Bürger für Bürger – Duisburger Sommercamp für Kinder sozialschwacher Familien

In diesem Jahr plant der Verein Bürger für Bürger Duisburg e.V. in Kooperation mit dem Ordre Equestre du Saint Sauver de Mont-Real und dem Tiergnadenhof und Jugendfarm Duisburg e.V. ein mittelalterliches Sommercamp für Kinder sozialschwacher Familien auf dem Gelände des Gnadenhofes in Rheinhausen. Starten soll die Aktion in den Sommerferien in der Zeit vom 15.08.2011 morgens um 10.00 Uhr bis einschließlich 20.08.2011 nachmittags 10.00 Uhr.

Rolf Karling vom Verein Bürger für Bürger Duisburg e.V organisiert Sommercamp für Kinder aus sozialschwachen Familien

Rolf Karling vom Verein Bürger für Bürger Duisburg e.V organisiert Sommercamp für Kinder aus sozialschwachen Familien

Die große Rheinwiese wird zur Verfügung gestellt und dort wird den Kindern eine mittelalterliche Kulisse geschaffen. In diesem Dorf sollen bis zu 50 Kinder täglich Platz finden. Geboten wird ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm. Die Kinder werden dann vor Ort 24 Stunden rund um die Uhr betreut. Berücksichtigt werden bei dieser Anmeldung in erster Linie Kinder aus Familien, die es sich bei weitem nicht finanziell leisten können, ihren Kindern einen Urlaub zu bieten.

Die Betreuung der Kinder wird rund um die Uhr gewährt. Die Kinder haben feste Betreuer und Ansprechpartner vor Ort, die jederzeit erreichbar sind. Ein geregelter Tagesablauf ist ebenfalls Bestandteil des Programmes. Hierbei sei als Beispiel anzugeben, das die Mahlzeiten gemeinsam vorbereitet und gemeinsam zu sich genommen werden. Im Nachmittagsbereich runden verschiedene Workshops, wie zum Beispiel eine Schmiede und Spiele das Programm ab. Den Kinder wird das mittelalterliche Leben hautnahe vermittelt und sind somit den ganzen Tag beschäftigt. Den Kindern wird auch ermöglicht ihre eigenen Ideen und Vorstellungen einzubringen. Die Abende werden mit einem Lagerfeuer, gemeinsames Grillen und der Zubereitung von Stock- und Fladenbrot gestaltet. Geplant sei auch eine Nachtwanderung. Geschlafen wird in einem großen Zelt, welches vom Roten Kreuz oder den Maltesern zur Verfügung gestellt wird. Diese werden mit Stroh ausgelegt und die Kinder nächtigen dort dann in Schlafsäcken.

Das ganze Gebiet wird rund um die Uhr von speziell beauftragten Personal überwacht um den Kindern rund um die Uhr Schutz zu gewähren und besorgten Kindern ihre Bedenken zu nehmen. Hierbei wird darauf ganz besonders geachtet, dass niemand zu Schaden kommt.

Den Kindern soll in dieser Woche nicht nur die Vergangenheit nahe gebracht werden, sondern auch die Gegenwart. Geplant ist eine Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und der Feuerwehr. Den Kindern soll somit vermittelt werden, das von den Mitarbeitern dieser Berufsgruppen keinerlei Gefahr ausgeht und somit Vertrauen zu schaffen. Man will dem Motto: „Freund und Helfer“ – gerecht werden. Berührungspunkte sollten dann auch ein Löschfahrzeug der Feuerwehr bieten.

Auch hierbei steckt auch ein gewisser finanzieller Aufwand. Um dieses durchaus innovative und unterstützungswerte Projekt verwirklichen zu können, sind die Organisationen auf die Mithilfe und Spenden von Duisburger Mitbürger und ansässige Firmen angewiesen.

Um dieses mittelalterliche Camp auch authentisch wie möglich zu halten, wird darauf geachtet, dass es keine elektrischen Geräte vor Ort geben wird. Es werden Darsteller von Wikinger und Normannen geben. Eine weitere Darstellung des Mittelalters wird der Orden Equestre du Saint Sauver de Mont-Real den Kindern aufzeigen. Denn dieser Orden besteht nachweisbar seit dem 13 Jahrhundert. Sie werden echte Ritter und auch eine Ritterin hervorbringen. Denn es gab tatsächlich im Mittelalter Ritterinnen. Sie werden den Kindern zeigen, wie Ritter im Mittelalter aussahen und wie sie sich nun in der Gegenwart zu erkennen geben.

Die Anmeldungen für Interessierte erfolgen bitte bei den Organisationen Verein Bürger für Bürger Duisburg e.V., Ansprechpartner Rolf Karling, oder dem Tiergnadenhof und Jugendfarm Duisburg e.V. in schriftlicher Form. Es wird auch darauf geachtet, dass wirklich Kinder angemeldet werden, die aus finanziellen und sozialschwachen Verhältnissen stammen. Das Alter der Kinder sollte zwischen 8 – 13 Jahren liegen.

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