Manuel Lindlar: Ex-Genosse der Linken nun parteiloser Mandatsträger in Leverkusen

Über den Parteiaustritt des ehemaligen Linksparteimitglieds Manuel Lindlar hatte xtranews bereits ausführlich berichtet. Seine damaligen Beweggründe hatte er zu diesem Zeitpunkt ausführlich dargelegt.

Nun sitzt der 23-jährige Heilerziehungspfleger aus Leverkusen als parteiloses Mitglied im Rat seiner Stadt. Seine ehemalige Fraktionskollegin der Linkspartei, Ruth Tietz, die auch Kreissprecherin der Linken Leverkusen ist, nun allerdings auch. Auch sie musste auf den bequemeren Fraktionsstatus verzichten.

„Man hat mir einen Sitzplatz ganz links zugewiesen, direkt neben der Ratsfraktion von Opladen Plus“, sagt Lindlar und ist damit eigentlich recht zufrieden. Seine zukünftige Arbeit als fraktionsloses Einzelmitglied im Rat der Stadt Leverkusen sieht Manuel Lindlar fest umrissen. „Ich will als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger mein Mandat mit moralisch vertretbarer Politik ausfüllen. Und dies nach bestem Wissen und Gewissen.“ Das ihm dies gelingen wird, auch ohne Fraktionsstatus, davon geht er aus.

Für den Kreisverband Leverkusen war der Parteiaustritt ihres zum damaligen Zeitpunkt relativ frisch gewählten Parteisprechers ein Schlag ins Gesicht. Das ihm dies die Partei nicht wort- und kommentarlos verzeihen würde war klar. Die Parteiführung, unter der Sprecherin Ruth Tietz, veröffentlichte sodann einen Nachtritt-Artikel auf ihrer Kreiswebsite unter dem Namen „Quo vadis Genosse?“

Ganz so überraschend kam der Parteiaustritt des jungen Mitglieds Manuel Lindlar dann allerdings nicht. Im Gespräch mit xtranews schilderte er die aus vielen linken NRW-Kreisverbänden bekannten herrschenden Zustände, die in diesem Falle auch auf Leverkusen zutreffen. Die Sprecherin Ruth Tietz, die zusammen mit zwei Töchtern und einem guten Bekannten (Ingo Hüttl, Schatzmeister der Kreispartei) den Kreisvorstand bildet, war und ist stets bemüht, die innerparteilichen Probleme möglichst unauffällig, damit aber auch ungelöst, aus zu sitzen. Eine Strategie, die sie allerdings nicht unter Kontrolle zu haben schien, denn sonst wäre ihr der Parteiaustritt ihres Sprecherkollegen Lindlar nicht, so wie es nun dargestellt wird, unverhofft vor die Füße gefallen.

Nach seinem Austritt erreichten Manuel Lindlar, natürlich nicht direkt sondern über dritte, wie er sagte, übelste Diffamierungen zu seiner Person. „Es wurde unter anderem behauptet, dass ich sowieso nicht viel geleistet hätte. Weder im Kreisverband, noch im Rat der Stadt.“, sagt Manuel Lindlar im Gespräch mit xtranews. So hat u.a. der Lebensgefährte des ihm bei der Wahl zum Kreissprecher 2010 unterlegenen Gegenkandidat Sasha Pullem via Facebook verbreitet, dass er (Lindlar) die Wahl nur gewonnen hätte wegen der Stimmen von Neumitgliedern, bei denen es sich nach Lindlars Aussage um bekannte Solid Mitglieder handelte, welche ein Kreissprecher bzw. sein Lebensgefährte ja eigentlich kennen sollte. Ein weiteres Mitglied der Leverkusener Linken, Ingo Hütte, sagte Lindlar sinngemäß gegenüber „wir stellen gegen Dich einen Misstrauensantrag, wenn Du nicht in unserem Sinne arbeitest!“. Ausserdem behauptete die Sprecherin der Linksjugend Solid nach der Wahl Lindlars zum Kreissprecher, dieser hätte sie beeinflusst, ihn zu wählen.

