Loveparade: Wem gehört denn nun der Jahrestag?

Am 24.7.2011 jährt sich zum ersten Mal der Tag, der die Stadt Duisburg und ihre Verantwortlichen, vorne weg Oberbürgermeister Adolf Sauerland, auf tragische Weise weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannt machte.

Der 24.7.2010 war es, der das Ende der traditionsreichen Loveparade-Geschichte bedeutete, 21 Menschenleben auslöschte und hunderten verletzten und traumatisierten Menschen auf Dauer ins Bewusstsein eingebrannt ist. Während die politische und juristische Aufarbeitung dieses Dramas weiterhin quälend anhält, gründeten sich in der Folgezeit Gruppierungen und Vereine, die sich der Bewältigung der Trauer und der Folgen der jeweiligen Traumatisierungen, psychisch als auch physisch, angenommen haben.

Während eine Gruppierung, demnächst als Verein fungierend, Never Forget, sich insbesondere dem Gedenken der Toten angenommen hat und für eine Gedenkstätte vor Ort kämpft, hat sich ein anderer Verein, „Massenpanik Selbsthilfe e.V.“ zum Ziel gesetzt, den überlebenden Opfern der Loveparadekatastrophe in vielfältiger Form Hilfen anzubieten. Unter Wahrung einer politischen Neutralität will „Massenpanik Selbsthilfe e.V.“ sich als Verband der überlebenden Opfer angesehen wissen, die sich seit der Tragödie vielfältigen menschlichen Problemen ausgesetzt sehen. Sei es im sozialen und gesundheitlichen Bereich, ebenso wie im juristischen im Hinblick auf Entschädigungsleistungen. Dem Verein ist es wichtig, die Belange der überlebenden Opfer der Loveparade stets offensiv zu vertreten und sie keinesfalls in Vergessenheit geraten zu lassen. Von daher sieht sich „Massenpanik Selbsthilfe e.V.“ als eine Schicksalsgemeinschaft von Betroffenen, so Jürgen Hagemann, Sprecher des Vereins, im Gespräch mit xtranews.

Zwischen beiden Verbänden gibt es laut ihrer jeweiligen SprecherInnen keine Form der Konkurrenz. Und doch ist zu beobachten, dass es gerade zwischen diesen beiden Vereinen in der letzten Zeit zu großen Spannungen gekommen ist. Xtranews berichtete dazu ausführlich. Ein weiterer in dieser Thematik aktiver Verband ist der „Bürgerkreis Gedenken“, Dem „Bürgerkreis Gedenken“ gehören Vertreter der Opfer-und Hinterbliebenen, der bürgerschaftlichen Vereinigungen Bürgerstiftung Duisburg, ProDUISBURG, Stadtsportbund und des Hochfelder Vereins „Zukunftsstadtteil“, der Künstlerschaft, des Integrationsrates und der Stadtverwaltung an. Dieser Zusammenschluss ist auch massgeblich für die Errichtung und Ausführung eines Mahnmales zuständig.

Kritik wurde nun laut, als die Sprecherin und designierte Vorsitzende des Vereins „Never Forget“ , Konni Hendrix, den Jahrestag des Loveparade-Dramas zum Anlass nahm, unter ihrem Namen die Örtlichkeiten der Tragödie an der Karl-Lehr-Strasse (inclusiv des Tunnels) in Duisburg ganztägig für eine Gedenkveranstaltung reservieren zu lassen. Hier hätten sich nicht nur der Verein „Massenpanik Selbsthilfe e.V.“ gewünscht, an der Planung und der Umsetzung dieses Jahrestages aktiv mitgestalten zu können. Dieser Tag, ein Jahrestag für die getöteten und die überlebenden Opfer, taugt nicht für Profilierungen, gleich welchem Ursprungs.So fordern nun auch viele ein Ende der Auseinandersetzungen und Streits und gegenseitiger Schuldzuweisungen.

Gerade bei Angehörigen von verstorbenen Loveparade-Besuchern kommen dann Unverständnis und Enttäuschung auf. Klaus-Peter Mogendorf, Vater von Eike, einem der 21 Opfer, beschrieb das in einem Beitrag auf Facebook u.a.(auch mit Lob für Never Forget) mit folgenden Worten: „ Vielleicht sollte mal jeder überlegen, wo der eigentliche Feind sitzt und wer für dieses Unglück verantwortlich ist ? Oder geht es hier gar nicht um die Opfer der Loveparade sondern nur um die eigene Profiliersucht und Selbstdarstellung. Vielleicht wollen auch einige aus diesem Unglück ihren privaten Vorteil ziehen. Ich weiß es nicht bin aber schwer enttäuscht über das Verhalten von Personen denen anscheinend die Vorfälle vom 24.07.2010 egal zu sein scheint. Warum ziehen wir nicht endlich alle an einem Strang und bündeln unsere Kräfte für die Aufklärung dieser Katastrophe. Ansonsten werden wir in ein paar Jahren wieder tote Kinder zu betrauern haben.

Eine Exclusivität dieses für die Geschichte der Stadt Duisburg einmaligen Jahrestages kann es nicht geben. Neben den berechtigten Ansprüchen der Hinterbliebenen und der Verletzten und Traumatisierten, diesen Tag möglichst gemeinsam zu begehen und gestalten zu können, dürfen auch die nicht organisierten Bürgerinnen und Bürger keinesfalls ausgeschlossen sein. Dies muss auch gelten für die vielen amtlichen und ehrenamtlichen HelferInnen während der Katastrophe, von denen viele ebenfalls noch unter dem Erlebten leiden. Auch auf politischer Landesebene NRW wird sich dieses Jahrestages ebenfalls angenommen werden.

Allen, mit der Loveparade-Opferthematik befassten Verbänden und Vereinen, geht es, -und das ergibt sich auch aus vielen Gesprächen-, darum, neben der notwendigen Gedenk- und Trauerarbeit auch die Gegenwart und die Zukunft der überlebenden Opfer im Auge zu behalten. Neben Errichtung einer Gedenkstätte ist es auch von Wichtigkeit, notwendige Lehren aus diesem Drama zu ziehen und Verantwortlichkeiten zu benennen. Eine Zusammenarbeit aller an der Aufarbeitung und dem Gedenken beteiligter Menschen, Gruppen, Vereine und Verbände ist daher wünschenswert und zielführend. Ebenso auch, wie eine persönliche Zurücknahme einzelner im Sinne der gemeinschaftlichen Thematik.

