Duisburg gegen den Krieg: Keine Sau interessiert es

Gerade mal so siebzig Wesen versammelten sich heute, Samstag, at High Noon, an der Hochfelder Pauluskirche zu Duisburg, um gegen den Krieg der deutschen Bundeswehr in Afghanistan zu demonstrieren

Antiimpi-Ohnemichel: Henning von Stolzenfels

Antiimpi-Ohnemichel: Henning von Stolzenfels

Und gegen die in den nächsten Tagen in Rede stehende Mandatsverlängerung der Bundeswehr.

Eigentlich eine ehrenwerte Sache.

Aber in Duisburg – Hotbed der Antiimperialisten und der linken Sektenspinner – ist das natürlich alles anders.

So hielt etwa der Sprecher des hamasfreundlichen Netzwerkes gegen Rechts, Henning von Stolzenfels, den es die örtliche Linkspartei angelegen sein läßt, ihn zu beschäftigen, die schlappe Anreißerrede via Megaphon.

Der folgte der übliche internationale Kollege, und der Trauermarsch setzte sich in Bewegung.

Mit dabei wie immer, die – so wird sie mittlerweile genannt: Die böse Hexe des Ostens, Inge Holzinger, eine berentete Kommunistin, jedoch die langjährig führende Friedensfrau in Duisburg.

Und Thomas Keuer, Verdi-Geschäftsführer der wichtigen Dienstleistungsregion Niederrhein und linker Ratsherr Duisburgs.

Dem nehm ich das mit dem gegen-den-Krieg-Ding auch ohne instrumentelle Gründe ab.

Aber mit Sekten zu demonstrieren hat das ehemalige SPD-Mitglied nicht nötig.

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