Dies obwohl Lindlar neben Ruth Tietz die Hauptlast der Arbeit im Kreisverband leistete, so baute er u.a. alleine die Basisgruppe die Linksjugend Leverkusen auf, erstellte und verwaltete die verschiedenen Homepages des Kreisverbandes, war für sämtliche Angelegenheiten der Öffentlichkeitsarbeit u.v.m zuständig. Eine wirkliche Anerkennung gab es dafür aber nie, dafür aber immer massive Kritik von Seiten der sog. Genossinnen und Genossen, von denen man immer nur noch eine Staubwolke gesehen hat, sobald es um praktische Arbeit ging.

Alles dies sind Zeichen, dass die Kreissprecherin Ruth Tietz, obgleich sie im Familienverbund residiert, ihren Parteiladen nicht im Griff hat. Denn das sie von Missständen wusste, diese aber wegen falsch verstandener Parteiharmonie deckelt, ist sich Lindlar sicher, da er nach eigenen Angaben mehrere Male um ein klärendes Gespräche bat. Insbesondere, da es schon im im längeren Vorfeld vom damaligen Kreissprecher Sascha Pullem immer wieder zu übelsten öffentlichen wie persönlichen Angriffen gegenüber Lindlar kam. Eine Unterstützung durch den Landesvorstand der Linken hat es laut Lindlar für Leverkusen nicht gegeben. „Zumindest ist mir keine Person aus dem LaVo bekannt, die dafür zuständig war.“, so Lindlar. Rückblickend sagt Lindlar, dass die NRW Linke hauptsächlich auf Grundlage persönlicher Kleinkriege anstatt auf politischer Arbeit basiert und somit sein Austritt die beste Entscheidung seit langem im Bezug auf diese Partei war.

Aber es gab für Manuel Lindlar auch durchaus politische Gründe, den Linken den Rücken zu kehren. Besonders auf Landesebene NRW kritisiert Lindlar die Linken massiv. „Das Procedere vor der Landtagswahl, ob Regierungsbeteiligung oder nicht, hat mich massiv genervt. Offensichtlich ging es doch damals nur darum einen Ministerposten um jeden Preis zu ergattern. Ausser Gundhild Böth (Landtagsvizepräsidentin NRW und Linke-Fraktion d.Red.) ist diese Fraktion für mich die reinste Chaostruppe!“, sagt Lindlar. Insbesondere kritisiert er das Abstimmungsverhalten der Linken bei der Verabschiedung des NRW-Nachtragshaushaltes. „Alle im Landtag haben verstanden worum es bei dieser Abstimmung ging. Nur die Linken nicht. Angeblich!“, empört sich Manuel Lindlar. Laut Lindlar ist es der NRW-Linken immer nur darum gegangen, möglichst viele Mandate für ausgesuchte Parteigenossen zu ergattern. „Die Politik spielte dabei eine eher untergeordnete Rolle“, resümiert er im Gespräch mit xtranews.

Insgesamt übt Lindlar an der Führung der NRW-Linken massive Kritik. Er bemängelt xtranews gegenüber die Abgehobenheit der NRW-Linkenspitze gegenüber der eigenen Basis als auch der Bevölkerung. „Die Basismeinung wird permanent übergangen. Es gibt in der NRW-Linken einfach zu viele Karrieristen,“ so Lindlar gegenüber xtranews. Die aus seinen Augen verfehlte Politik der NRW-Linken war es dann auch, die ihn zu seinem Entschluss brachte, aus dieser Partei auszutreten und von nun an als Einzelkandidat im Rat der Stadt Leverkusen tätig zu sein. So trat man damals doch noch unter der Parole an „Alles anders zu machen“ und fristet stattdessen mittlerweile ein schlimmeres innerparteiliches Dasein, als die so massiv kritisierten bürgerlichen Altparteien.

20 thoughts on “Manuel Lindlar: Ex-Genosse der Linken nun parteiloser Mandatsträger in Leverkusen

  1. Ich sag’s ja nicht gerne – aber der LV der LINKEN in NRW scheint ein strukturell-organisatorisches Problem zu haben. Bedingt durch die Zustände im KV Kleve kommt man irgendwann zwangsläufig auf Gremien wie LaVo, LGS und LSchK – und wird enttäuscht durch die anscheinende „Vogel-Stauß-Politik“; dann liest und hört man von ähnlichen Problemen/Verhaltensweisen in anderen KV’s…

    Manuel habe ich kennengelernt. Er hat im Frühjahr 2009 vom KV Kleve ein Votum für seine Bundestagskandidatur erhalten. Das hätte er wohl kaum, wenn er denn so arg „übel“ wäre…?! Dass nun schon wieder aktive Leute gehen, gehen müssen nimmt wohl kein Ende -notfalls mit der LSchK ?!

