Linke am Niederrhein: „Lex Gonder“ oder Erneuerung?

Die Linkspartei NRW zerlegt sich derzeit selbst. Es brennt an vielen Orten. Sei es im Kreisverband Solingen, wo massive Wahlmanipulationsvorwürfe im Raum stehen, sei es im Heimatverein des Linken Fraktionschefs Zimmermann, Düsseldorf, wo sich ein ganzer Kreisverband gegen ein linkes Ratsmitglied ausspricht, oder auch im Kreisverband Kleve, der offensichtlich durch einen Mann in autokratischer Weise gelenkt und repräsentiert wird.

Im linken Verband Kleve entbrennt seit Monaten ein Streit um eine Website mit angeschlossenem Forum zweier „Parteirebellen“.Beide, Jens-Uwe Habedank und Volker Peters, nutzen ihre Homepage zur Darstellung linker Politik und zur Kritik am innerparteilichen Zustand ihres Kreisverbandes. Dies ist den führenden Personen der Partei natürlich ein Dorn im Auge.

So beschliesst die Parteiführung, unter dem Vorsitz ihres offenen und/oder heimlichen Dauervorsitzenden Axel Gonder vollmundig den Ausschluss dieser beiden unerwünschten Linken. Am 5.2.2011 sollte es im Rahmen eines Parteischiedsverfahren endlich zum gewünschten Ausschluss von Habedank und Peters kommen. Der Kreisvorsitzende Axel Gonder hatte bereits im Vorfeld öfters klargestellt, dass er mit dem Erreichen des Ausschlusses der beiden unerwünschten Personen seinen Posten generös niederlegen würde. Ein Nachfolger in seinem Amt könne dann unter anderem der Vorsitzende des Ortsvereins Kleve sein, Reiner Severin.

Allerdings beschied die Parteischiedskommission beiden Parteien eine weitere Frist von 6 Wochen um diesen Disput ohne Schiedsspruch zu klären. Am gleichen Tage allerdings ging der Beschuss der Klever Parteiführung auf Habedank und Peters unvermindert weiter.

Auf Anfrage an Herrn Gonder erhielt die Redaktion von xtranews bis zum heutigen Tage keine Stellungnahme. Die weitere Anfrage an Herrn Reiner Severin fand allerdings ihr Echo. In der üblichen Weise wurde seitens der Linken mit Anzeige und Rechtsanwalt gedroht, ohne auch nur im entferntesten auf Fragen zu diesem Parteiausschlussverfahren einzugehen. Herr Severin schickte der Redaktion Mails, die völlig an der Sache vorbei gingen und stellte sich den kritischen Fragen nicht. Scheinbar wird im Kreisverband Kleve jede Form von Kritik als sehr persönlicher Angriff angesehen und entsprechend geahndet. Professioneller Presseumgang sieht allerdings anders aus.

Mittlerweile hat der linke Klever Ortsvorsitzende Herr Severin offensichtlich seinen Rückzug aus der Partei DIE Linke angekündigt. Im Forum des Linken Netzwerk Kleve schreibt er am 10.2.2011 (Eintrag von 19.51 Uhr): „…Aber mach Dir keine Sorgen, sowohl A. als auch ich überlegen zur Zeit, ganz einfach auszutreten und den ganzen Schwachsinn zu verlassen. Dazu ist uns unsere Zeit nämlich zu schade …“

Hintergrund aller Auseinandersetzungen sind die massiven Vorwürfe und kritischen Berichte, vor allem, an der Führungsperson Axel Gonder. Gonder, der für die Linkspartei seit 2009 im Kreistag Kleve sitzt, führt die Partei in den Augen von Herrn Habedank und Herrn Peters auf Gutsherrenart. Unter anderem soll es ein offenes Geheimnis sein, dass ca. 50% der Kreismitglieder keinen Beitrag entrichten, teilweise seit Jahren; dem Vernehmen nach dafür aber immer „richtig“ abstimmen.

Wer für ihn ist, kommt weiter, wer gegen ihn ist, hat es schwer. Politisch gibt es über das linke Ratsmitglied Gonder allerdings nicht viel zu berichten. Selbst die Website der linken Kreistagsfraktion ist nach über einem Jahr ein Witz. Hier wird die Linke von einem Herrn Mustermann aus Musterhausen vertreten. Erstaunlicherweise wäre das in Mecklenburg-Vorpommern. An Unprofessionalität kaum zu überbieten.