Der 1. Jahrestag der Duisburger Katastrophe ist ein Tag, der sich nicht aufteilen lässt. Er gehört allen.

102 thoughts on “Loveparade: Wem gehört denn nun der Jahrestag?

  1. Wie wahr sind doch die Worte von Eike´s Vater………
    wie ich auf der facebook-Seite von Never forget lese…
    „Never Forget hat den 24.07.2011 als Gedenktag am Unglücksort angemeldet und wir wollen mit Euch diesen Tag verbringen. Wir wünschen uns von Euch, dass Ihr mit uns diesen Tag planen würdet. Alle sind Willkommen und laßt uns bitte den Opfern, Hinterbliebenden und Verletzten gedenken. Bitte nehmt mit uns Kontakt auf. Euer Never Forget Team.“

  2. Bleibt zu hoffen, dass es zu koordinierten Aktivitäten kommt.
    Die Reservierung von Tunnel und Rampe für den ganzen Tag, durch eine Person war dafür nicht hilfreich.
    Habe gehört, dass die Hinterbliebenen Ministerpräsidentin Kraft gebeten haben, den Jahrestag auszurichten.
    Ist mir persönlich etwas zu sehr auf den Staat fokussiert.

    Aber:
    wahrscheinlich das beste, angesichts des bisherigen „Hintenrum“.

    Bin gespannt ob Frau Kraft bei Frau Hendrix und NF einen Antrag auf Mitwirkung stellt, oder die KollegInnen bei NF ihr „Vorwegpreschen“ als Fehler erkennen und ihre Vorabgenehmigung zurückgeben…

    Und:
    bin mal wieder froh, mir die Duisburger Gedenkszene aus meinem komfortablen Kölner Abstand ansehen zu können.

    • Wozu sollten sie die Genehmigung zurückgeben, damit Sie sie bekommen? Aus dem Kommentar von Eiderente zu entnehmen, das Never Forget die anderen Gruppen eingeladen hat, den Tag mitzugestalten. Also was haben Sie für ein Problem? Nimmt Ihnen das vielleicht die Chance, sich selber zum Mittelpunkt zu machen?

      • Gedenken ist nicht meine Baustelle sondern Recherche.
        Das alle herzlich als „Untermieter“ eingeladen sind, wissen wir doch.
        Dieses vorab „grapschen“ und dann freundlich einladen finde ich einfach daneben
        Sie finden das prima!
        Spricht doch für sich selbst…

        • Wenn gedenken nicht Ihre Baustelle ist, warum msichen Sie sich dann hier ein? Oder haben Sie noch andere Interessen? Sehen Sie vielleicht, wie Ihre zentrale Rolle als Mischung von Robin Hood und Günter Wallraff baden geht? Das Sie nicht in Personalunion Moderator, Experte und Chefaufklärer sein können?

          • Es ist bvöllig einfach: ich habe eine gewisse Zeit in sozialen Bewegungen verbracht und habe mit angewöhnt meine Meinung zu äussern.
            Und irgendwie will mir scheinen, dass bei Ihnen „unterschiedlicher Meinung zu sein“ fast wie Majestätsbeleidigung geahndet werden soll.

            Ich meine man redet erst und meldet dann gemeinsam an. Sie und Frau Hendrix finden es besser erst anzumelden und dann zum Mitmachen einzuladen.

            Das ist alles.
            Und eine tolle Begründung warum eine einzelne Person ohne mit anderen zu reden vorpreschen musste, habe ich bisher noch nicht gelesen.
            Gibt es einen guten Grund?

  3. wie ich auf facebook lese, ist NF nicht eine Person, sondern eine Gruppe, die lt xtranews-Artikel s.o. ein Verein wird??!!
    Und es ist doch gut das einer angefangen hat, so kommt bleibt wenigstens etwas Bewegung in der ganzen Sache…..sich auf irgendjemanden zu verlassen ist nicht immer gut. Selber etwas in die Hand nehmen bewegt manchmal etwas

    • ja das habe ich auch gehört!
      um so kontraproduktiver, wenn eine einzige Person die Demo anmeldet und damit die Rechte halten will.
      und zwar für die komplette Karl Lehr Strasse von morgens bis abends.
      alle anderen Gruppen, dürfen dann die „Untermiete“ beantragen…

      Es gibt eine einzige Aktion bei der eine solch schnelles „Grapschen“ einer Strasses oder eines Platzes legitim sein kann:
      um einen (rechten) Aufmarsch zu verhindern.
      Aber selbst dann beantragt das Gelände besser ein Bündnis von Organisationen als eine Einzelperson.

      Für den Jahrestag der Loveparade“ Strasse, Tunnel und Rampe für besetzt zu erklären, ohne das vorher mit Hinterbliebenen und Überlebenden angekündigt, abgesprochen und vereinbart zu haben war dreist und unsolidarisch zumindest aber irritierend.
      Fehler sollte man korrigieren.
      Und das war einer…

      • Sie arbeiten mit unglaublichen Unterstellungen. Nach Ihrer eigenen Aussage sind Sie in Köln, woher wissen Sie also so genau was hier in Duisburg abläuft und vor allem wie?
        Wie geschickt Sie mit den Worten jonglieren, bringen mal schnell die rechte Szene mit ein, oder Profilierungssucht,, dann wieder tun Sie so als ob man eine Teilnahme „beantragen“ müsse.
        Alles Unterstellungen, fast schon böswillige Behauptungen.
        Das nenne ich höchst unseriös.

  4. Das war ja mal wieder ein Geniestreich von Frau Hendrix.
    Ich hoffe, dass diese Frau sich mit ihrem „Verein“ schon sehr bald zurückzieht, und zwar im Interesse aller. Es ist schließlich schon schlimm genug, dass solche einer Frau ÜBERHAUPT eine Plattform geboten wird.