    Ich frage mich, wann und wo denn mal die zuständigen Leute wach werden?! Wir, als Partei, bluten aus. Wir bluten aus bei guten Mitgliedern, bei beitragsstarken Mitgliedern, bei Mandatsträgerbeiträgen, inhaltlich, menschlich und substanziell. Wenn wir am Ende nur noch solche „Gonder-Obstruktionstruppen“ ( Der Begriff ist einem Schreiben von Bernd Nellissen, heute bester Freund von Axel Gonder, an den BuVo entnommen!) als DIE LINKE haben – was ist dann mit unserer Glaubwürdigkeit, mit unserem Progarmm und unseren Ansprüchen?!

    WACH WERDEN!

  2. Noch so einer. Herr Lindlar möchte ungern auf die Apanage eines Stadtratsmitglieds verichten. Kann ich nachvollziehen, man schaue sein Antlitz doch nur an. Sollte er denn, was man auf Grund seines Verhaltens annehmen kann, so unzufrieden mit denen sein, die seine Wahl auch mit monetären, ideellen und praktischen Beiträgen ermöglicht haben, dann sollte er sein Mandat an seine Ex-Partei zurückgeben. Aber die Kohle lockt, Herr Lindlar, ist es nicht so? Widerwärtig. Wer diesen Menschen hier auch noch hofiert, sollte sich fragen, ob er nicht aus der LINKEN austreten sollte.

    R.Severin

  3. Ausbluten. Das Thema. DIE LINKE blutet insbesondere deshalb aus, weil vornehmlich aus ehemaligen WASGlern bestehende Subjekte auf Grund ihrer Frustation, nicht in führende Positionen gelangt zu sein, auch vor Rufmord und anderen Straftaten nicht zurückschrecken. Siehe „Links Netzwerk“ und andere Hetzmedien. Herr Habedank ist hierfür exemplarisch. Der Betreiber der vorgenannten Hetzseite, Herr Peters, hat nachweislich in den letzten Jahren eine EV nach der anderen geleistet. Wie vertrauenswürdig sind die Aussagen solcher Leute? Jeder kann in diese Situation geraten, aber sollte man sich dann als moralische Instanz aufspielen?

    Rainer Severin

    • Hallo Rainer Severin,
      Sie sprechen in Ihrem Post die Frustation an.
      Die lese ich aber eher aus Ihren Zeilen 🙂

  4. Ich lese Rainer Severin – ich lese was von Hetze – und ich sehe den Zusammenhang Severin-Hetze…

    Was aber hat das Alles mit den unangenehmen, unglückseligen Zuständen zu tun, was hat das mit politischer Struktur, politischer Organisation, politischen Inhalten zu tun?
    Was will uns Rainer Severin erklären? Vielleicht „Wir benutzen Hetze als Mittel in der Politik, gerade innerparteilich!“? Ich weiß ja nicht; könnte aber doch sein, oder?
    Wenn er hier, im vermeintlichen Status eines rechtschaffenen Linken, angebliche EV“s etc. als „politisches Argument“ anführt – dann ist das genau die gleiche Masche wie Genossen als „H4-Betrüger“, „Kriminelle“ etc. zu verunglimpfen und – Severinismus oder Gonderismus; Alles -bloss nichts, was mal als Vertreter der LINKEN von sich geben sollte und darf. Wo sind wir denn?!

  5. Um mal wieder etwas zum Artikel zu schreiben: Objektiven Journalismus stelle ich mir anders vor!

    Der Autor hat scheinbar nur mit Manuel Lindlar gesprochen und vertritt als dessen Sprachrohr nur Lindlars seltsame Sicht der Dinge.

    Beispiel „Nachtritt-Artikel“ auf der Kreiswebsite. Ich habe ihn gelesen auf http://www.dielinke-lev.de und kann darin nichts Negatives über den Ex-Genossen lesen. Wo ist da bitte der Nachtritt!?!??
    Ich kann nur empfehlen sich darüber selbst ein Bild zu machen!
    Der Autor dieses Artikels ist scheinbar sehr kreativ, auch in der Orthographie übrigens.