Liest man sich hingegen auf der Homepage der Linke-Mitglieder Habedank und Peters ein, wird der interessierte Leser schnell fündig, wenn es um politische Arbeit und Aktivitäten geht. Besonders in der Klever Schulpolitik ist Herr Habedank, im Gegensatz zu seiner Klever Parteiführung, sehr aktiv und engagiert. Sinnigerweise hat ihn einer seiner größten Kritiker, Reiner Severin (Webmaster der Linken im Kreis Kleve), gebeten, politische Artikel für die Kreiswebsite der Linken in Kleve zu schreiben. Allerdings: Nur seinen Namen dürfe er da nicht nennen. Schon eigenartig. Auf der einen Seite wird mit allen Mitteln versucht, sich der Person Habedank parteilich zu entledigen, aber auf der anderen Seite wird seine Mitarbeit an der spärlichen redaktionellen Arbeit der Linken in Kleve gewünscht.

Das Schiedsverfahren gegen Jens Uwe Habedank und Volker Peters wird vermutlich in die nächste Runde gehen, da von Seiten des Kreisvorsitzenden Axel Gonder keine Zeichen einer gütlichen Einvernahme erkennbar sind, und er seinen Getreuen gegenüber in der Pflicht steht, dass die beiden Mitglieder ausgeschlossen werden. Habedank und Peters haben mittlerweile bewiesen, dass es ihnen wohl darum geht, Schärfe aus diesem Streit zu nehmen, in dem sie einige Beiträge auf ihrer Website änderten, bzw. entpolemisierten. Wobei es beiden bei der Polemik in erster Linie um eine überspitzte, und damit wirksamere, Form der Sachkritik ging.

Im Grunde geht es bei diesem Streit um die Einhaltung von parteirechtlicher Ordnung und Satzung und innerparteilicher Demokratie, die in den Augen von Habedank und Peters oftmals gebrochen wurde. Hinzu kommen sehr persönliche Angriffe, teils weit unter einem normalen Kommunikationsniveau, denen sich Habedank und Peters ausgesetzt sehen.

Axel Gonder vermeidet Stellungnahmen und nimmt sich somit selbst das Zepter eines aktiv an der Klärung Handelnden aus der Hand. Stattdessen verlagert er hausgemachte Probleme auf die Schiedsgerichte in der Hoffnung, dort Fakten schaffen zu können. Es dürfte allenfalls für ihn zu einem Pyrrhussieg gereichen. Statt eine innerparteiliche offene Diskussion zuzulassen, setzt er noch auf althergebrachte politische Instrumente a la Machiavelli, die so manchem Vorsitzenden am Ende nur den eigenen Rückzug von allen Ämtern als letztem Fluchtweg einbrachte.

Die Linkspartei im Kreis Kleve wäre gut beraten, dem salomonischen Spruch der Parteischiedskommission nach einer aussergerichtlichen Einigung zu folgen. Das dabei der eine oder andere auch persönliche Abstriche machen muss, ist die Regel bei Kompromissen. Das Festhalten der Riege um Axel Gonder am Status quo wird der Linkspartei im niederrheinischen Gebiet auf Dauer schweren Schaden zu fügen.In Folge auch dem Landesverband der Linken in NRW, die aus den Negativschlagzeilen scheinbar nicht mehr heraus zu kommen scheint.

Das Führung auch immer ein großes Stück eigene Verantwortung für die Sache bedeutet, sollte Herrn Gonder bewusst gemacht werden. Und das Kritik in einer Demokratie auch ohne den Hilfeschrei nach Anwälten auszuhalten sein muss, ebenfalls!

Die Linke in Kleve darf den Schritt zu einer innerparteilichen Erneuerung nicht scheuen, will sie auf Dauer eine ernstzunehmende politische Kraft darstellen. Erneuerung bedeutet oftmals auch Austausch von Personen. Besonders von solchen, die ihre eigene Wichtigkeit höher ansetzen, als sie tatsächlich ist.

28 thoughts on “Linke am Niederrhein: „Lex Gonder“ oder Erneuerung?

