorsitzende NF e.V.

Konni Hendrix-1.Vorsitzende NF e.V.

Zu diesem Zeitpunkt ergriff Frau Kornelia Hendrix die Initiative und gründete die Gruppe „Never Forget den Opfern der Loveparade“ und setzte sich mit der Stadt Duisburg in Verbindung zwecks einer Gedenkstätte. Die Stadt fragte nach, welche Kosten auf sie zukommen würde. Hendrix suchte im Internet ein Beispiel, wie eine solche Gedenkstätte aussehen könnte, welche Kosten damit verbunden sind und begann damit; Unterschriften für eine Gedenkstätte zu sammeln.  Aus dieser provisorischen Aktion sind im Laufe der Zeit immer größere und intensivere Aktionen geworden. Immer wieder am 24. eines jeden Monats erinnert Never Forget daran,  dass die Gedenkstätte an den Unglücksort gehört. Mit verschiedenen Aktionen erinnert Never Forget die Verantwortlichen daran, das nicht vergessen werden darf , das nicht vergessen wird, bis für die Opfern eine würdige Gedenkstätte am Unglücksort errichtet worden ist. Um diesem Wunsch von Opfern und Angehörigen weiter Nachdruck verleihen zu können, wurde aus der losen Gemeinschaft  ein gemeinnütziger Verein.

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