    Ich habe Lindlar auch mal kennenlernen dürfen und kann dazu sagen, dass er generell nicht zwischen Kritik an der Person und Kritik an der Sache differenzieren kann. Kritik an seinen Positionen war und ist unerwünscht und er hat auch keine Probleme damit, auch durchaus sachlicher Kritiker übelst persönlich zu attackieren. Ist ja auch einfacher jemanden zu diskreditieren als sich sachlichen Argumenten zu stellen.

    Wie glaubwürdig ist denn jemand, gegen den sich sogar seine Weggefährten und „Steigbügelhalter“ wenden?

  6. Ich war vor Kurzem noch auf der Eröffnungsfeier der Linken in Leverkusen und da schien es mir noch ganz ruhig gewesen zu sein. Die KV Sprecherin Ruth habe ich auch auf mehreren Landesparteitagen und anderen Veranstaltungen kennengelernt, meist in der Begleitung von Manuel. Persönlich kann ich aus eigenen Erfahrungen mit Genossin Tietz die hier beschriebenen Dinge nur bestätigen, da ich von mehreren Leverkusenern ähnliches gehört habe. Aber was solls, auch Posten bzw. bezahlte Posten mit Familienmitgliedern zu besetzen ist ja in dieser Partei nicht Neues genauso wenig wie das unter den Teppich kehren eigener Führungsschwächen. Umso mehr hat es mich gewundert, dass gerade ein Hardliner wie Manuel Lindlar mit ihr rumhing. Aber anscheinend kommt man ja in Leverkusen nicht weit, ohne an ihr vorbei zu kommen.

    Bei Manuel Lindlar wundert es mich nicht das er die Partei verließt, war bei seinen eher als radikal einzustufenden Ansätzen auch nur eine Frage der Zeit. Gerüchteweise hieß es ja auch immer das er aus dem sehr radikalen KP Spektrum kam, meine Sache ist es persönlich ja nicht, aber er schien zumindest immer zu seinen Worten zu stehen und sich nicht zu winden so wie der Rest dieser Partei.

    Mal schauen wen uns der Kreisverband Leverkusen nun vorsetzt, da werden ja nun bestimmt lustige Flügelkämpfe entbrennen, wo der ehemalige KV-Star nun das Nest verlassen hat.

    Für mich wird es auch bald Zeit meine sieben Sachen zu packen, denn diese Partei ist wirklich ein einzige Chaostruppe. Trotz Widersprüchen zur inhaltlichen Ausrichtung des Genossen Lindlars begrüße und beglückwünsche ich jedoch seine Entscheidung zum Austritt und hoffe das noch viele Genossen folgen werden.

    Hinein bzw. zurück in die autonome Soziale Bewegung und an die Basis so wie Genossin Mädel, denn DIE LINKE ist bzw. gehört zum Establishment.

  7. @ Anon:
    Seit wann sind die Posten des Kreisvorstands denn bitte bezahlt!?!
    Das sind Ehrenämter Du Nase!!!
    Ratsmandate sind bezahlt und eben dass hat der Ex-Genosse Lindlar mitgenommen, obwohl es eigentlch der Partei gehört. Sowas halte ich moralisch für mehr als fragwürdig!

    Der Lindlar stammt übrigens nicht nur gerüchteweise aus dem Linksaußenspektrum, es ist bekannt dass er in den Kaderschmieden der MLPD seine Kindheit verbracht hat. Wer diese Splitterpartei nicht kennt hat zwar nix verpasst, sollte aber wissen dass diese Partei wohl kaum auf dem Boden der Demokratie steht.

    In unserem KV war es übrigens seit über einem halben Jahr bekannt, dass Lindlar die Übernahme des Kreisvorstands in Leverkusen vorbereitet hat.

    Mich wundert nur dass es in Leverkusen niemand gewundert hat, dass plötzlich innerhalb von ein paar Monaten eine [’solid] Basisgruppe von Lindlar aus dem Boden gestampft wurde und so viele Mitglieder aus dem Jugendverband zeitgleich in die Partei eintreten sind . Und lustiger Weise gerade noch rechtzeitig, um am Kreisparteitag wahlberechtigt zu sein. Das ist doch quasi ein Lehrbuchmanöver. Wer da den Braten nicht riecht, ist echt selbst schuld…

    Im übrigen ist NIEMAND unersetzlich. Ich halte es auch für gefährlich gerade jemand charakterlich so fragwürdigen derartig hochzustilisieren. Jemand der sich einbringen will soll in der Sache arbeiten und dadurch überzeugen, nicht durch eingeschleuste Mehrheiten alles an sich reißen. Solches Vorgehen trägt faschistoide Züge!