  1. Links_nicht_link Fr, 11 Feb 2011 at 15:02:10 -

    Das habe ich bei der Linkspartei im Kreis Kleve erlebt:

    … Mitglieder wurden und werden einfach ausgesperrt
    … Anträge oder ganze Mitgliedermails verschwinden ungelesen in den Papierkorb
    … manchmal wurde man körperlich bedroht (Hand und Baseballschläger)
    … das Recht auf freie Rede wird oftmals entzogen (leben wir in der ehem. DDR?)
    … Geheimsitzungen, ohne das manche Mitglieder es wussten, fanden statt
    … Satzungen, Statuten und die eigene Geschäftsordnung wurde oftmals gebrochen
    … Protokolle werden zu spät erstellt oder man erhält sie garnicht
    … bestimmte Termine werden nur an Ja-Sager-Mitglieder vergeben
    … zig Vorstandsmitglieder sind innerhalb von 2 Jahren verschliessen worden.
    … die Kasse wurde tlw. zweifelhaft (vorsichtig ausgedrückt) geführt
    … ein Schatzmeister wurde willkürlich ins Amt gesetzt
    … wichtige Wahlen wurden von „Mitgliedern“ durchgeführt, die gar keine Mitglieder waren
    … Mitglieder wurden aus der Partei gemobbt
    … während einer einzigen Vorstandssitzung wurde mehrfach die Satzung gebrochen
    … man hat Arbeitgeber von Mitgliedern aufgesucht und schlecht über das Mitglied gesprochen
    Rainer Severin wurde im Artikel erwähnt:
    In Kleve (Sprecher R.Severin) warten manche Mitglieder noch auf Protokolle der MV vom 22.02.10 u. 21.10.10.
    Severin hat zu den o.g. Ausführungen bisher nie öffentlich Stellung bezogen.
    Axel Gonder (sog. Politiker):
    Kungeln, der Merhheit wegen, nennt er Politik.
    Mit ihm kann man nicht über Probleme diskutieren, denn er ist das Problem.
    Und jetzt höre ich auf mit den Vorgängen, die im Keisverband-Kleve abgehen, mir wird nämlich schlecht.

    • Tja – Genau so, wie Links_nicht_link, habe ich es seit Jahren erlebt. Dagegen bin ich angegangen – und habe dafür nun das Ausschlussverfahren an der Backe. Ich denke, da sind einige Positionen vertauscht was Kläger und Angeklagte anbelangt.
      Die LschK sprach von „unzufriedenen Minderheiten“ – ich muss mal fragen wie man unter undemokratischten Verhältnissen demokratische Minderheiten bilden, finden, werben soll?! Es fängt doch schon bei dem Status „Mitglied“! an: Wer sagt mir denn, dass da von 30 Leuten in einer MV nicht 28 sitzen, die seit Jahren oder noch nie gezahlt haben und – hätte man die Satzung auch nur näherungsweise herangezogen – gar keine Mitglieder sein dürften?! Ich meine nun nicht, die Leute mit knappster Kasse – ich meine das System Gonder; dabei noch diejenigen, die mit 3-4 Leuten max. über Jahre hinweg ca. 80% des Jahresbudgets mit Spesen verbraten haben…

      R. Severin ist benannt worden. Ist ja jedem sein eigenes Ding. Aber mir erzählen „Gonder is‘ kacke“ und dann allen möglichen Mist mit zu machen für ein paar Gonder-Stimmmen (vermutlich eher die ohne Beiträge….) – das ist nichts besseres. Daher die Sache mit den Protokollen und der Zensur der HP des KV. Zitat: „Nein, du nicht – da kriege ich Ärger mit Gonder…“

      Man kann nur auf die Einsicht, für einen ganzen KV, der LSchK und der Gremien LaVo, LGS hoffen statt dem Schielen auf „Egal – das sind ja Mandatsträger“…

  2. Antonia Colloni Fr, 11 Feb 2011 at 15:09:51 -

    Da muss man sich fragen, wie links ist diese Linke und ob sie unterwandert wird, und wie sich das anhört, erfolgreich. Ich denke, dass diese Parteienunterwanderung Realität ist, egal welcher Couleur, bittere Realität ist.

    • @ Antonia,
      nicht alle Linken sind so. Leider sind hier und dort die „falschen“ Linken an den Schalthebeln.
      Ich kenne den im Artikel genannten Axel Gonder noch aus PDS-Zeiten.
      Schlimme Zeit mit ihm!
      Auch dort konnte man von seiner „Politik“ wenig lesen.
      Er gackert hinter den Kulissen viel, aber legt keine politisch-sichtbaren Eier.
      Bei ihm ist nicht immer das drin, was drauf steht. Sogenannter „Etikettenschwindel“.