  5. sehr schön, erst kümmert sich kein mensch und wenn das kind im brunnen ist heuchelt alles grosses interesse. es wundert nur, dass bisher keiner ambitionen hatte etwas zu machen…

    nachtigall, ick hör dir trapsen.

    • es sind noch 5 Monate bis zum Jahrestag.
      Vielleicht ist das etwas verfrüht, um festzustellen dass da sonst keine Ambitionen bestehen? Woraus haben Sie das geschlossen, daraus dass außer NF noch niemand eine Pressemitteilung dazu rausgegeben hat? Frei nach dem Motto: Was ich nicht sehe, existiert auch nicht.
      Darin sind Sie wirklich ein ganz Großer. Man kann sich nur noch vor den Kopf schlagen, wie sehr Sie ihre subjektive Wahrnehmung zur Realität erklären. Der typische Denkfehler der Naiven und Ich-bezogenen.

      • O, Ihnen ist wieder langweilig auf der Arbeit, dasss Sie uns Ihre unqualifizierten Kommentare antun müssen ???

        • @ Broward
          etwas in der art… und bei ihnen? keine langeweile oder kein job?

          @ Phil
          es ist fast sieben monate nach dem unglück, so kann man es auch sehen. die meisten menschen planen langfristig, nicht in den tag hinein. das werden sie ebensowenig verstehen, wie es nicht um die pressemitteilung geht, sondern wann sich jemand gekümmert hat oder nicht. wenn sie der meinung sind, sich selbst mit den hieben an die stirn zu helfen, nur zu!

          ich gehe dann mal wieder… toben sie sich ruhig aus

          • Ach wissen Sie, als wäre Duisburg nicht schon gestarft genug, kommen nun auch noch Typen wie dieser Phil, die im Leben noch kein Kidnerfest organisiert haben, weder wissen, was in Duisburg los ist, noch jemals für irgend etwas Verantwortung übernommen haben, und meinen in ihrer Selbstgerechtigtikeit Urteile über ander fällen zu können, die sich für die Dinge, die ihnen wichtig sind engagieren und damit auch verletzbar machen. Es sind doch diese klugscheißenden Stubenhocker a la Phil H. – oder habe ich SIE jemals am Tunnel gesehen? – die mir die Galle zum überlaufen bringen.

          • es spricht doch gar nichts dagegen gemeinsam zu planen.
            Das erklärt aber doch nicht warum Frau Hendrix sich ohne zu reden eine Genehmigung für den ganzen Tag holt.
            Doch nicht weil es sonst keiner macht sondern weil sie die Lufthoheit haben will.
            Und das nicht ein paar Stunden sondern den ganzen Tag.
            So baut man keine Bündnisse.
            Sie nicht,
            ich nicht,
            niemand
            und auch nicht Frau Hendrix…

  6. Und was hindert Never Forget daran, die bekannten Gruppen anzusprechen, und zwar im Vorfeld, ohne Presse, um gemeinsam zu überlegen, wie ein solcher Tag gestaltet werden kann.
    Es tut mir sehr leid, aber inzwischen verstärkt sich in mir das Gefühl, dass der Wunsch zur Selbstdarstellung grösser ist als das Empfinden dafür, wie man mit schwerst betroffenen und traumatisierten Menschen umgeht. Und da wird es sehr, sehr peinlich.

  7. Wenn man vorher auf die Entscheidungen der Herren Evers und Hagemann warten müsste, ob die Glühbirne erfunden werden darf, würden wir heute noch im Dunkeln sitzen.

    Die Herren sind die geborenen Bedenkenträger, mutmaßlich aus Eifersüchteleien. Warum sind sie nicht selbst eher auf den Gedanken gekommen, eine Gedenkveranstaltung zu beantragen?

    Ganz einfach, weil sie nicht den Weitblick und das Format von Konni Hendrix haben. Das kratzt am männlichen Ego, einem weiblichen Alphatier unterlegen zu sein.

    Dabei sucht Hendrix überhaupt nicht den Wettstreit. Es grenzt schon an eine Frechheit, wenn Obens mit dem erhobenen Zeigefinger predigt, ein solcher Jahrestag tauge nicht für Profilierungsversuche. Geht es noch?

    Ohne den Motor Hendrix hätte es die Aktion mit Lukas Loss nicht gegeben. Sie kommt mit dem Hintern hoch zu Weihnachten bei Eis und Schnee, wenn andere fressen und saufen, und bringt frische Blumen an die Rampe.

    Manchmal glaube ich, ich bin nur von Wahnsinnigen umgeben. Hört endlich auf, das Haar in der Suppe zu suchen.

    • Hallo0 Herr Rohn,
      ich diskutiere gerne hier.
      Mit ihnen jedoch nicht. Weder gerne, noch überhaupt.

      Wegen der folgenden Stellungnahme, die Sie am Wochenende hier eingestellt haben:

      „Ich sehe mich als Kammerjäger.
      Ratten versuchen, ein Haus zu befallen.
      Mit Ratten kann man nicht in friedlicher Koexistenz leben.“

      • Danke Herr Evers für diese deutlichen Worte.
        Er hatte noch andere bitterböse Dinge geschrieben, voller Hass und Verachtung.Es ist mir unmöglich, mit diesem Mann zusammen einen Gedenktag zu begehen.
        Es tut mir so leid für die Betroffenen.

  8. Liebe Diskutanten,

    ich werde hier nicht in eine Diskussion einsteigen, die dem Thema nicht gerecht wird. Auch die berechtigte Kritik, über die neulich öffentlich ausgetragenen Diskussionen und deren Stil teile ich hinsichtlich der Wirkung auf die Betroffenen.

    Ich will daher nur wertfrei informieren:
    Es ist richtig, dass der Jahrestag auch für uns ein Thema ist. Wir haben bereits vor einigen Wochen ein erstes diesbezügliches Gespräch mit der „Notfallseelsorge der evangelischen Kirche im Rheinland“ geführt und erste Überlegungen angestellt, wie die Hinterbliebenen und Betroffenen wohl diesen Tag verbringen wollen. Erste Gedanken dazu wurden ausgetauscht. Hinsichtlich der großzügig bemessenen Zeit bis dahin, gab es aber noch keine konkreten Planungen. Klar war aber, dass dieser Tag in erster Linie unter der operativen Führung und Planung der Stiftung Notfallseelsorge, die sich um die psychosoziale und seelsorgerische Betreuung aller Betroffenen kümmert, erfolgen soll. Natürlich wurden grundlegende Dinge, wie Gottesdienst grobe Zeitplanung u.ä. angerissen, aber hinsichtlich der ausreichenden Zeit noch nicht detailliert betrachtet.

