Loveparade: Polizei durchsucht Büros von Mitarbeitern der Stadtverwaltung Duisburg

Derzeit läuft seit 10 Uhr bei der Stadtverwaltung Duisburg eine von der Staatsanwaltschaft Duisburg angeordnete Razzia in Zusammenhang mit den Ermittlungen hinsichtlich der Loveparadetragödie.

„Wir haben festgestellt“, so der zuständige Sprecher der Duisburger Staatsanwaltschaft Rolf Haferkamp auf Anfrage der NRZ, „dass die elektronischen Daten, die uns ausgehändigt wurden, nicht vollständig sind.“

Vor dem Duisburger Rathaus sind Einsatzwagen der Kölner Polizei zu sehen. Auf Anfrage bei der Kölner Polizei sagte der zuständige Sprecher der Pressestelle  Lutz Flaßnöcker gegenüber xtranews, „dass dieses wohl keine besondere Bedeutung hätte. Vielmehr sei es üblich das sich die Einsatzkräfte aus anderen Städten gegenseitig unterstützen.“

Parallel durchsuchten die Ermittler auch Wohnungen von Mitarbeitern des Loveparade-Veranstalters Lopavent.

Inzwischen ist auf der offiziellen Website der Stadt Duisburg folgendes zu lesen:

Ermittlungen zum Loveparade-Unglück: Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat heute Büros in fünf Ämtern bzw. Tochterunternehmen der Stadt Duisburg durchsucht. Laut Staatsanwaltschaft war der Anlass für diese Maßnahme der Umstand, dass der städtische IT-Dienstleister DU-IT nicht alle elektronischen Dateien den ermittelnden Behörden überreicht habe. Die Stadt Duisburg hatte bereits Anfang November ihr Einverständnis zur Weitergabe städtischer Daten an den IT-Dienstleister schriftlich übermittelt. Nach wie vor unterstützt die Stadt Duisburg die ermittelnden Behörden uneingeschränkt bei ihrer Arbeit.

10 thoughts on “Loveparade: Polizei durchsucht Büros von Mitarbeitern der Stadtverwaltung Duisburg

  1. Antonia Colloni Di, 25 Jan 2011 at 12:45:56 -

    Nach einem halben Jahr externe Festplatten oder CDs mit irgendwas Relevantem drauf?
    Was soll da drauf stehen – LoPa (streng geheim!)???
    Ein Witz!
    Dennoch: Findet der Stadt Dümmste
    und Skrupeloseste!

  2. Wie sich die Überschriften doch gleichen!
    Polizei durchsucht Rathaus und Wohnungen vom 25.Januar 2011 – 11:42

    RP-Online: Seit kurz vor zehn Uhr durchsucht die Staatsanwaltschaft Duisburg Räumlichkeiten der Stadt Duisburg und des Veranstalters „Lopavent“. Beide Seiten haben offenbar Akten zurückgehalten.
    http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Razzia-bei-Lopavent-und-Stadt-Duisburg_aid_956742.html

    Durchsuchung im Duisburger Rathaus vom 26.August 2010 – 12:28

    RP-Online: Die Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag im Zuge der Ermittlungen zur Loveparade-Katastrophe im Duisburger Rathaus weitere Akten sichergestellt. Von einer Razzia könne allerdings keine Rede gewesen sein, so ein Mitarbeiter aus dem Rathaus.
    http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Durchsuchung-im-Duisburger-Rathaus_aid_898587.html

    Ich bin der Meinung:
    Was sich im Rathaus abgespielt hat, nennt man „Purgatio contumaciae“
    „Die Nachholung einer versäumten Rechtshandlung vor Eintritt des mit der Versäumnis verbundenen Rechtsnachteils“(Akten verschwinden lassen, durch neue ersetzen und aushändigen! Das nennt man auf Deutsch auch „Reinigung“)

    Diese Aktion hätte am 25. Juli 2010 stattfinden müssen, oder glaubt etwa einer das jetzt noch was zu finden ist.

  3. Ziemlich genau 6 Monate nach den unseligen Ereignissen, 14 Tage nach den Ankündigungen der namhaften Ermittlungen eine Durchsuchung?!
    Ist wohl ungefähr so, als ob ich im Sommer 2011 mal Sandsäcke besorge für meine Hütte am Deich – das im Januar 2011 von Hochwasser bedroht ist….