    • Es gibt in der Tat viele Stimmen, die Unverständnis über derartige Entwicklungen und Zustände äußern. Ob solche Zustände und Personen „links“ sind, darf bezweifelt werden und schadet der Partei. Deshalb sprechen wir von LN ja von „UnLinken“…

  3. „…Sinnigerweise hat ihn einer seiner größten Kritiker, Reiner (Rainer) Severin (Webmaster der Linken im Kreis Kleve), gebeten, politische Artikel für die Kreiswebsite der Linken in Kleve zu schreiben.“

    Sinnigerweise kennt der Schreiber dieses „Artikels“ nicht einmal die korrekte Schreibweise meines Namens, kann aber Behauptungen aufstellen. Zur Klarstellung: Ich habe den Genossen Habedank keineswegs „gebeten“, irgendwelche Artikel für mich zu schreiben, dass kann ich schon ganz gut alleine. Ich habe ihn lediglich um Fakten zur Sache gebeten, da ich das Thema unbedingt behandeln wollte und er bekanntlich mit meiner Lebensgefährtin an dieser Angelegenheit arbeitete.

    In der Tat hat er mir dann aber gleich einen kompletten, inhaltlich sehr guten Beitrag zur Gesamtschulfrage in Kleve zugeleitet, den ich gerne veröffentlicht hätte, da dieser sich rein auf politische bzw. sachliche Fakten bezog.

    Aus den bekannten Gründen (ständige, persönlich ausgerichtete Hetzattacken und Schlammschlachten gegen Funktionsträger und Mitglieder der LINKEN im Kreisverband) war es mir allerdings unmöglich, der Mehrheit unserer Mitglieder (darunter die bereits vom Genossen Habedank und seinen Mitstreitern erheblich in der Öffentlichkeit beschädigten Personen) zuzumuten, ihnen diesen Genossen als Autor in unserer Webseite, zumal ohne Zustimmung des Vorstandes, zu präsentieren.

    Dieses habe ich ihm auch mitgeteilt. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist interessant, wie hier wieder einmal die Tatsachen verdreht werden. Den Autor des Artikels trifft aber m. E. keine Schuld, er wurde offenbar vom Genossen Habedank mit gezielten Fehlinformationen gefüttert.

    Was die angebliche „Zensur“ eines Beitrages zur „BIL“ betrifft, darf ich noch anmerken, dass ich nicht irgendwelche Beiträge von Mitgliedern einfach so einstellen darf, sondern die Zustimmung des Vorstandes bzw. des hierzu benannten Presseverantwortlichen benötige (lt. GO). Ich habe den Beitrag so eingestellt, wie es der Presseverantwortliche, Herr Hayduk, mir aufgetragen hat.

    Rainer Severin
    Webmaster KV Kleve

    • @ Rainer Severin: Sorry für die falsche Schreibweise Ihres Vornamens. Aber das dürfte sicher entschuldbar sein.

      Werden Sie aus der Partei Die Linke austreten, wie Sie es im Forum bereits gestern ankündigten? Dies wäre sicher auch interessant zur Klarstellung des gesamten Sachverhaltes.

      • Ich habe das noch nicht endgültig entschieden, ich denke darüber nach, wie meinem Statement ja wohl zu entnehmen war. Allerdings, das werden Sie sicher verstehen, werde ich mich zu diesem Thema nicht weiter gegenüber jemandem äußern, der äußerst einseitige, tendenziöse Beiträge gegen die LINKE im Kreis Kleve verfaßt und sich seine Meinung offensichtlich schon „gehabedankt“ hat. Sie werden das sicher verstehen.

        Rainer Severin

  4. Landbouwer_Ruitter Fr, 11 Feb 2011 at 19:18:28 -

    Das soll man mehrfach gegen Parteisatzung und eigene Geschäftsordnung
    verstoßen haben und Herr Severin regt sich über die versehentliche
    Schreibweise seines Vornamens auf.
    Mehr Zugeständnis kann man wohl nicht geben.
    Wäre ich Severin, ich würde die im ersten Kommentar genannten Verstösse
    ansprechen. Tut er aber nicht. Für mich ein Eingeständnis.

