Loveparade: Deutsche Bahn untersagt “Never Forget” unter Androhung von Regresszahlungen die Tunnelwände zu säubern

Trauerarbeit für die Opfer der Loveparade: Aktivistin Konnie Hendrix

Trauerarbeit für die Opfer der Loveparade: Aktivistin Konnie Hendrix. Bild: XN

Duisburg – Der Gruppe “Never Forget” wurde heute von der Deutschen Bahn AG unter Androhung von Regresszahlungen untersagt, die Tunnelwände direkt an der “Todestreppe” zu putzen.

“Ein Sprecher der Bahn hat gedroht, man werde den Zugverkehr oberhalb des Tunnels stoppen, da angeblich Kabel im Mauerwerk verputzt wären”, schildert Konnie Hendrix, die jeden Tag für “Never Forget” im Tunnel steht und eine provisorische Gedenkstätte pflegt. Die Wände sollten für eine künstlerische Aktion am 24. Januar gereinigt werden.

„Noch am Mittwoch hatte uns die Bahn bestätigt, dass wir die künstlerische Umgestalltung am 24. machen können“, schildert eine hörbar aufgebrachte Konnie Hendrix am Telefon. „Als wir heute noch einmal nachgefragt haben, hieß es von von Seiten der Bahn, man bräuchte auf jeden Fall einen Antrag der Stadt, die die künstlerischen Veränderungen genehmigen müssten“, so Hendix weiter. Das sie bei der Stadt heute natürlich niemand zuständigen erreicht hat, verägert Konnie Hendix um so mehr. „Die wollen doch gar nicht, dass wir am Montag, also sechs Monate nach der Tragödie, an die Opfer erinnern. Als ich dann angefangen habe mit einer Drahtbürste vorsichtig den Dreck von den Wänden gemacht habe, wurde das sofort von der DB untersagt. Man stoppe den ganzen Bahnverkehr und ich müsste für den Schaden aufkommen“.

Ob es bei der Loveparade ähnliche Schutzvorschriften bezüglich der Tunnelwände und der angeblichen Leitungen, durch die Deutsche Bahn AG gegeben hat, konnte bisher nicht verifiziert werden.

Konni Hendrix informierte uns soeben darüber, dass der TOOM-Baumarkt in Duisburg, nachdem sie dort erklärte, wozu sie ihre Materialien benötigte, ihr diese zu einem 50%-igen Nachlass verkauft hat. Der TOOM-Baumarkt unterstützt damit Konni Hendrix‘ Aktivitäten.

115 thoughts on “Loveparade: Deutsche Bahn untersagt “Never Forget” unter Androhung von Regresszahlungen die Tunnelwände zu säubern

  1. Jede Aktion von der Basis wird misstrauisch beobachtet und unter fadenscheinigen Gründen verhindert. Die Bahn will ihren Dreck behalten und notfalls gerichtlich einklagen. Wie erbärmlich ist das denn?

  2. Antonia Colloni Fr, 21 Jan 2011 at 18:14:55 -

    Ich hoffe, dass es ein adäquates Kunstwerk werden wird, obwohl ich bezweifle, dass es das sein kann. Aber wenn jemand meint, sich unbedingt dort künstlerisch betätigen zu wollen, dann ist zu hoffen, dass es etwas sein wird für das man sich nicht wieder schämen muss, weil man es vielleicht als schändlich erlebt. Davon hatten und haben wir in Duisburg wahrlich genug!
    Die Frage, die sich weiterhin stellt ist: Kann ein „Kunstwerk“ dem Geschehen und Gedenken überhaupt in irgendeiner Form gerecht werden? Ich meine nein. (Und das sieht man nicht nur an irgendwelchen selbsternannten niederrheinischen Meistern.) Dieses Geschehen und Ihr privates Gedenken nebst Ihrer Trauer und Verarbeitung dieses Grauens bedarf keiner Optik. Dort!