  9. Mir drängt sich eine ganz andere Frage auf:
    WIE will man für die Sicherheit der Teilnehmer garantieren? Ist so eine kleine Gruppierung – oder bald Verein – wie Never Forget überhaupt in der Lage, ein solch großes Projekt mit womöglich hunderten von Teilnehmern zu stemmen? Wieviele Ordner sollen da „angeheuert“ werden? Nachdem schon Karnevalsveranstalltungen an den neuen Auflagen zu scheitern drohten, wie soll gerade dort, an diesem durch seine Lage und durch seine jüngere Geschichte als gefährlich einzuschätzender Ort, die Sicherheit gewährleistet werden?

    Dazu kommt, dass ein – ausgerechnet an diesem Gedenktag durch Menschnmengen überfüllter Tunnel – für die überlebenden Opfer der Katastrophe, die größtenteils unter Platzangst leiden, ein sehr angsteinflößender Ort sein dürfte. Vielleicht hätte man sich darüber im Vorfeld auch einmal Gedanken machen sollen. Sicherlich wurden gerade diese Betroffenen gern in kleinen Gruppen an den Ort des Geschehnisse zurück kehren wollen. Großes Tamtam ist sicher das, was sie am wenigsten brauchen könnn……………………

    • Geli, besser kann ichs nicht sagen!
      Da gehts doch nur wieder darum das die Hendrix Erste war. Sie nimmt alles für SICH ein…die die am wenigsten betroffen ist, nämlich GAR NICHT.
      Macht ne Veranstaltung mit Konzert an der Stelle,wo vor Monaten Menschen starben. Will Hunderte, ja Tausende in den Tunnel locken mit ihrem tollen Event, denkt aber nicht daran, dass Opfer, Überlebende, TRAUMATISIERTE das gar nicht schaffen können….es ist scho9n schwer genug so an den Unglücksort zu gehen aber wenns wieder so voll wird?! Nachdenken..aber da ist wohl wem die Blondierung ins Gehirn gestiegen! Kranke Welt!

      • Sie haben auch die Rolle Ihres Lebens gefunden: Sie sind Love-Parade-Opfer. Herzlichen Glückwunsch.

  10. Ich denke das Fragen berechtigt sind. Aber müssen sie sofort als Vorwurf geschrieben werden?
    Wie wäre es mit Kontaktaufnahme?
    Die Daten findet man auf der homepage und konstruktive Vorschläge sind sicherlich erwünscht.

  11. Das Gute siegt immer! Mo, 21 Feb 2011 at 18:02:36 -

    Frau Hendrix, schämen Sie sich! Und ich frage Sie, was Sie – außer einem grauenhaften Kriegsmassaker- und Todesmarschmahnmal aus dem Jahr 1945 – Ihrer aus Marmor für sage und schreibe 27.000 Euro (!) eigentlich noch beabsichtigen? Wer ist Herr G. der Ihnen Unterlagen, die für die Angehörigen bestimmt waren, lieferte? Kann ja nur Herr Greulich sein.
    Wer sind die Männer, hier zu sehen auf Ihrer Demo und Reklameshow in eigenen Zwecken, zu sehen hier: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Loveparade-Demo-lief-aus-dem-Ruder-id3580873.html
    Sind das die Männer, die auch schon die 1. Demo am 26.7. vor dem Rathaus anführten. Hieß es nicht, das seien Rocker aus der Schleuse III?
    Sie zeigen Menschen an, die sich in ihrer Verzweiflung Ihnen angeschlossen haben, wie es Ihnen beliebt. Sie drohen, beschimpfen und beleidigen. Sie verbreiten Intimes, was man Ihnen in seiner/ihrer Not anvertraute. Sie mobben und verbreiten Unwahrheiten.
    Die meisten, die mit Ihnen zu tun hatten, sagen Sie seien falsch, undurchsichtig, boshaft und egoistisch. Sie tauchen im Engelskostüm auf der Ruhr.2010-Abschlussveranstaltung auf. Schutzengel oder Christkind?
    Was fällt Ihnen ein, Frau Hendrix?
    Warum machen Sie aus dem Todesort eine Kultstätte und vereinnahmen sie die auch noch für sich selbst? Treibt Sie Satanismus, Totenkult, eine dunkle Macht?
    Sie spielen sich auf mit Sauerland weg, Sie behaupten Krieger könne keine Gedenkstätte errichten (bei Radio DU), da das Gelände Asbest verseucht sei, Sie behaupten Christian Vögeling aus Oberhausen nicht zu kennen, der im August behauptet hatte seine gute Freundin Manuela aus Gladbeck (22) verloren zu haben (derwesten), ein angebliches 22. Todesopfer. Der verdächtig so wirkt, als sei er ein Nazi. Auch andere „Freunde“, die sich um Sie scharen wirken wie Faschos.
    Wer will Sie, wer braucht Sie? Suchen Sie das Weite, überlassen Sie denen die Sache, die es ehrlich, gut, ernsthaft, empathisch und liebevoll meinen.
    Sie, Frau Hendrix, sind unmenschlich und schlecht.
    Sie missbrauchen die Not von Verletzten und Trauernden – demnächst auch noch mit einem Verein, einfach unglaublich!

  12. Sabine Schlossmacher Mo, 21 Feb 2011 at 18:23:56 -

    DIESER TAG GEHÖRT NUR DEN ANGEHÖRIGEN UND ÜBERLEBENDEN
    der Loveparade Katstrophe, sonst NIEMANDEN

    und die Organistionen (ALLE) haben die Aufgabe diesen Tag so angenehm und würdevoll wie möglich für die trauerneden Angehörigen und lebenden traumatisierten Opfer zu gestalten.