  8. Ich kenne Manuel auch. Aber was „Der Kölner“ schreibt und hier von sich gibt, erscheint mir verdächtig auf eine gewisse Frustration (aus verschiedenen-nicht nur politischen Gründen) hinzuweisen!Hier scheint jemand privates von politischem nicht trennen zu können.
    Manuel L. hat das einzig richtige gemacht: er hat die Linkspartei verlassen und kann nun sinnvolle Ratspolitik machen.
    Und: auch der Partei gehört kein Mandat! Denn wenn es wäre, könntet ihr Leverkusener es einklagen. Geht aber nicht. Pech für Euch-Glück für Leverkusen.

  9. rechtlich nicht, aber moralisch.

    Ansonsten bin ich froh nicht zum KV Leverkusen zu gehören und nix mit Menschen wie „Manuel L.“ zu tun zu haben.

    • @Der Kölner: Für das Sie kein Mitglied der LEV-Linken sind, scheinen Sie aber über extremes Insiderwissen zu verfügen. Oder ist die dortige Vorsitzende Tietz so schwatzhaft? Oder gehören Sie auch zum Verwandtenkreis dieser „postenvergebenden“ Dame? Na ja, und was Sie so zu Moral schreiben….da gibts wohl mehr als reichlich LINKE Argumente dagegen.Ausserdem ist Lindlar einer von vielen,die diesen Weg aus Überzeugung gehen mussten.

  10. @ Walküre:
    Kreative Orthographie „Für das Sie kein Mitglied…“ *aua*

    Aber um das klarzustellen:
    Ich bin Mitglied des KV Köln. Mir sind sowohl Genossin Tietz als auch Ex-Genosse Lindlar bekannt und ich konnte mir meine Meinung also selbst aus 1. Hand bilden. Davon abgesehen ist Lindlars Biographie spätestens seit seiner Kandidatur für den Bundestag wirklich kein „Insiderwissen“ mehr.

    Was mein angebliches Insiderwissen betrifft:
    Ich beziehe ich mich auf Dinge, die dort oben im Artikel stehen, die Lindlar also selbst im Rahmen seiner Schlammschlachten veröffentlicht hat. Also bitte erst lesen, dann rumzicken! Danke!

    • @Der Kölner: sorry, dass ich Ihren Ansprüchen nicht genüge hinsichtlich Rechtschreibung. Ist aber auch eigentlich nebensächlich. Ich bedauere, dass Lindlar kein Vorsitzender der LEV-Linken mehr ist. Denn was da als sein Nachfolger kam……..na ja, ohne Worte.

  11. Dann haben Sie anscheinend das mir unterstellte Insiderwissen!???

    Es kann jedenfalls nur besser werden!

  12. Ach es ist schön zu sehen, wie sich diese Partei öffentlich gegenseitig diffamiert und demontiert, jetzt laufen der SED sogar schon die echten Kommunisten weg xD An den Sätzen hier kann man auch erkennen, dass die linken Gutmenschen es auch gar nicht so mit ihrer sozialen Ader haben, wenn man sich hier schon wegen der Rechtschreibung gegenseitig in die Pfanne haut.

    Aber sich schön für die ach so benachteiligten Migranten und Asozialen erinsetzen und den sog. Konservativen Vorwürfe machen, wenn sie die Blödheit dieser Unterschichten mal beim Wort nennen xD

    Selber seid ihr rot lackierten Faschisten doch kein Stück besser, was ihr hiermit beweist.