    • Antonia Colloni Sa, 22 Jan 2011 at 15:39:30 -

      Jürgen Rohn, Axel Krause

      Nein, ich finde diese menschlichen Umrisse, wie man sie in großen Gebäuden wie Flughäfen oder an Straßenunterführungen mitunter sehen kann nicht in Ordnung und unpassend. Dort an der Treppe und auch nicht im Tunnel dürfen m.M.n. keinerlei menschliche Sihouetten angebracht werden! Das kann nicht versatanden werden, weil es nicht zu verstehen ist!!! Und kann niemandem gerecht werden, gar niemandem, außer Lukas Loss selbst vielleicht. Dies ist auch kein Denkmal, kann keines sein. Wenn überhaupt das irgendeinen rein ästhetischen Sinn machen würde, dann höchstens dort, wo man Menschen das Gefühl geben will nicht alleine zu sein, z.B. in Tiefgaragen, nicht aber an einem Ort, an dem gelitten und gestorben wurde, nicht an einem Unort wie diesem!!! Daher bin auch der Ansicht, dass der Ort, wie er jetzt ist, nicht einer Ehren- und Gedenkstätte dienlich ist. Vorstellbar nur an einem schönen, lebendigen, ruhigen und absolut friedlichen Ort. In einem Park, an einem Teich z.B., umgeben von Bäumen, Sträuchern, Blumen, Wiesen und Steinen. Man muss diesen Ort vergessen können, um das grausame Geschehen zu verarbeiten. Es bringt niemandem Heilung diesen schrecklichen Ort konservieren zu wollen. Den Angehörigen und all denen, die dort waren darf man das keinesfalls zumuten und antun!

      • „Ästhetischer Sinn, … schönen, lebendigen, ruhigen und absolut friedlichen Ort, in einem Park, an einem Teich z. B., umgeben von Bäumen, Sträuchern, Blumen, Wiesen und Steinen.“

        Wir reden nicht von Betulichkeit. Der gewaltsame Tod ist nicht ästhetisch. Wir reden vom Verrecken. Von Empörung. Von Sterben an diesem Ort, den Traumatisierte ebenso aufsuchen wie Angehörige der Opfer. Die Trauer lässt sich nicht schönreden, weichspülen, an einen „schönen Ort“ umleiten. Da, wo immer wieder Menschen zu finden sein werden, die die Loveparade aufarbeiten wollen, muss ein ehrliches Zeichen des Gedenkens und Nachdenkens angebracht werden. Und genau das leistet das Projekt von Lukas Loss. Ein Zeichen, das unterstützt werden sollte von den Gruppen, die sich nach der LoPa bildeten. just my 2 Cents

        • Antonia Colloni Sa, 22 Jan 2011 at 19:50:41 -

          Jürgen Rohn,

          Sie haben mich falsch verstanden.
          Ich kann keinerlei Sinn darin erkennen, außer ein – vielleicht
          ästhetisches Unterfangen.
          Und: auch ich rede keineswegs von „Betulichkeit“, von heiteitei.
          Und weil wir genau darüber reden, was Sie benennen, darf das, was Lukas sich da ausgedacht oder abgeguckt hat, nicht angehen!
          Die „Loveparade aufarbeiten“ – wenn das an einem Ort geschehen soll – an diesem Ort – dann so, wie er ist und nicht mit einer „Werbewand“.
          Denn die Grafik von Lukas passt vielleicht in eine Düsseldorfer H&M-Filiale, als Kulisse auf eine Berliner Fashionweek, von mir aus auch auf die Gleisanlage einer Duisburger U-Bahnstation, nicht aber dort hin!
          Und ich frage Dich, Jürgen: Bist Du bekannt oder verwand mit Lukas Loss, oder was für ein Interesse ist es, das dich leitet?

  3. Antonia Colloni

    Vielleicht bringt es Sie ja weiter, wenn Sie vom Begriff „Kunstwerk“ Ihre Aufmerksamkeit auf den Begriff „Denkmal“ lenken können.
    Das dürfen Sie auch wörtlich nehmen: „denk-mal“

    Axel

  4. Anti-Intriganti Fr, 21 Jan 2011 at 19:53:15 -

    Inkl. der DB eine Arschgeigen-Kultur ! Die DB steht dafür schon lange; schön daß der Toom-Markt nicht dazu gehört.
    Die DB soll sich lieber darum kümmern, daß nicht beim nächsten Sturm den HBF-Besuchern wieder die Dachbretter um die Ohren fliegen, moderne Türen wie beim Doppeldecker bei engen Tunneldurchfahrten fast wegfliegen und die Passagiere beim nächsten „unvorhergesehenen“ Klimawandel schmoren oder dank Einsparens von Befestigungsmaterial von sich selbständig machenden Großröhren zermatscht werden.
    Achten S i e bei der Fahrt durch Mülheim doch einmal kritisch auf die dortigen Röhren-Verladeaktivitäten bzw. gucken Sie sich die erneut sehr sparsamen Befestigungen an !
    Die vor rd. 10 Jahren durch die dortige Sparkultur getöteten und schwer verletzten Doppelstöcker-Passagiere bzw. der dort verursachte „Unfall“ werden seit langem nichtmals mehr in den Auflistungen der Presse geführt !

