Uni DUE: NRW-Umweltminister kommt

[15.03.2011] Welche Bedeutung umweltfreundliche Energieversorgungssysteme für die Zukunft unseres Planeten haben, ist mit der Katastrophe in Japan wieder schlagartig in das öffentliche Bewusstsein getreten. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel informiert sich am kommenden Donnerstag, 17. März über das umfangreiche Leistungsspektrum des Zentrums für Brennstoffzellentechnik (ZBT) an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Die umweltschonende Brennstoffzellentechnik könnte künftig eine deutlich größere Rolle in der Energieversorgung übernehmen. Mithilfe dieser Technologie lässt sich elektrische Energie nach einem einfachen chemischen Grundprinzip umweltschonend direkt vor Ort erzeugen. Als kompakte und leistungsfähige Energiewandler sind Brennstoffzellen in der Lage, eine Vielzahl elektrischer Anwendungen unabhängig vom Stromnetz sicher zu versorgen.

Das ZBT an der UDE ist das größte deutsche anwendungsorientierte Institut im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik. Seit 2001 wird hier intensiv an der Entwicklung neuer Energiespeicher- und Umwandlungsketten gearbeitet. Als Bausteine künftiger Energieversorgungsstrukturen werden Brennstoffzellensysteme für unterschiedlichste Anwendungen, Wasserstofferzeugungsverfahren und Speichertechnologien entwickelt und erprobt.

Einsatzfelder sind unter anderem im Bereich der Elektromobilität, der Strom- und Wärmeversorgung, der mobilen und tragbaren Stromversorgung im Privatbereich und zur Sicherstellung der komplexen technischen Infrastruktur im Bereich der Telekommunikation. So vielfältig die Einsatzfelder sind, so weitreichend ist der nötige Forschungs- und Entwicklungsaufwand, der noch in engem Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geleistet werden muss. Dazu bietet das ZBT künftig hervorragende bauliche wie technische Voraussetzungen sowie das unverzichtbare Knowhow.

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