    NICHT Mehr und NICHT weniger! Das ist ein Anspruch, den man wohl gemeinsam hinbekommen sollte!
    Wenn das nicht geht, dann wird KEINE Organisation den Opfern gerecht !

    Und die Platzfrage, ist ein druchaus berechtigte Frage! Ich könnte mir vorstellen , das nicht nur hunderte, sondern Tausende kommen. Wieder durch den Tunnel???

  13. DIESER TAG GEHÖRT NUR DEN ANGEHÖRIGEN UND ÜBERLEBENDEN
    der Loveparade Katstrophe, sonst NIEMANDEN

    Na dann sind Sie ja wohl raus aus der Diskussion.

      • Dafür das Sie nie rein in die Diskussion wollten, teilen Sie aber ganz ordentlich aus. Daraus kann ich nur den Schluss ziehen, dass Sie doch reinwollen, und zwar ganz nach vorne ins Kameralicht.

        • Sabine Schlossmacher Mo, 21 Feb 2011 at 20:07:06 -

          Aber ich habe doch nur meine Meinung gesagt, was hat denn da das Kameralicht mit zu tun.
          Sie sagen doch auch iher Meinung, warum darf ich das nicht?
          Und sind denn meine Ansichten so schlimm, das ich diese nicht vertreten kann?
          Ich denke ich schreibe immer höflich , sachlich und mache keine Beleidigungen wie manch einer. Also was ist schlimm daran und wo stehen die Kameras???

  14. Die Idee, eine Gedenkveranstaltung am 24. Juli 2011 stattfinden zu lassen, ist zunächst in Ordnung. Es ist auch zu begrüssen, wenn jemand bereit ist, so etwas zu organisieren. Organisation fängt ganz unten an, d.h., mit der Frage an die Betroffenen, ob sie eine Veranstaltung wünschen und wenn ja, in welcher Form. Aus den sich daraus ergebenden Wünschen und auch Diskussionen kann man dann weiter planen, immer in Abstimmung mit den Betroffenen. Es ist übrigens eine reine Frage der Erziehung und der Höflichkeit, dass man die Betroffenen anspricht, bevor man etwas öffentlich macht. Offensichtlich ist das hier nicht passiert, und das ist sehr schlimm. Leider ist Frau Hendrix auch in einem Alter, in dem man das nicht mehr mit jugendlichem Überschwang und daraus resultierender Unkenntnis rechtfertigen kann.
    Ich will die Meriten, die Frau Hendrix sich mit Teilen ihrer Aktionen erworben hat, in keiner Weise schmälern, doch hier ist etwas aus dem Ruder gelaufen, was viele Menschen sehr schmerzt, eben just die Menschen, um die es geht. Es ist gut, dass es mehrere Gruppen gibt, die sich gegen das Vergessen engagieren, doch es geht nicht um die Gruppen, sondern um die Menschen, die trauern und leiden, und diesen Menschen wird man mit dem, was derzeit passiert und diskutiert wird, in keiner Weise gerecht, sondern es werden neue Verletzungen zugefügt. Und da erwarte ich von Frau Hendrix, dass sie in sich geht und über ihren Aktionismus nachdenkt. Wir alle wissen, dass das Gegenteil von „gut“ „gut gemeint“ ist, und deshalb gibt es keine andere Möglichkeit, als sich an einen Tisch zu setzen und auf die tatsächlichen Bedürfnisse einzugehen und nicht das durchzusetzen, von dem man meint, es wäre richtig. Wenn Frau Hendrix ihre leider ohnehin schon angeschlagene Glaubwürdigkeit behalten möchte, sollte sie zugehen auf diejenigen, für die sie vermeintlich aktiv ist.

    • Noch so ein selbstgerechter Kommentar wie der von Phil H. Etwas eloquenter, sonst könnte man glatt denken, es wäre die selber Person.
      Das freut mich aber, dass Sie das genehmigen, das am 24.7 eine Gedenkveranstaltung stattfindet.
      „Offensichtlich“, „eine reine Frage der Erziehung“, „man … rechtfertigen kann“ Sie haben keine Ahnung, wissen nichts, kennen nur von Hörensagen aber erlauben sich, die Kinderstube anderer Menschen zu kritisieren ???
      Vielleicht sollten Sie in Duisburg mal für den Stadtrat kandidieren, Sei scheinen mir auf Grund Ihrer selbstgerechten Argumentation hervorragend geeignet.

  15. ich verabschiede mich von hier.
    Es wird wieder im Schlamm gesuhlt, mit dem nachher geworfen wird.
    Geantwortet werden muß nicht, ich lese und kommentiere hier nicht mehr.

  16. Liebe Leute,

    seit Wochen und Monaten wird öffentlich auf NF dazu aufgerufen, Ideen für diesen Tag einzubringen. Das geht an alle Mitleser…

    „Von daher sieht sich „Massenpanik Selbsthilfe e.V.“ als eine Schicksalsgemeinschaft von Betroffenen, so Jürgen Hagemann, Sprecher des Vereins, im Gespräch mit xtranews.“ Dem Vereinsnamen entsprechend benehmen sich seine Mitglieder streckenweise auch etwas merkwürdig – wie hier nur wenige Klicks entfernt zu entnehmen ist.

    Mich verwundert eher an der Stelle die wertfreie Information von Jürgen Hagemann. Denn mal ganz wertfrei festgestellt: Das war so nirgendwo vorher zu lesen… Das Thema „Gedenken“ wird ihrem offenen Brief an NF widersprechend meiner Ansicht nach nicht besetzt, sondern aktiv bearbeitet. Da sich ihre eigene Tochter im Internet dazu wenig wertfrei äußert, würde ich an ihrer Stelle wirklich versuchen, aktive Selbsthilfe zu leisten. Am besten am eigenen Frühstückstisch damit anfangen. Gleich morgen. Dann haben wir ALLE gute Chancen, dass der 24. Juli 2011 doch noch ein würdiger Gedenktag wird.