  5. zitat:“schildert eine hörbar aufgebrachte Konnie Hendrix am Telefon“ Frau Hendrix, scheint in letzter zeit ganz schön oft aufgebracht zu sein,WECHSELJAHRE???

  6. Das Verhalten der Deutschen Bahn grenzt an Verarschung. In meinen Augen ist es ein Skandal, von einer Zusage abzurücken. Ich hoffe, Never Forget kann mit Lukas Loss die Sache umsetzen und sei es mit Verzögerung. Für diese Aktion erkläre ich mich vollkommen solidarisch mit ihnen. Auch ohne Wechseljahre.

  7. Wat läuft denn hier ab ? DA KOMMSTE NACH HAUSE HATTEST NE GEILE NACHT UND MUSS MIR SO EINEN SCHEISS ANTUN. LASS DIE HENDRIX MAL MACHEN DENN DIE IST KEINE NULL NUMMER WIE DER BÜRGERKREIS GEDENKEN. ALLES WAS SIE SAGT FÜHRT KONNIE AUCH AUS. ICH FREUE MICH AUF MONTAG UM DIESER FRAU MAL DIE HAND ZU SCHÜTTELN. ES GIBT WENIG MÄNNER DIE SOVIELE EIER IN DER HOSE HABEN WIE DIESE KONNIE

  8. Ich muss dich entäuschen, ich bin nicht J. M. und somit hat Frau H. nicht nur einen Feind und Kritiker. Sie hat zu viel Lügen über viele Leute erzählt.
    Aus was für einer Gosse kommst du das du so schreibst, nicht nur ein recht unmöglicher Ton sondern auch voller Fehler. Seit wann kifft man sich mit Pillen zu? Macht mal weiter so, jeder solcher Kommentare wird unverzglich von uns zur Anzeige gebracht!

  9. Geht es hier um Konnie Hendrix, oder geht es hier um die Opfer der Loveparade und eine wirklich gute Idee von Lukas Loss für diesen Ort des Schreckens? Lasst uns das doch einmal zusammen umsetzen.

  10. auch wenn ich jay nicht mag und ihr auch schon meine meinung gegeigt habe,frage ich mich gerade, warum jay hier zur sprache gebracht wird und der jenige(@no go) noch so einen wirren scheiß von sich gibt…dank dem tollen ar…tritt von frau h..den sie uns gegeben hat,nur weil ich ihr mal die meinung gesagt habe,kann sie wohl auch keine unterstützung mehr erwarten….wie es in den wald reinruft,so schallt es herraus…und dann frage ich mich,warum sie negative kommentare entfernt und dann erzählt,sie war das nicht…zum glück habe ich insiderwissen ,da ich ja mal admin auf never forget bei facebook war und zum glück viele,viele kopien haben von allem….also wenn es hart auf hart kommt,weiß ich,wie ich mich wehren werde…ich lasse mit mir jedenfalls nicht solche dinger abziehen…

    • J.M. hat hiermit NICHTS zu tun! Und wenn sie, Claudia, nicht direkt angefangen hätten, gegen diese Frau zu schiessen, würden sie heute nicht schreiben, dass sie sie nicht mögen.
      Sie glaubten doch auch einer Frau H. !?

  11. Hallo

    es geht um die Opfer der Loveparade, aber Frau Hendrix ist es selber Schuld das man über diese Person so redet. Denn sie hat sehr vielen Menschen das Leben zur Hölle gemacht und macht es heute auch noch. Aber das will keiner hören aber damit ist nun Schluss. Wie kann bitte Frau Hendrix Sachen weiter erzählen die man ihr mal anvertraut hat?