    Austritt hin oder her das Kindergartengezänke hier zeigt nur, wie ernst man diese Partei wirklich nehmen muss xD

    @ Der Kölner, wenn du schon so auf Orthographie und Rechtschreibung bedacht bist und es den eigenen Genossen vorhälst, dann biste wohl echt in der falschen Partei. So jemand ist doch ein wasch echter Linker, bei der Rechtschreibung fängt die Überheblichkeit schon an xD

    Ihr seid echt Realsatire und ich hoffe, dass diese Partei in der politischen Landschaft noch einige Zeit erhalten bleibt. Sind die Altparteinen zum heulen, seid ihr einfach nur zum todschießen, aber damit haben die „Genossen“ ja bei euch sowieso praktische Erfahrung xD

    Was für ein rot angestrichener schei… Verein xD

    Als ExSPDler war ich ja wirklich mal kurz davor euch zu wählen, aber neeeeee… neeeeeeeeeee xD Dann mache ich mein kleines (Haken)kreuz doch lieber bei der NPD/DVU, umso lustiger wird es zukünftig in deutschen Parlamenten xD

  13. Ich kenne Herrn Manuel Lindlar durch seine Großmutter außerhalb dieser „Partei“. Ein wirklich lieber junger Mann aus Leverkusen. Als halbes Kind hat er hier schon bei den Tafeln geholfen, war in der evangelischen Gemeinde und dem Deutschen Roten Kreuz aktiv und hat dort mit Invaliden und zurückgebliebenen Jugendlichen gearbeitet. Letztes Weihnachten hat er für uns sogar kurzfristig den Nikolaus gespielt, nachdem der übliche Nikolaus aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen ist. Er interessiert sich für die Probleme seiner Mitmenschen, von den so genannten Linken habe ich hier noch niemanden gesehen.

    Warum er als Enkel eines alten Sozialdemokraten und Sohn einer Eisenbahnerfamilie unbedingt bei den Kommunisten aktiv sein musste war allen Bekannten und Freunden der Familie immer ein Rätsel. Ein junger Mann mit solchen Potential und sozialen Eifer ist bei solchen Menschen wirklich fehl am Platze.

    Hoffentlich findet er nun seinen Weg! Seine Entscheidung den DDR Fanatikern den Rücken zu kehren war Gold richtig. Auch wenn er sich selbst als Kommunisten sieht ist er mit seinen Engagement einfach nur ein guter Mensch mit richtigen Ansichten, mittlerweile arbeitet er ja sogar hauptberuflich als Pfleger mit sozial Benachteiligten zusammen.

    Ein Kommunist ist er sicherlich nicht, mehr Menschen mit diesem sozialen Denken und Sachverstand braucht unser Land und keine wild gewordenen roten Horden.

  14. @K.H.B.
    da meinen Sie scheinbar einen anderen Manuel Lindlar.
    Dieser hier ist doch aus der Linken ausgetreten (wenn man seine eigene Erklärung auf seiner Homepage ließt), weil die Linke ihm zu gemäßigt und zu parlamentarisch-demokratisch ist. Zu wenig Revolution bei den Linken und da mag er sogar teilweise vielleicht recht haben. Als politische Kraft auf dem Boden des Grundgesetzes kann man eben keine Revolution anzetteln, wovon Lindlar wohl träumt…

    @ Lude:
    Wie bekommt man eigentlich so einen Spagat vom SPD’ler zur NPD / DVU hin?
    Aber manche Leute wechseln ihre Gesinnung ja öfter als die Unterwäsche *lach*
    Sehr amüsant! 😉

  15. So viel Lärm um nichts!!!

    Da tritt ein Nobody aus einer Partei am Rande der Bedeutungslosigkeit aus und fängt an mit Dreck um sich zu werfen – ist ja beinahe schon lustig. Aber eben auch nicht mehr.

    Ich habe mir dennoch mal die Mühe gemacht die Publikationen dieses Herrn Lindlar zu lesen. Man findet ja so einiges im Web, zum Beispiel http://www.manuel-lindlar.blog.de .
    Da versteckt sich hinter schwülstigen Worten ein Haufen inhaltlicher Widersprüche und es wird dem Leser schnell offenbar, dass die scheinbar linksintellektuelle Bildung dieses Herrn nur eine Heißluftblase ist. Mehr Schein als Sein – nicht „parteifrei im Rat der Stadt“, sondern eher moralfrei. Denn jemand, der seine so hoch gelobten Ideale tatsächlich verinnerlicht hat dürfte sich nicht so verhalten, geschweige denn sich öffentlich so gebärden.

