Der MSV ist wieder da – Einen Schritt weiter in Richtung Berlin

Am Mittwochabend  pilgerten wie zu besten  Zeiten die Zuschauermassen  in die MSV-Arena. Der Grund für diese „Pilgerung“ war das DFB-Pokal -Viertelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Bereits vor dem „Match des Jahres“ stimmten sich beide Fangruppen mit einem hohen Lautstärkepegel auf das Spiel ein.

Zu Beginn der Partie fing der MSV Duisburg, gecoacht von den beiden Ex-Lauternen Milan Sasic und Fuat Kilic, direkt an Druck auszuüben. So hatte die Verteidigung vom FCK direkt von Beginn der Partie an alle Hand voll zu tun.  Es folgten harmlose Aktionen des 1. FCK.

Bevor das Team von Lautern-Trainer Marco Kurz in der gegnerischen Hälfte einen Angriff starten konnte war die starke MSV-Abwehr bereits zur Stelle. So konnten Julian Koch und Bruno Soares einige wichtige Zweikämpfe für sich entscheiden.  In der 36. Minute brachte Bajic die MSV-Arena zum „explodieren“ , denn er erzielte nach einer Standardsituation das 1:0 für die Zebras. Die Freude war so groß, dass die zahlreich mitgereisten Lautern-Fans kein bisschen mehr zu hören waren. Der Grund dafür war,  das die Fan-Kurve tobte wie seit 2 Jahren nicht mehr.

Zur Halbzeit konnten Milan Sasic und sein Team entspannt in die Kabine gehen, denn es stand 1:0 für die Zebras. In der Halbzeitpause gab es dann noch einen Überraschungsgast in der MSV-Arena. Es war kein anderer als die MSV-Legende Carsten „Erle“ Wolters. Er traf selber gleich 2 Mal die Torwand. Auf die Frage von Stadionsprecher Chris Schulze, wie denn das Spiel ausgehen würde, antwortete er: „Vor dem Spiel habe ich gesagt der MSV gewinnt 2:1 jetzt muss ich mich korrigieren und tippe auf ein 2:0 für unsere Zebras.“  Und es kam auch so.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkte die Mannschaft von Kaiserslautern total demotiviert. So nutzte der MSV seine Chance für einen Angriff nach einer Standartsituation und wieder gelang es dem MSV in der  56. Minute, wie so oft,  in der laufenden Spielzeit einen Angriff erfolgreich abzuschließen. Dieses Mal hieß der Torschütze Goran Sukalo. (56.Spielminute) er machte den „Sack“ zu und brachte die 22.917 Zuschauer zum „rocken“. Denn es schallten längst vergessene  Fangesänge durch das alte „Wedaustadion“.

Zum Ende der laufenden Spielzeit Lautern mit harmlosen Angriffssituationen. Doch diesmal konnte der FCK mal die Abwehr durchlaufen, so war der von Oliver Reck trainierte MSV Schlussmann David Yelldell zur Stelle und bewahrte den MSV einige Male vor einen Gegentreffer.

Festzuhalten bleibt, dass  der MSV Duisburg mit einer enormen Geldsumme für den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale rechnen kann. Und da ja bekannt ist, dass die finanzielle Situation beim MSV nicht gerade goldig ist, kommt dem Verein diese Finanzspritze ganz recht. Sicherlich für MSV Geschäftsführer Roland Kentsch eine Erleichterung für seine Arbeit für die kommenden Wochen.

Die Stimmen zum Spiel:

David Yelldell:

„Wir wurden fantastisch von unseren Zuschauern unterstützt. Ich bin begeistert was sich hier in Duisburg getan hat und ich bin Stolz im DFB Pokal Halbfinale stehen zu dürfen.“

Julian Koch:

„Heute waren viel mehr Zuschauer im Stadion als bei normalen Ligaspielen das beflügelt einen und mir macht es sehr viel Spaß hier für den MSV auflaufen zu dürfen und genieße solche Momente.“

MSV Trainer Milan Sasic:

„Ich denke, wir haben den 1. FC Kaiserslautern nie die Probleme, die wir bereitet haben, lösen lassen.“

MSV Duisburg – 1. FC Kaiserslautern 2:0 (1:0)

MSV:

Yelldell – Benjamin Kern (90.+2 Reiche), Bajic, Bruno Soares, Veigneau – Sukalo, Banovic – Koch, Trojan (75. Yilmaz), Sahan (86. Grlic) – Maierhofer
1. FC Kaiserslautern:

Sippel – Dick, Amedick, Rodnei, Bugera – Kirch (76. Hoffer), Tiffert – Amri (46. Moravek), Ilicevic – Nemec, Lakic
Zuschauer: 22.917

Tore: 1:0 Bajic (36.), 2:0 Sukalo (58.)

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Gelbe Karten: Maierhofer, Bruno Soares

One thought on “Der MSV ist wieder da – Einen Schritt weiter in Richtung Berlin

  1. Ohne die politische Strahlkraft einer Lichtgestalt, wie unser Oberbürgermeister und MSV Fan, hätte der MSV nicht zu der zweiten Luft gefunden wie einst damals Boris Becker, als der in der Pause im entscheidenden Satz eine Banane gegessen hatte.