    • Ich lösche als letzte Instanz vom Dienst Anschuldigungen von Kommentatoren, die strafrechtlich relevant sind.

      Und ich lösch Trollgeschnetz.

      Ansonsten würde ich mir wünschen, wieder aufs Thema des threads zurückzuführen.

  12. ClaudiaD.

    hier wird schon seit gestern ABEND alles gelöscht was gegen diese Person ist. Hier geht es genau so ab wie auf Never Forget man darf nicht alle schreiben sonst wird gelöscht. Finde ich ehrlich gesagt nicht Fair, xtranews sollte sich mal beide Seiten anhören. Aber das machen Sie leider nicht warum auch immer.

    Ich finde es einfach nur Asozial das Frau Hendrix meine HIV Infektion an dritte weitergeben hat. Ich hatte ihr das damals im Vertrauen gesagt und was muss ich heute erfahren??? Das es jede menge Leute wissen nur leider weiß ich nicht wer es alles weiß und das ist das schlimmste für mich.

    • Diese Frau lügt sich was zurecht und wenn ihr keine Lügen einfallen, versucht sie, mit der Wahrheit, wie in ihrem Fall, die Menschen kaputt zu machen.
      Alle Hendrix- Opfer sollten sich mal zusammenschliessen, Anzeigen erstatten und einen gemeinsamen Anwalt zu Rate ziehen.

  13. Ok dann wirst du wohl die einzige sein, denn ich habe gestern erfahren das auch welche vom Team diese Sache unmöglich fanden. Ist mir jetzt auch egal ich der Frau jetzt noch einmal eine email geschrieben antwortet sie auf diese nicht wird am Montag alles seinen Weg gehen denn mir reicht es langsam.

    Ich frage mich nur warum macht sie das alles? Mit solchen Aktionen macht die sich alles selber kaputt und das finde ich sehr schade.

  14. Ich möchte diese Person auch nicht schlecht reden das ist wirklich nicht mein Ziel. Ich möchte nur verstehen warum Sie das alles macht….weil mir geht es nicht in den Kopf…..was hat sie davon anderen Menschen das Leben schwer zu machen? Weil durch solche Aktionen wird sie leider immer mehr Menschen verlieren. Und irgendwann wird sie ganz alleine da stehen, und keiner wird ihr mehr was glauben oder anvertrauen. Wenn Sie Herz hat wird sie auf meine email Antworten wenn nicht dann ist sie wirklich eiskalt:-(

  15. Freund&Feind

    wie recht sie haben ich denke es werden sich auch mehrere zusammen tun wird nicht mehr lange dauern.

  16. sehr geehrter herr XXXXXXXX,

    es ist schon erstaunlich, mit welcher offenheit Sie hier und anderen portalen von Ihrem schicksal berichten.

    ihr „verratenes geheimnis“ hätten, angenommen Ihre schilderung des falls“ stimmt, so vielleicht einer handvoll menschen anderer menschen erfahren… da wäre dann der rechtliche weg beschreitbar gewesen.

    wenn ich nicht wollte, dass etwas an die grosse glocke gehängt wird, würde ich keine „pressemitteilungen“ mit eben jener geschichte an drittklassige portale wie premiumpresse.de, feedbyte.de oder friendfeed.com versenden, um nur einige zu nennen. zusammen mit facebook reden wir über einen immensen multiplikator. wie man nun dem richter klar machen wollte, es wäre einem doch stark an der wahrung der diskretion gelegen?

    ich hatte einer person, die sich als eine freundin von Ihnen ausgab und deren „kommentar“ ich auf meinem blog für unangemessen hielt, in der ablehnung den rat zum persönlichen gespräch mit Frau H. gegeben. alles andere wirkt eher wie ein versuch jemanden (warum auch immer) zu demontieren.

    deswegen gehen halbwegs „seriöse“ portale auf Ihre inszenierung nicht ein.

    • oh wie scharfsinnig .. also ich z.B. hab durch diese Veröffentlichung zwar erfahren, dass ein Herr XXXXXXXX laut eigenen Angaben eine HIV Infektion hat, ich weiss aber nicht um wen es sich handelt.. der Vorwurf den er äußert ist aber, dass Frau H. diese im Vertrauen gegebene Information mit echtem Namen weitergegeben haben soll.. ein kleiner, aber feiner Unterschied… in das Bild was ich bisher von Frau H. bekommen habe, würde das gut passen, und falls es stimmt hoffe ich für den Geschädigten dass er Belege dafür hat…

      • Hallo Phil H

        ich habe dafür beweise sonst würde ich sowas nicht öffentlich schreiben. Ich habe auch mehrere Aussagen von Personen die mir das Bestätigt haben.