    Vielleicht nehmen auch ihre Mitglieder einfach mal wahr, dass 150.000 den Tag dort waren, Millionen das Drama am Bildschirm, auf YouTube verfolgt haben, dass sie – so hart es auch klingen mag – kein Anrecht haben auf eine exklusive

    @Das Gute siegt immer!
    Das ist nach den Kommis der letzten XtraNews-Debatte so ziemlich das Unqualifizierteste, was ich bisher gelesen habe. Die Presse haut NF z.B. mit Leuten in einen Topf, baut die Ente schlechthin, und Sie lasten diesen Fehler unter einem Nicknamen gezielt einer Person an? Wie böse ist das denn? Haben wir ja Glück gehabt, dass das Gute immer siegt…

    Sie schmeißen hier Einiges an öffentlichem Hinterfragen und Recherchieren mit Behauptungen in einen Topf und halten blind mit Hass erfüllt den Quirl rein! Das ist auch nicht gut, siegt nicht, sondern hat nur Endlosquerelen zur Folge.
    Ganz erhlich, wer braucht das denn? Niemand. Und Tschüss…

    • Frau Semmel,
      ich werde an dieser Stelle nicht auf Ihre persönlichen Angriffe eingehen, denn diese sind zwar unverschämt, aber nicht überraschend sondern anscheinend typisch.

      Zu Ihrer Information: Es dürfte Ihnen bekannt sein, dass wir engen Kontakt zur Stiftung Notfallseelsorge pflegen. Es ist im Hinblick auf den Jahrestag völlig normal, dass man sich zunächst einmal mit den Fachleuten, die die Menschen an diesem Tag begleiten, betreuen und auffangen müssen über wesentliche Punkte unterhält. Es ist auch vollkommen normal, dass man im Vorfeld eines solchen Tages mit genau den Fachleuten spricht, die diese Menschen seit Monaten auffangen und betreuen.
      Haben Sie das nicht getan?
      Die Planung dieses Tages als Event war für uns tatsächlich noch kein Thema.

      • Sabine Schlossmacher Mo, 21 Feb 2011 at 19:59:17 -

        Ich „kenne“ Frau Semmel auch aus Facebook und ich habe sie als wirklich analytischen und vorallem sehr gerechten Menschen kennengelernt, aber seit Dezember 2010, habe ich leider das Gefühl das sie nicht mehr die tolle Frau ist.
        Wie will Never Forget die Organisation dieses Massenevents durchführen?
        Das Bedarf mehr als Kerzen aufstellen.

        Außerdem sage ich nochmals, das dieser Tag den Angehörigen und lebenden Opfern gehört und KEINER Organisation.
        Genau diese Organisationen sollten zusammenarbeiten, um den Tag würdig zu gestalten.

        @Simone und ganz ehrlich, ich bin entsetzt über Deinen Ton in Deiner Schreibweise! Du hast doch sonst noch nie Menschen so stark angegriffen oder beleidigt. Was ist mit Dir geschehen?

      • Sehr gut Herr Hagemann,
        Sie wissen es wie immer am besten.
        Dann können Sie mir bestimmt auch sagen, wieso interne Inhalte des Angehörigentreffens nach außen sickern?

  17. ich hab hier gerade die „diskussion“ oder doch besser die beschimpfungen gelesen

    Als erstes sollte der gedenktag für die angehörigen, freunden und verwandten der ofer sein , und nicht für irgendwelche gruppen die sie darstellen wollen!

    um allen stress aus dem weg zu gehen, sollte man die organisation des gedenktages den kirchen und glaubensgemeinschaften mit rücksprache von angehörigen überlassen !
    ferner sollte die notfallseelsorger der feuerwehr/polizei/rettungediensten mit einbezogen werden, um die angehörigen zu stützen und zu unterstützen !

    • Sabine Schlossmacher Mo, 21 Feb 2011 at 19:40:37 -

      Das meine ich auch und hatte ich ein paar Kommentare vorher geschrieben!
      In meinen Augen gibt es keine Beanspruchung für diesen Jahrestag.

      Vielleicht macht ja sogar die Stadt Duisburg oder das Land NRW an diesem Tag etwas zum Gedenken an die Opfer. Für mich ist die Diskussion, wem der Tag gehört
      vollkommen daneben, dass sollte doch jeden klar sein.
      Mir ist auch sonst aus der Vergangenheit nicht bekannt, das sich jemals Organisationen, um so etwas gestritten haben!

  18. Frau Broward, Ihre Bewertung meines Beitrages ist ein wenig mager. Die Erfolge einer Kinderstube erkennt man übrigens sehr oft am späteren Verhalten der Erwachsenen.
    Warum ist es Ihnen nicht möglich, das aufzugreifen, was ich vorschlug, nämlich sich wirklich an einen Tisch zu setzen, diejenigen, die es betrifft, mit einzubinden, und damit auf eine gute Art und Weise zu einer angemessenen Gedenkveranstaltung beizutragen?
    Sie wollen offenbar nicht konstruktiv sein, sondern nur stänkern. Sei es Ihnen gegönnt.

  19. Wenn der Oberbürgermeister Herr Sauerland und der gesamte Stadtrat sich angemessen verhalten hätten, hätten wir diese Probleme nicht, wäre es nicht so weit gekommen.Ich mache den gesamten Stadtrat dafür verantwortlich.
    Der Stadtrat, der nur mit sich selbst beschäftigt ist und so tut, als ginge es ihn nichts an, macht sich hier wirklich schuldig.
    An alle Mandatsträger: Es geht hier nicht allein ums Geld.

  20. es gleicht hier einem kindergarten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    es sollte doch möglich sein, sich wie erwachsene auszutauschen und was sinnvolles auf die beine zu stellen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    ES GEHT HIER UM ZU TODE GEKOMMENE MENSCHEN UND DEREN ANGEHÖRIGEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Sabine Schlossmacher Mo, 21 Feb 2011 at 19:45:54 -

      VOLLKOMMEN RICHTIG und wenn ich Angehöriger wäre und das hier lesen müßte stände für mich jetzt schon fest, dass ich nicht dabei sein will.
      Das ist alles so blamabel.

      Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, wenn das eigene Kind bei der Loveparade gestorben wäre, dann würden hier von vielen Leuten keine Kommentare stehen.

