Kein Fremdverschulden bei „Wetten, dass …?“- Unfall

Das nach dem Sturz des Wettkandidaten Samuel Koch bei „Wetten, dass …?“ vom ZDF in Auftrag gegebene externe Gutachten ist im Sender erleichtert aufgenommen worden. Dies meldet Spiegel-online in einer Vorabmeldung. Der Leiter des Instituts für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln, Gert-Peter Brüggemann, komme in seiner Expertise zu dem Schluss, dass bei dem Unfall kein Fremdverschulden nach zuweisen sei, heißt es in Senderkreisen. Weder der Vater, der bei dem Unglückssprung das Auto fuhr, noch den Mitarbeitern der Sendung werde Versagen vorgeworfen. Samuel Koch war am 4. Dezember bei dem Versuch gestürzt, mit Sprungfedern an den Füßen ein fahrendes Auto zu überspringen, und hatte sich dabei schwer an der Halswirbelsäule verletzt. Später wurden Vorwürfe erhoben, der Sender habe die Wette unnötig riskant gemacht. Das ZDF will die Details der Studie am Mittwoch öffentlich machen.

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3 thoughts on “Kein Fremdverschulden bei „Wetten, dass …?“- Unfall

  1. Tja .. wie nicht anders zu erwarten .. so passend, kurz vor der nächsten Sendung, ein G U T achten.

    Für sowas gilt allerdinsg bekanntlich gleiches, wie für Statisiken.

    “ .. trau keinem .. das Du nicht selbst gefälschst hast.“

  2. wenn ein tsunami einen halben erdteil verwüstet, trägt am ereignis selbst niemand die schuld. wenn Kaventsmann (auch FreakWave / Monsterwelle) einen pott auf hoher see verschlingt, am ereignis trägt niemand die verantwortung oder ist schuldig.

    wenn aber jemand auf ein fahrendes fahrzeug zu hüpft, mit einem stunt darüber hinweg zu müssen glaubt und dabei jemand zu schaden kommt, dann kann man m.e. schon davon sprechen, dass jemand das verschuldet und/oder zu verantworten hat.

    alles andere nennt man „SystemDuisburgSyndrom“