      • Ich glaube das auch.
        Ich habe Frau K.H. erlebt.
        Sie ignoriert Kritik, Anfragen und Rechte anderer.
        Mit ihren eigenen Rechten und Interessen geht sie sorgfältiger um.

        Ich warte heute, nach 4 Wochen, noch immer auf eine Klarstellung, Info.

  17. Hallo

    ich habe keine Beiträge wegen meiner HIV Infektion auf anderen Portale veröffentlicht aber auch egal. Dank Frau H….wissen es ja nun mehrere Personen was auch ein nach Spiel hat ich habe bereits Klage gegen diese Person erhoben und die Aidshilfe unterstützt mich bei meinem Vorhaben. Weil was diese Person gemacht hat ging einfach zu weit.

    Und was sie schreiben Herr/Frau parcelpanic ist mir sowas von egal….auch sie werden früher oder später merken wie diese Person tickt.

    Ich habe der Frau H……. heute morgen noch einmal eine email geschrieben mal sehen ob sie sich bei mir Entschuldigt aber ich denke mal da wird nichts kommen, von daher wird am Montag alles seinen weiteren Weg gehen.

    Und ich kann jedem nur Raten der von dieser Person fertig gemacht wird lasst euch nichts von der gefallen, es wird nicht mehr lange dauern dann ist sie ganz allein. Sie ist es einfach selber Schuld die macht sich mit ihrem Verhalten selber Feinde.

  18. Mir geht einfach nicht in den Kopf warum diese Frau sowas macht, denkt sie ich würde so Freunde verlieren?? Sicher nicht ich habe nach bekannt werden das Frau Hendrix es weiter erzählt hat sofort mit allen meinen Freunden offen darüber ge

  19. Ich werde hier auf der Seite jetzt auch nichts mehr schreiben, denn die Sache hat hier mit dem Thema ja normal auch nichts zu tun. Der Betreiber dieser Seite kann auch gerne alle Beiträge entfernen die mit dem Thema nichts zu tun haben.

    Ich werde jetzt einfach mal abwarten ob Frau H anstand hat und sich mit mir in Verbindung setzt wenn nicht dann weiß ich was ich davon zu halten habe und werden meinen Weg gehen.

    Wünsche allen hier noch ein schönes Wochenende.

  20. danke für ihre ratschläge, ich werde vorsichtig sein…

    es kann mir völlig egal sein, wie Frau Hendrix tickt. ich unterstütze (aktiv) aktionen „gegen das vergessen“. diese besuche ich als einzelperson ohne zugehörigkeit irgendeiner Duisburg21, NF oder sonstwem gruppen. sollte mir die eine oder andere nase bei einer veranstaltung nicht passen, was solls?
    mir würde aber als letztes einfallen, wenn ich aus irgendeinem grund bei irgendwem nicht mitspielen darf, denjenigen mit dreck zu bewerfen.

    wenn man sich so umschaut, tun menschen die auf anderen meist nur das, aber nicht viel für die sache. das wirkt dann oft etwas verlogen.
    apropos: wenn Sie das nicht verschickt haben, dann sollten Sie z.b. hier schauen:

    http://pressemitteilung.ws/node/257523
    http://www.premiumpresse.de/-never-forget-den-opfer-der-loveparade-mir-reicht-es-PR1096703.html
    http://www.newstag.de/never-forget-den-opfer-der-loveparade-mir-reicht-es-177886.html
    http://www.feedbyte.de/never-forget-den-opfer-der-loveparade-mir-reicht-es-100804.html
    http://friendfeed.com/loveparade/4247ac3b/never-forget-den-opfer-der-loveparade-mir

    +-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+

    p.s.: hallo ExtraNews – Team, gerne dürfen sämtliche kommentare meinerseits hier gelöscht werden. sie sind offtopic und waren nur ein klärungsversuch, danke

  21. Antonia Colloni Sa, 22 Jan 2011 at 17:51:33 -

    Offener Brief an Lukas Loss und Konni Hendrix

    Lieber Lukas, liebe Konni,

    wie ich mich bereits in einem Kommentar von heute als Antwort auf J. Rohn und A. Krause geäußert habe, halte ich die angedachte Grafik an diesem Ort für sehr deplaziert. In Ihrer nicht vorhandenen Aussage dient sie niemanden.