      • ich als pflegepersonal, dass bis nachts um die vielen verletzten gekümmert hat, und auch freunde von verstorbenen betreut hat, kann die ganze diskussion und anfeindungen nicht verstehen !!

        würde ich die ganze diskussion hier der freundin eines opfer posten , dann würde für sie eine welt zusammen brechen

        es ist für mich hier total unverständlich !!!!!!!!!!

        alles die sich hier beschimpfen, beleidigen usw sollten sich schämen !!!!!!!!!

  21. mit fremden Worten Mo, 21 Feb 2011 at 19:52:36 -

    Klaus-Peter Mogendorf, Vater von Eike, einem der 21 Opfer, beschrieb das in einem Beitrag auf Facebook u.a.(auch mit Lob für Never Forget) mit folgenden Worten: „ Vielleicht sollte mal jeder überlegen, wo der eigentliche Feind sitzt und wer für dieses Unglück verantwortlich ist ? Oder geht es hier gar nicht um die Opfer der Loveparade sondern nur um die eigene Profiliersucht und Selbstdarstellung. Vielleicht wollen auch einige aus diesem Unglück ihren privaten Vorteil ziehen. Ich weiß es nicht bin aber schwer enttäuscht über das Verhalten von Personen denen anscheinend die Vorfälle vom 24.07.2010 egal zu sein scheint. Warum ziehen wir nicht endlich alle an einem Strang und bündeln unsere Kräfte für die Aufklärung dieser Katastrophe. Ansonsten werden wir in ein paar Jahren wieder tote Kinder zu betrauern haben.“

  22. @Jürgen Hagemann
    Sie müssen nicht auf meine Kommentare reagieren, sondern auf das, was bei Ihnen im Verein abgeht. SIE haben eine Forderung formuliert: Schon vergessen?

    Ansonsten ist Katharinas Kommentar nichts hinzuzufügen – außer der traurigen Feststellung, dass eben von der Seite sehr wenig kommt.

    Wer dem Verfasser hier nicht auf den Leim gehen will, der kommentiert hier gar nicht mehr, sondern organisiert ein Treffen, mit all denjenigen, die für diesen Tag etwas tun möchten. AKTIV, nicht nur sagen, klicken, MACHEN!

    Und in dem Punkt muss Josuha widersprechen: es geht eben nicht nur um die Toten, sondern auch um die Verletzten und Traumatisierten… Der Kreis ist größer als man denkt. Ihr schafft das – ich bin mir sicher.

  23. Die Entscheidung darüber, in welcher Form am 24. Juli im Tunnel eine Gedenkveranstaltung stattfindet liegt ganz allein bei den Betroffenen – bei den Angehörigen der Toten und bei den überlebenden Opfern.

    Und es kann jetzt nicht sein, dass alle diese Menschen sich mit ihren Vorstellungen ausgerechnet an eine Gruppe wenden soll, dessen „Vorsitzende“ mittlerweile eine der umstrittensten Reizfiguren in Duisburg ist und deren bisheriges Wirken gerade bei vielen Betroffenen höchst umstritten ist. Schon gar nicht unter der Maßgabe, dass man sich mit dieser Gruppe auseinandersetzen MUSS, weil diese schließlich eine Exklusiv-Genehmigung erwirkt habe.

    Nein, unter den gegebenen angespannten Verhältnissen macht es wirklich Sinn, wenn am 24. Juli eine halbwegs neutrale Institution die Koordination übernimmt.

    Politische Forderungen – etwa nach Konsequenzen der Verantwortlichen – sind sicher auch legitim. Auch am 24. Juli 2011. Aber Aktionen dazu gehören m. E. nicht an den Unglücksort, sondern vor das Rathaus.

  24. Ihr alle die über eine andere Gruppe lästert, nur weil Ihr die Zeit verschlafen habt, nur der frühe Vogel fängt den Wurm.

    Es ist ja sehr einfach, jetzt über andere zu lästern.

    Man kann echt Mitleid mit Euch haben, denn wer so viel dummes Zeug von sich gibt, der ist wirklich krank.

  25. @Chaosmädchen
    @David Surmann
    @Sabine Schlossmacher
    Ich kenne Euch nicht, es ist nur sehr erstaunlich was Ihr so von Euch gebt, wenn mann dier beiden Berichte in Xtranews verfolgt, da frage ich mich, verstehen Sie überhaupt was Sie da schreiben?

    • Wir verstehen nicht nur, wir WISSEN was wir schreiben!
      Ich bin Janine M., die Frau die Anzeige erstattet hat, weil Frau H. lügt und denunziert und ich weiss sehr wohl,von was ich schreibe, ebenfalls Sabine und David, die auch ihre „tollen“ Erfahrungen mit dieser Frau gemacht haben.

      • Waren Sie nicht auch früher bei Never, so wie alle anderen auch?
        Die jetzt alle bei der Hagemann Gruppe, das ist doch schon sehr seltsam.

        • Ich dachte Sie verfolgen die Artikel und Kommentare bei xtranews so gut?
          Dann hätte sich Ihre Frage hier nämlich gerade erübrigt.
          JA, ich unterstützte Frau H.,aber ich habe recht schnell gemerkt, dass ich nur benutzt wurde und von mir Dinge verlangt wurden,die strafbar sind. Deshalb distanzierte ich mich und wurde daraufhin gemobbt!
          Und die Hagemann-Gruppe ist keine Gruppe,sondern ein !!!Verein!!! in dem ich Gründungsmitglied und sogar Vorstand bin. Vorher war es eine Initiative die sich Sammelverfahren nannte und dieser schloss ich mich gleich nach meinem Krankenhausaufenthalt nach der LoPa an. Heisst ich wirkte in beiden Initiativen gleichzeitig mit! Sonst noch Fragen?

          • Es ist der einfachste Weg wenn mann mit jemanden niocht klar kommt, ihn schlecht zu machen, mal mit Reden versucht? Das soll manches mal Wunder bewirken.

          • Da gibt es nichts schlecht zu machen! Was sie tat war und ist schlecht!
            Sie hatte die Chance, sich mit mir zu unterhalten,sie hat meine Telefonnummer und meine Mailadresse, sie kennt meinen Facebooknamen etc. Aber ausser Drohungen, Mobbingatacken und Denunzierungen gegen mich kam NICHTS!
            Und nun ist der Zug abgefahren. Denn auch ich bin NEVER FORGET!