    Wenn man danach diesen Artikel ließt (und da verstehe ich die Kritik des „Kölners“ am Autor des Artikels bzgl. der einseitigen Sichtweise) erkennt man sehr schnell, was da wirklich los ist:
    Dieser Manuel Lindlar ist ein kleines bockiges Kind, dem jemand seinen Lolly weggenommen hat. Der sich jetzt kreischend auf den Boden wirft und mit Händen und Füßen zappelt um Aufmerksamkeit zu erhalten.
    Die Weggefährten, die ihn auf seinen Posten im Stadtrat gehievt haben sind anscheinend jetzt allesamt schlechte Menschen, die Partei ist schlecht und allesamt Heuchler oder wie auch immer.

    Man kann ja zur Linkspartei nun denken was man will, ich bin auch kein Fan dieser Partei. Nur frage ich mich folgendes:
    Wenn jemand viele Jahre in einer Partei aktiv tätig ist und sich sogar zu deren Vorsitzenden wählen läßt kann es doch keine grundlegenden Differenzen zwischen seiner eigenen und der Ideologie der Partei gegeben haben.
    Wieso erkennt dieser Mensch nach gut einem Monat im Vorsitz auf einmal, dass das alles nicht seinen Idealen entspricht und schmeißt hin!??

    Auch wundere ich mich über die Inkonsequenz Lindlars. Wenn man wirklich plötzlich erkennt in der falschen Partei zu sein, den Vorsitz abgibt und sogar aus der Partei austritt, sollte man auch alles abgeben was man von der Partei erhalten hat. Das beinhaltet nunmal auch das Listenmandat im Stadtrat. Diesen BEZAHLTEN Posten behält er jedoch und gibt damit klar zu erkennen, dass er selbst keinen Deut besser ist als die Leute, die er hier ausgiebig anprangert. Wer so an seinem Sitz klebt kann sich nicht auf ein hohes moralisches Ross setzen und mit dem Finger auf andere zeigen. Das ist Heuchelei pur!

    Aber so ist das nunmal mit der Doppelmoral in der politischen Kaste:
    Jeder Mandatsträger ist sich selbst der Nächste und es ist ein bezeichnendes stereotypisches Merkmal dieser Kategorie Mensch, dass Herr Lindlar hier mit dem Finger auf andere zeigt um von seinem eigenen Fehlverhalten abzulenken.

    Wenn man dann auch noch bedenkt, dass die politische Karriere dieses Herrn ohne Parteizugehörigkeit mit dem Ablauf dieser Legislaturperiode beendet sein wird, erklärt sich natürlich das Theater, dass er hier veranstaltet.
    Da kämpft jemand um sein politisches Überleben und dafür ist ihm kein Mittel zu schade und wohl keine Lüge zu dreckig. Ein Vollblutpolitiker eben.

    • Ich hätte diese Seite echt schon voher finden müssen, aber durch die Recherche bin ich auch auf http://www.scharf-links.de gelandet. Diese Partei ist ja ein einziger Sauhaufen xD Frauenschläger, Betrüger, Verbrecher und die echten Radikalen laufen weg xD Mensch seid ihr sch… xD

      @ Der Kölner
      Das war ironisch gemeint, aber hier sieht man auch wieder den Unterschied zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten, Kommunisten haben keinen Humor bzw. verstehen keine Ironie.

      @ Archangel
      Wer hat denn hier bitte wem den Lolly weggenommen? Wieder ein „Lolly“ bzw. ein Mandatsträger weniger in der Linkspartei xD

  16. @ Lothar Lude:
    Auch das war ironisch. Da steckt wohl auch ein kleiner Kommunist in Ihnen, sonst hätten Sie es verstanden…

    Nach Lektüre dieser Hetzschriften macht es den Eindruck als habe Lindlar nicht das bekommen, was er gewollt hat. Zumindest verhält er sich so.

    Rein wissenschaftlich betrachtet ist befindet sich die Linke ähnlich wie die Grünen nach ihrer Gründung in einer Entwicklungsphase, in der sich die Spreu vom Weizen trennt. Das geht nie ohne Mandatsverluste und manche Menschen zeigen ihr wahres Gesicht erst nachdem man sie mit einem Mandat ausgestattet hat.
    Leider -und das beobachtet man immer wieder- steigen Ämter und Titel vielen Menschen zu Kopf, besonders bei jungen Mandatsträgern ist diese Quote sehr hoch.

    Diesen Fall hier kann man quasi exemplarisch sehen.