    Was ist Deine Intention dabei, Lukas? Möchtest Du den Angehörigen und Opfern damit eine Gedenkstätte liefern? Der Stadtverwaltung, der Wirtschaft, der Politik, den Bürgern ein Denkmal und ein Mahnmal setzen?

    Willst du auf Dich als Webdesigner, Fotograf, Grafiker, Designer aufmerksam machen?

    Du bist noch sehr jung, 24 Jahre, studierst Kommunikationsdesign, könntest selber Besucher der Loveparade gewesen sein, warst es vielleicht auch, standest u.U. dort irgendwo.

    Was willst Du mit Deinen Figuren, die die Assoziation lebender Menschen weckt, dort am Tatort, am Ungklücksort aussagen? Silhouetten, die glauben lassen als wären es viele gewesen, die dort gestanden hatten. Dabei waren es viele, die lagen und nicht hoch kamen.

    Willst Du Trost spenden? Vergessen und Heilung ermöglichen?

    Dieser Ort darf und sollte nicht „belebt“ werden. Dieser Ort sollte, so wie er sich immer noch unsäglich zeigt, behutsam verblassen, damit anderes entstehen kann, von dem ich hoffe, dass es etwas sein wird, was Leben heißt. Das könnte Natur sein, ein Park, Tiere, Wasser, ein Grün, das Hoffnung macht.

    Konni, Du machst Dich stark für die dort angedachte Grafik Lukas. Hilft Sie Dir? Hilft es Dir/Euch nie zu vergessen? Stellt „Never Forget“ ein Pamphlet dar für Euch? Was ist es, was Ihr nie vergessen werdet? Das Leid, das Geschehen als solches, das städtische und landesweite Versagen, die Opfer? Wollt oder könnt Ihr nie vergessen?

    Ich bezweifle, dass mit diesen Umrissen erreicht wird und bezweifle weiterhin, dass es hilfreich ist, nicht zu vergessen. Die Menschen, die dort starben darf man nicht vergessen. Aber den Ort, wo dies geschah, so, wie er sich uns immer noch zeigt, schon.

    Wenn er nun, durch die Tatsache bedingt, dass er für manche, die ihn Zweck entfremden immer noch ein Pilgerort darstellt, dem man als tödlichen Unfallort quasi huldigt (auf mich wirkt das so), auch noch zu einem Kunstort erklärt wird, wird er zusätzlich überhöht, was meiner Ansicht nach nicht sein darf. Ethisch nicht.

    Konni, Du erinnerst mich in Deinem regen Tun an Antigone, einer Figur der griechischen Mythologie. Du lässt eine symbolische Grabstätte entstehen. Nimmst Dir das Recht, einen Ort der Trauer und des Gedenkens entstehen zu lassen. Vegisst aber vielleicht dabei, dass es nun weltweit 21 neue Gräber gibt. Dein Bemühen diesen Ort zu weihen ist verständlich. Deine gute und moralisch einwandfreie Absicht dabei ehrt Dich.

    Du warst nun ein halbes Jahr lang täglich zu Beginn der Dämmerung an diesem, „Deinem“ Ort. Dein Kümmern ist rührend, Deine Absichten hoffentlich hehr. Aber niemand hält so etwas auf Dauer durch. Hast Du nicht längst genug getan? Wäre es nicht besser, die Sache nun ruhen zu lassen und der Zeit die Chance zu geben, die sie verdient?

    Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man. Es könnten Wunden aufgerissen werden durch einen Anblick lebender Menschen auf einer Betonwand, auf einer Wand des Grauens, einer Metapher für das, was geschah: die Loveparade an die Wand fahren zu lassen und mit Menschen unwürdig zu verfahren.

    Ich bitte Euch eingehend Euren Plan noch einmal zu überdenken und besonders Dir Konni alles Gute und sage das, was Du getan hast.