    • Was für ein Eingeständnis? Was für ein Zugeständnis? Was soll ich da ansprechen? Ich bin erst seit 2009 überhaupt in der LINKEN Kleve aktiv, auch in Funktionen. Zu dem was da jahrelang an Fehden, insbesondere wohl von den Herren Habedank und Peters initiiert, stattgefunden hat, kenne ich nur aus dritter Hand. So what? Ich habe keine Lust mehr auf diese schwachsinnigen Grabenkämpfe, man lasse mich wieder Politik machen. Es reicht. Üble Beleidigungen, Unterstellungen usw. in der Form, wie sie im sog. „Linken Netzwerk“ aus m. E. gegen viele Personen veröffentlicht wurden und werden, sind da wenig hilfreich. Der selbsternannte „Oberlinke“ Habedank hat in seinem Forum noch kürzlich geäußert, er würde nicht traurig sein, wenn ich meinen Job verlieren würde. Soviel zur „linken“ Gesinnung dieser Leute. Und noch etwas: das „Gonderismus“-Logo, welches hier verwendet wird, stammt von der lobenswerten Initiative gegen „Pro NRW“. Mich würde interessieren, wie diese diesen Mißbrauch beurteilen.

      R. Severin

  5. @Herr Habedank,
    wenn also bis zu 50 % der angeblichen Parteimitglieder
    gar keine Mitglieder sein sollen, dann wären doch einige
    Wahlen indirekt manipuliert und somit ungültig.

    • Nein – sie sind gültig, sagt jedenfalls der LaVo und die LSchK rührt da auch nicht dran. Zwar sieht die Satzung der LINKEN.NRW eine regelmäßige Mitgliederüberprüfung und Mandatsprüfung vor, gerade vor Wahlen – wenn dies aber nicht durchgeführt wird oder sehr fragwürdig gehandhabt wird ( “ Ist mein Freund, stimmt für mich, bleibt…“) vom Kreisschatzmeister oder Vorstand – dann sei das halt „Pech“…!

      Finde ich auch sehr merkwürdig und läßt jede Tür für Manipulationen offen.
      Aktuelle Anstrengungen von Mitgliedern, wenigstens per Heute mal eine seriöse Mitgliedschaft zu haben, scheinen im Sand zu verlaufen. Der LaVo meint, das könne man nur im KV regeln – dort sitzen aber die Profiteure von solchen Gewohnheiten an den Daten und haben jede erdenkliche freie Hand…

      Sehr, sehr unglücklich – wenn nicht gar was Schlimmeres!

  6. „Die weitere Anfrage an Herrn Reiner Severin fand allerdings ihr Echo. In der üblichen Weise wurde seitens der Linken mit Anzeige und Rechtsanwalt gedroht, ohne auch nur im entferntesten auf Fragen zu diesem Parteiausschlussverfahren einzugehen. Herr Severin schickte der Redaktion Mails, die völlig an der Sache vorbei gingen und stellte sich den kritischen Fragen nicht. Scheinbar wird im Kreisverband Kleve jede Form von Kritik als sehr persönlicher Angriff angesehen und entsprechend geahndet. Professioneller Presseumgang sieht allerdings anders aus.“

    Genau so ist es.
    Ich habe es selbst erleben müssen, gerade auch in Bezug auf R.Severin und Axel Gonder, die Xtranews ja auch im Bericht erwähnt.
    Xtranews hat sehr gut recherchiert.
    Danke für diesen objektiven Beitrag!

    • Ich kenne keine Person namens BettinaW. Wenn diese Person irgendein Problem mit mir oder Axel hat, kann sie sich gerne per Mail oder telefonisch an mich wenden. Da sie mich angeblich kennt, dürfte das ja kein Problem sein. Ich stehe auch, im Gegensatz zu gewissen Freunde „McCarthys“, im ganz normalen Telefonbuch. Ich nehme mal eher an, dass dieser Nick wieder eine Neuschöpfung von Habedank, Peters und Co. ist. Jämmerlich.

      Rainer Severin

  7. Ja – ich habe geäußert, dass ich nicht traurig wäre wenn Hr. Severin mal seinen Job verliert…! In der Hoffnung, dass ihm mal ein Licht aufgeht wenn er in Hartz4 kommt. Seine verabscheuungswürdigen Parolen sind nämlich unerträglich. Er schreibt durch den Kreis “ H4-Betrüger“, „Kriminelle“ etc. – warum er dann gerade in der LINKEN ist, und sich hier noch als Sprecher sieht, ist mir völlig unverständlich. Wenn er doch erst seit 2009 in Kleve aktiv ist und nichts sagen kann – warum verteilt er sein „Wissen“ um Vorgänge, die hier seit 2003 bis 2009 stattgefunden haben?! Mein Tipp: Er geht – wenn er nicht Sprecher wird…Da ham was!