    • Sabine Schlossmacher Mo, 21 Feb 2011 at 22:12:14 -

      Hallo Herr/Frau Checker,
      wenn Sie meine Ausführungen bei dem anderen Bericht lesen und die Daten wirklich verfolgen, dann werden Sei feststellen, das ich folgendes schrieb:

      Meine Ausstellung in Kloster Kamp 15.10.2010 und Aufruf zu meiner Aktion: Gegen das Vergessen
      Danch Kontakt mit NF und Frau Hendrix.
      Eine Aktion mit Frau Hendrix gemacht am 10.11.2010 und am 13.11.2010
      habe ich mich von Frau Hendrix und NF abgwendet.
      Und danach nochmals distanziert.

      Bitte, wirklich eine ganz große Bitte, lesen Sie den langen Bericht genau durch, das kostet Zeit, aber dann werden Sie mich verstehen.

  26. Mme. Roward, springen Sie endlich über Ihren Schatten und sparen Sie sich dumme Kommentare.
    Herr Rosellen-Gossens, danke für Ihren Beitrag. Über all dem Diskutieren ist völlig ausser Betracht geraten, dass an sich die Stadt Duisburg für eine Gedenkveranstaltung verantwortlich wäre. Insofern wäre es konsequent gewesen, zunächst keine Genehmigung zu erteilen, für welche Veranstaltung auch immer. Und da haben erste Priorität die Familien der Toten und diejenigen, die verletzt und traumatisiert überlebten, sowie ihre angehörigen. Die Koordination dieser Interessen hätte der Stadt gut zu Gesicht gestanden. Offenbar steht das aber nicht, wie man so schön neudeutsch sagt, auf der Agenda, und da war es praktisch, das Konzept von NF abzusegnen, man ist aus dem Schneider, weil man ja mit der LoPa an sich nichts mehr zu tun haben möchte. Haken wir also die Stadt ab, überlassen wir die Organisation denen, die mit Fingerspitzengefühl und dem Wissen um das Wollen und das Fühlen der wirklich Betroffenen in der Lage sein werden, ein ruhiges und der Unfassbarkeit der Folgen angemessenes Gedenken planen können. Konni Hendrix kann sich da sicherlich gut einbringen, wenn sie es denn will.

    • Es ist die Frage, wer Mister „G“ ist.
      Wenn es der ist, den wir denken, kann er die Genehmigung geben.
      Ein Schnellschuss. Nachgedacht? Ich glaube nicht Mister „G“ .
      Mister „G“ hat keinen Kontakt mit den Betroffenen, sondern mit Frau K.H.

  27. wie kann Frau Hendrix meinen , dass sie diesen Tag Organisieren bzw. auch dafür Garantieren kann,und das alle nötigen Auflagen erfüllt sein werden ??mal davon abgesehen , dass diese Frau absolut kein Recht dazu hat !
    Sowas gehört in die Hände von Profis , und das wären für mich die Landesregierung und die Notfallseelsorge.Aber ganz sicher nicht in die Hände von Konni Hendrix und somit Never Forget !!

    • Wer bist du, ein Profi?

      Ach sorry, Ihr seid ja alle Profis.

      Was macht Euch so sicher das Frau Hendrix, es nicht darf oder kann, außerdem steht Frau Hendrix für alle offen.

      Weiter soll es ja bald ein EV werden, dann sieht die Sachlage ganz anders aus.

      Wer von den anderen Gruppen hat denn in letzter Zeit etwas gemacht? Es gibt nur eine Frau die jeden Monat an das schlimme Unglück erinnert.

  28. Zitat: „Die Aktion im Tunnel, ein voller Erfolg.“

    Aber darum geht es doch hoffentlich nicht – um Erfolg?

    Und wenn ja, um wessen Erfolg?

    „Voller Erfolg“ oder „geile Aktion“ sind sicher nicht die Attribute, die sich Betroffene für die Realisierung ihres Gedenkens wünschen.

  29. An die Moderation:

    Bitte, schliessen Sie die Kommentarfunktion. Es wird wieder so unappetitlich wie vor einigen Tagen. Und das wird weder der Sache gerecht, noch wird es Ihrer Reputaation dienen.

      • @ axel , da hast du vollkommen Recht !!! sowohl in Bezug auf die Seelsorger , und auch wegen der Schließung hier , denn leute wie rohn und checker usw,, können wohl nicht anders……………Traurig

  30. @Jürgen Rohn
    Also ist Massenpanik ein ganz linker Haufen, sich versuchen einzuschmeicheln, und von hinten kommt das Messer?

    Einfach nur Abartig!!!!!

        • Checker, wenn du Angehöriger, Opfer oder sonst Betroffener bist, kannst du gerne Mitglied werden und dich vom Gegenteil überzeugen.

  31. Ich bitte eindringlich darum, bei allem Verständnis dafür das es für einige ein sehr emotionales Thema ist, diese Diskussion wieder zu versachlichen!

    Entsprechende Kommentare, die eindeutig auf die Herabsetzung anderer abzielen oder beleidigend sind , werden gelöscht!

    Dies ist ein Kommentarstil der dem Ernst dieses Themas in keinster Weise gerecht wird.

  32. Da die Moderation Kritik gegen die Kritiker jetzt löscht, allerdings Aussagen gegen Hendrix stehen lässt, die sie mit Satanskult, Nazis und dunklen Mächten in Verbindung bringt, liegt der Fall hier wohl klar. Xtranews will Hendrix demontieren. Viel Spaß dabei. Für mich hat sich das hier erledigt.

    • du hast Recht für mich auch, das ist das allerletzte hier, vielleicht hat der Bürgerkreis Gedenken sich hier eingekauft.

    • byebye jürgen, du wirst sicher vermisst werden. klar, alle wollen hendrix demontieren, aus reiner spaß an der freude und ohne jeglichen grund, und es werden immer mehr, das muss ja eine dunkle verschwörung sein. vielleicht weiss felix licht mehr darüber.

  33. Herr Obens, Ihr Appell war gut gemeint, kommt aber offensichtlich nicht an. Deshalb, bitte, im Sinne derjenigen, die es betrifft, schliessen Sie die Kommentarfunktion.