    Herzlichen Dank,
    Antonia Colloni

    P.S. Auch die in die Luft gestreckten Hände, dem verwendeten Plagiat Jürgen Meisters, ebenfalls Silhouetten, hätten unschöne Assoziationen wecken können und wäre auch deshalb nicht geeignet gewesen und einer Gedenkstätte würdig.
    Abgesehen davon halte ich es für falsch, dort oder anderswo zum Gedenken an die Opfer mit seinem Namen zu werben.

    P.P.S. Vielleicht finden diese Aktion auch ganz viele Menschen gut, richtig, adäquat und hilft Ihnen. Dann wäre ich für eine Bürgerabstimmung, bzw. so oder so.

  22. Antonia Colloni Sa, 22 Jan 2011 at 18:04:54 -

    noch etwas: Bitte vergesst nicht, dass es sich um einen öffentlichen Ort handelt, der öffentlich sein und bleiben sollte. Das ist er seit sechs Monaten aber, Konni, nicht mehr.

    Wenn sich nun Grafiker, Designer oder „Künstler“ ausgerechnet dort verwirklichen wollen/müssen dann nur, wenn man den kompletten Tunnel inkl. Rampenbereich allen zur Verfügung stellt und alle das Recht hätten alles unzensiert zu hinterlassen. Aber macht das Sinn?

    Denn wenn Lukas nun, abgesehen von den beiden sehr schönen Grafifities gegenüber, der offiziell Erste wird, dann müsste es allen anderen auch erlaubt sein, dann aber mit dem Recht, mit Lukas Werk zu machen, was man will, denn so funktioniert das in der Szene.

    Aber ist es nicht so oder so problematisch, diese eigentlich illegale Aktion in einem Bereich hinter Zäunen, gehörend zu einem Privatgrundstück dadurch offiziell zu legalisieren? An Geldstrafen und Regressansprüchen kann das einiges nach sich ziehen.

    Aber stellt Euch vor, es kommen die Loveparade-Hasser, die alles Verachter, die Respektlosen, die „Bösen“ und die „Kranken“ und die hinterlassen Schreckliches und Schändliches…

    Willst Du, Lukas, das verantworten und Du Konni, das vielleicht letztendlich schlimmstenfalls Schuld sein, da Schirmherrin von Lukas?

  23. Jetzt wollen wir einmal das Thema versachlichen. Die Deutsche Bahn hatte schon die Genehmigung erteilt. Sie möchten allerdings dazu noch einen Antrag über die Stadt Duisburg vorgelegt bekommen. Des Weiteren muss gewährleistet sein, dass der Putz nicht beschädigt wird, da darunter Leitungen verlaufen. All dies sind Hindernisse, die zu bewältigen sind.

    • Hallo Herr Rohn,

      wenn wir das Thema schon auf dieser Ebene versachlichen wollen, bräuchte man zumindest noch folgende Info:
      In welcher Form wurde die Genehmigung der DB erteilt? Ist es eine schriftliche Genehmigung oder die Auskunft eines Kundenberaters?
      Mal überspitzt gesagt: Wenn man den Schaffner gefragt hat und er es gut fand, ist das noch keine Genehmigung..

      Von der Stadt wurde ja offenbar keine Genehmigung angefragt.
      Ist es Aufgabe der Bahn, darauf hinzuweisen oder nicht vielmehr derjenigen, soetwas frühzeitig zu klären?
      Ich halte das Projekt schon deswegen für schwer oder gar nicht genehmigungsfähig, weil es direkt im Tunnel an der Hauptstrasse liegt.
      In Deutschland darf man z.B. auch keine großen Werbeschilder direkt an Hauptstrassen aufhängen – damit die Autofahrer nicht abgelenkt werden (->Unfallgefahr).
      Und das hat mal rein gar nichts mit der Bahn zu tun..

      • Müller-Lüdenscheid Sa, 22 Jan 2011 at 22:47:48 -

        „Ich halte das Projekt schon deswegen für schwer oder gar nicht genehmigungsfähig, weil es direkt im Tunnel an der Hauptstrasse liegt.
        In Deutschland darf man z.B. auch keine großen Werbeschilder direkt an Hauptstrassen aufhängen – damit die Autofahrer nicht abgelenkt werden (->Unfallgefahr).“……….Hm komisch warum hingen bzw hängen heute da noch große Werbetafeln wenn es nach Ihrem Wissen angeblich nicht erlaubt ist….