  8. Linke am Niederrhein: “Lex Gonder” oder Erneuerung?

    Die Partei DIE LINKE ist für einen demokratischen Bürger nicht wählbar!

    Neue Stasi-Vorwürfe gegen Linke.

    Nach zu lesen in der FR:

    http://www.fr-online.de/politik/neue-stasi-vorwuerfe-gegen-linke/-/1472596/7140176/-/index.html

    Lötzsch verteidigt sich gegen Kommunismus-Vorwurf!

    Wir brauchen keine modernisierte SED. (SED-PDS-WASG-DIE LINKE)

    Der Feind der Demokratie ist die Linke, die ihre kommunistischen Ideale noch nicht aufgegeben hat.

    Wir brauchen keine modernisierte SED. Abgeordneten, denen eine Stasi-Mitarbeit nachzuweisen ist, muss das Mandat aberkannt werden.

    Denunzianten und Verräter, die im Auftrage des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR hauptberuflich oder als IM tätig waren, gehören nicht in die deutschen Parlamente.

    Weiterhin muss die Partei DIE LINKE (Nachfolge-Partei der SED) Ihre SED-STASI-Vergangenheit über die Opfer in der DDR Zeit aufarbeiten und sich bei den Opfern öffentlich entschuldigen.

    Die Täter der Opfer dürfen keine politischen b. z. w. Öffentliche Ämter in unserer Republik ausüben.

    Bernd Heinicke

    • @Bernd Heinicke

      Warum kommen Sie mit solchen Platitüden?
      Schauen Sie sich einmal unsere Bundesmerkenix an, dort ist sogar noch mehr Potential bez. IM zu finden. Ach ja, noch vor einiger Zeit wurde in Sachsen eine IM-Tätigkeit eines SPD`lers und einer Grünen berichtet.
      Sie glauben doch nicht allen ernstes dass ich Sie wirklich ernst nehme?

  9. Linke am Niederrhein: “Lex Gonder” oder Erneuerung?

    Der Unvollendete, Glaubwürdigkeit ist ein Lieblingswort von Oskar Lafontaine. Die Glaubwürdigkeit von Oskar Lafontaine ist gleich NULL, denn was er verspricht hält er nicht ein!

    Dazu folgender Beweis:

    der handgeschriebene Brief, den ich persönlich am 31.08.2008 in Lollar auf dem Parteitag der LINKEN in Anwesenheit der Presse, Oskar Lafontaine, zusammen mit den kompletten Unterlagen übergeben habe.

    Herr Lafontaine hat mir im Beisein von Werner Dreibus zugesichert, das er sich der Sache annimmt.

    Bis heute ist diesbezüglich nichts geschehen.

    Anscheinend ist eine basisdemokratische Partei nicht gewollt und die alten Mechanismen (STASI 2.0) greifen immer noch.

    Herr Lafontaine sollte nur nicht sagen er hätte nichts gewusst.

    Oskar Lafontaine hat seine Zusage auf den Parteitag (31.08.2008 in Lollar) nicht eingehalten, dadurch sind die Probleme in der Partei DIE LINKE nicht auf gearbeitet worden.

    Wenn man diese Partei, DIE LINKE von Innen kennengelernt hat, kann man die Bürger/innen nur vor dieser Partei warnen, diese zu wählen!

    Die Erfahrung hat uns dann zu folgenden Schritt veranlasst:

    Presseerklärung zum 05.01.2009 des OV Baunatal DIE LINKE.

    Nachdem die Vorstandsmitglieder des Bernd Heinicke, Martina Walter und Stawri Sarbidi zum 31.12.2008 ihre Vorstandsämter des OV Baunatal DIE LINKE. niedergelegt haben, treten 33 Mitglieder = (40 Prozent des Kreisverbandes Kassel-Land DIE LINKE.) des OV Baunatal DIE LINKE. ebenfalls mit Wirkung zum 31.12. 2008 aus der Partei DIE LINKE. aus.