    „Gefälligkeits-Untersuchung“ müßte es heißen – man hat „untersucht“ und „alles “ getan…So wird’s dem Volke verkauft und gut ist…

    Klau mal ein Rad in der Fußgängerzone, jemand hat dich dabei gesehen – Hundertschaften stürzen sich unmittelbar auf dich; nicht erst nach Ankündigungen und 6 Monaten, oder?!

  4. Und die Akten der Unterschlagung von Millionen Mittel der US-Bank sollte die Staatsanwaltschaft auch gleich mitnehmen.PAV Udo Fitze Duisburg.

  5. Die Stadt Duisburg wollte 2013 unbedingt meine US-Bankzertifikate und verweigert die Zahlung dafuer, weil Sie glaubt das man solche Wertpapiere von seinen Bürger umsonst bekommt.Das NRW Justizministerium hat die Angelegenheit an die Oberstaatsanwaltschaft Duisburg geleitet die jedoch untätig ist, weil OB Link (er)Chef ist,der US und EU Dokumente unterschlägt und für den Duisburger Bürger asozial sind.Alles Belegbar mit AKTENZEICHEN und so.Laut Aussage der Stadt gibt es keine Rechtsvorschrift zu bezahlen und Unterschlagung von Wertpapieren ist nicht strafbar.Ja nee is klar.

  6. Michael Schulze Fr, 30 Jun 2017 at 02:51:06 -

    @Udo Fitze
    Mit der Loveparade hat das also nichts zu tun!?
    Ich verstehe die Sache nicht, wenn Sie mir das weiter erklären wollen, bitte mehr Infos.
    Warum wollte Duisburg Ihre US-Bankzertifikate? Warum 2013? Ist das eine Privatsache?

    • Mit der LP hat es nichts zu tun, aber damit das man in Duisburg Straftaten im Amt
      gerne vertuscht und vereitelt.In meinem Fall seit 2013.Als privater Arbeitsvermittler und Servicedienstleister der für Alg1, Alg2 Empfaenger und Arbeitgeber kostenlos arbeitet unterliege ich dem Sozialgesetzbuch und meine Einkünfte sind eine Ermessensleistung der Stadt.Nachdem Kunden mich mehrfach mit wertlosen Vermittlungsgutscheinen bezahlt haben, habe ich um finanzielle Hilfe gebeten und wie von mir verlangt alle Angaben nach besten Wissen und Gewissen gemacht.Da ich kein Geld bekam für mein tun in dieser Stadt aber US BANK-Papiere besitze, hat die Stadtverwaltung diese von mir verlangt.Privatsache ist dieses sicherlich nicht, da die Öffentlichkeit ein Recht auf transparenz hat und wie man mit Öffentlichen Unternehmer in Duisburg umgeht.Das man Bankzertifikate nicht kostenlos erhält sollte jedem klar sein, aber der Stadt gehen solche Fälle am Arsch vorbei.

  7. Michael Schulze Fr, 30 Jun 2017 at 16:04:56 -

    @PAV Udo Fitze
    Okay, es wird alles etwas klarer, danke soweit. Ich rekonstruiere mit meinen Worten:
    – Sie haben kostenlos als Vermittler gearbeitet für ALG1- und ALG2-Empfänger sowie Arbeitgeber
    – Sie haben kein Geld aber Vermittlungsgutscheine als „Bezahlung“ erhalten
    – diese waren teils wertlos
    – Sie baten die Stadt um finanzielle Hilfe als Ausgleich
    – die Stadt will daraufhin wissen welches Einkommen Sie gesamt haben
    – Sie geben alles korrekt und vollständig an
    – die Stadt verlangt Ihre US-Bankpapiere und gibt diese nicht an Sie zurück

    Alles korrekt?

    Dann Frage: Warum behält die Stadt die US-Bankpapiere?
    Haben Sie einen finanziellen Ausgleich bekommen a) für diese Papiere oder b) wie von Ihnen ursprünglich beabsichtigt als Ausgleich für die wertlosen Vermittlungsgutscheine?