    Begründung:

    1.) fehlende Basisdemokratie
    2.) geheime Zirkel, unterschiedliche E-Mailverteiler, Dossiers der Mitglieder
    3.) fehlende Streitkultur
    4.) Mobbing von Mitgliedern, Parteimitglieder werden fertig gemacht.
    5.) Arbeitslose, Hartz IV und Behinderte werden diskreditiert und ausgrenzt.
    6.) statt Armutsbekämpfung , nur Armutsverwaltung
    7.) Elitäre Kaderbildung, statt Basisdemokratie

    Bernd Heinicke Martina Walter Stawri

    Zu meinen beiden Kommentaren, nach zu lesen in der FR: “Ein Panorama des Elends”

    http://www.fr-online.de/rhein-main/spezials/-ein-panorama-des-elends-/-/1472874/2819058/-/index.html

    http://www.fr-online.de/politik/im-wortlaut/-/1472596/2819064/-/index.html

  10. Aha, daher weht der Wind.
    Erlauben Sie mir hierzu doch eine Frage: Warum wollen Sie sich auf dieser Art rächen? Vor allem, wofür? Wurden Sie sonstwie nicht wahrgenommen?

  11. Herr Heinicke,

    hier einige Komplimente an sie! Sie beweisen, dass sie mit Google-News umgehen können. Zudem zeigt sich, dass sie sehr hartnäckig arbeiten können. Immerhin verfolgen sie dieses Thema nun schon seit grob über einem halben Jahr fast täglich.
    Unter jeden Artikel, der mit der Linken und mit Kritik an den Linken zu tun hat, in allen verschiedenen Foren von Tageszeitungen posten sie den immergleichen Absatz.
    Warum diese Komlimente? Sie sollen erkennen, dass sie unsere ungeteilte Aufmerksamkeit haben. Ja! Ich lese ihren Text immer wieder.
    Nur bedenken sie eines: Er interessiert mich nicht. Was immer sie sagen oder erreichen wollen: Es ist für linke Politik wirklich unwichtig – es spielt keine Rolle.
    Diese „fehlende Basisdemokratie“, „fehlende Streitkultur“ usw. ich ändere sie in der Linken, ändere sie tagtäglich und gebe mein bestes dabei. Aber verzeihen sie mir: Ich kann sie nur hier vor Ort ändern, ich kann sie nicht im Kreis Kassel im Ortsverband Baunatal ändern.
    Verstehen sie das Bitte!

  12. an Yoyo:
    Wenn es Sie nicht interessiert, warum lesen sie sie dann immer wieder, antworten auch noch? So sieht also Desinteresse aus.
    Die LINKEN sind nicht kritikfähig. Auch sie zeigen da eine gewisse Tendenz.
    Ich weiß das, ich habe es selbst erlebt in Duisburg und in Krefeld.
    Jeder, der es wagt, Kritik zu üben, wird ausgegrenzt.
    Das ist die harmlose Variante. Demokratie, NEIN, eher Sektenverhalten.
    Aber vielleicht geben Sie sich ja wirklich Mühe, das will ich nicht in Abrede stellen.
    Moment, ich will nochmals auf den Watergate-Effekt hinweisen.
    Nicht der ist schuld, der den Mist baut. Nein, der darüber redet und schreibt.
    Watergate (Amerika 19??) läßt grüßen.

  13. Katharina – offenbar wieder jemand, der bei Wahlen zu kurz gekommen ist. Dieses Spektakel ist einfach nur peinlich. Gerade in Krefeld (meiner eigentlichen Heimatstadt) und in Duisburg wird hervorragende linke Politik gemacht. Schönen Gruß an Euren ersten Bürgermeister. Rachefeldzüge aus Frustation sind da eher kontraproduktiv.

    R.S.

    R.Severin

    • Gut gebrüllt Löwe. z.B:
      Thomas Keuer und Karstadt
      Gierkes und Israel
      Bei welchen Wahlen soll ich zu kurz gekommen sein.
      Ich habe OB Sauerland nicht gewählt.
      Ich stand nie zur Wahl, gehöre keiner Partei an und bin sehr glücklich darüber.
      Sie Rainer Severin scheinen einen enormen Frust zu haben und schlagen um sich. Rachefeldzüge aus Frust sind kontraproduktiv. Richtig.
      Wenn Sie damit weiterkommen?!?!? (was ich bezweifle)

  14. Hallo, nochmal an Katharina. Ich versuche nur deutlich zu machen, dass ein Internetforum einer Zeitung, noch dazu über einen Artikel aus Kleve nunmal nicht der richtige Adressat ist, um die Probleme mit der Basisdemokratie im Kreisverband des hessischen Baunatals zu lösen.
    Auch Oskar Lafontaine anzuschreiben ist sicherlich nicht der richtige Lösungsansatz.
    Und sich dann darüber zu beschweren, dass es nicht klappt? Das bringt doch alles nichts und es kann auch nicht gut enden, wenn jemand monatelang in Internetforen geistert und die immergleichen Sachen postet, zumal mit seinem persönlichen Namen. Und auch das ist nur harmlos ausgedrückt.

    Ich finde, es hat auch nichts mit Kritikunfähigkeit zu tun, wenn man solche Verallgemeinerungen von Bernd Heinicke „Anscheinend ist eine basisdemokratische Partei nicht gewollt“ und „die Probleme in der Partei DIE LINKE nicht aufgearbeitet“, wenn man diese Verallgemeinerungen zurückweist.

    • Na, ich weiß nicht Yoyo – es ist doch so: Problem im KV ufert aus, jemand wendet sich an den LV. Schulterzucken, Problem bleibt und Mitglieder gehen…
      Anträge schreiben, Eingaben machen an den LV – Ignoranz, null Reaktion, nicht mal einen Bescheid oder so. Schweigen…
      Dann schreibt man nach Berlin, z.B. an Oskar – Warum nicht? Irgendjemand muss doch mal an den Zuständen und Verhöltnissen vor Ort interessiert sein, oder?! Wenn‘ s der eigene Kreisvorstand nicht ist, wenn’s der LV nicht ist (oder lieber hat, dass scharenweise die Mitglieder gehen?), dann erreicht man vielleicht mal was in Berlin oder Saarbrücken?
      Klar – Berlin oder Saarbrücken kann die Probleme vor Ort in den KV’s nicht lösen – aber dafür Sorge tragen, dass Regeln eingehalten werden, „Menschen eine Stimme geben“ nicht nur ’n Spruch auf Plakaten bleibt sondern auch und zuerst in eigenen Reihen gelebt wird! Ich finde, wenn es im LV nicht klappt und regelrecht ausgesessen werden, aber die Probleme nicht politisch und organisatorisch gelöst werden – dann sollte man sich ruhig an Berlin wenden. Wohin sonst?! Jedesmal an’s Gericht…Ist ja wohl zu peinlich, oder?

  15. Habedank und seine „Freunde“ reichen nun mal nicht Axel und Ingeborg Gonder das Wasser! Das können Habedank und Peters nicht vertragen!

    Die Linke im OV Kleve (unter Gen. Rainer Severin) und die Linke im Kreis Kleve (unter Gen. Vors. Axel Gonder) sind bestens aufgestellt. Sie haben uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind!

    • Okay – beim offensichtlichen Mißbrauch von Funktionen, Ämtern, Parteigeldern, Mobbing, Entrechtung von Mitgliedern uvm – da können wir einem Axel Gonder und Truppe nicht das Wasser reichen. Unwidersprochen zugegeben!

      Mit Sicherheit ist es auch so, dass verschiedene Herren im KV Kleve „bestens aufgestellt“ sein mögen: Spesen, keine (Mandatsträger-) Beiträge, ggf. noch Diensttelefon, Dienstkleidung etc.

      Die „hervorragende“ Aufstellung des KV Kleve mit ca. 50% nicht zahlender Mitglieder, nullkommanull Mandatsträgerbeiträgen, nur 3 Mandatsträger im ganzen Kreis und so um die 50-70 wegrennenden, frustrierten, beschädigten und enttäuschten Mitgliedern pro Jahr – Ja, dahin haben uns die Herren gebracht!

      Was aber – so frage ich mal – hat das mit linken Werten, linker Politik und linkem Umgang miteinander zu tun?!
      „Wasser reichen“ – Bei diesen Zuständen, unpolitischen persönlichen Bereicherungen zu Lasten von Mitlgiedern und Partei, ist hier schon lange „Land unter“. Da möchte ich nicht auch noch was dazu reichen…

    • @linke-Kleverin: Es heißt nicht „Gen. Vors. Axel Gonder“ – Er zeichnet mit
      „1. Sprecher KV Kleve“
      – Weiß zwar keiner wieso, nun mal so formal, aber er tut es- und Sprecherin, Schatzmeister akzeptieren es so. Formal zwar völlig daneben – aber: Folgsamkeit ist Alles! Im KV Kleve….
      Vorgesehen sind, demmächtst: „Großer Vorsitzender“, Licht aller Lichter“ und „Weisheit der LINKEN“…
      Man wird sehen….