      • Innerorts ist es nach StVo erlaubt, außerorts nicht.. die Schilder hängen ja am Eingang der Tunnelhälften und der Bereich gillt offenbar als innerorts… Unter der Unterführung, also IM Tunnel, ein Gefahrenbereich, hängen aber keine Werbeschilder.. wie das rechtlich genau aussieht bei dem projekt, hätten die verantwortlichen klären müssen.. sich da auf eine einzige zusage von wem auch immer bei der bahn zu verlassen (wo ist der beleg dafür?), scheint mir mehr als dilletantisch…

    • Müller-Lüdenscheid Sa, 22 Jan 2011 at 20:43:25 -

      So wie ich erfahren konnte handelt es sich dabei eigentlich auch nur um einen „kann“ und nicht „muss“ Antrag…aber anscheinend wird aus Duisburg weiterhin versucht alles zu verhindern was gegen das vergessen unternommen wird. Duch diese Technik wird auch kein Putz beschädigt da eigentlich nur der Dreck entfernt wird und dafür brauch man nur die reine Oberfläche „abstauben“….

    • Dieser Tunnel (früher „Gelber Bogen“ genannt) ist mir seit mehreren Jahrzehnten bekannt. Erst nach dem dem 24. Juli 2010 entdeckte ich diese Webseite – http://bit.ly/gCRi6C

      Ich bin der Ansicht, daß im Tunnel keine Veränderungen vorgenommen werden sollten, so als wäre die Zeit stehen geblieben. Der Tunnel und die Rampe ist nicht nur ein Ort der Trauer und des Gedenkens, sondern er sollte auch ein Ort des „Nachempfinden“ sein.

      „Duisburg (dapd). Trotzig flackern die Kerzen im Wind. Zusammen mit frischen Blumen stehen sie an der Stelle, wo vor genau einem halben Jahr eine Massenpanik am Eingang zum Gelände der Loveparade 21 Menschenleben forderte. Sie sind ein Beleg dafür, dass die Erinnerung an die Tragödie in Duisburg noch immer gegenwärtig ist. Auf der Treppe, über die viele Besucher aus der Menschenmasse fliehen wollten, stehen nun 21 Kreuze aus Holz. Auf ihnen stehen die Namen der Todesopfer und ihr zumeist junges Alter.

      An der Unglücksstelle hält wieder ein Auto an. Eine Duisburgerin schaut zusammen mit ihrer Tochter aus dem Fenster in Richtung der Rampe. Beide schütteln mit dem Kopf. Nach ein paar Augenblicken sagt die sichtlich berührte Frau: „Es muss fürchterlich gewesen sein“.“ (OpenReport – 22.01.2011 – 13:30 Uhr) http://bit.ly/iik87t

      Die Gedenkstätte gehört auf die Rampe, ebenso sollte die Treppe der Nachwelt erhalten bleiben. Es bedarf keiner Gedenkstele auf der Hundeauslaufwiese und alle Veränderungen (auch künstlerische) würde das „Nachempfinden“ nur stören.

      Der Tunnel und die Rampe waren schon zweimal ein Ort des schrecklichen Leids. Jegliche künstlerische Veränderungen im Tunnel könnte durch Ablenkung der Autofahrer diesen Ort wieder zu einem Schreckensort werden lassen.

  24. @parcelpanic

    ich habe bereits alle Seiten angeschrieben das die Artikel entfernt werden sollen. Denn ich habe die dort nicht gepostet sondern nur auf meiner Seite bei Facebook.

    • Müller-Lüdenscheid Sa, 22 Jan 2011 at 20:48:01 -

      „Denn ich habe die dort nicht gepostet sondern nur auf meiner Seite bei Facebook.“

      Na dann waren das wahrscheinlich auch wieder andere die das dort gepostet haben….und bei Facebook liest ja auch kaum einer mit….also bevor sie das bei FB nicht groß hinausposaunt haben hat das eigentlich keinen wirklich Interressiert ob sie HIV haben oder nicht, selbst ich hab es dadurch erst erfahren….vielleicht hat das aber auch dort jemand gepostet der Frau H. damit nur schaden will und Ihre Krankheit dafür ausgenutzt….

      • Hallo Müller-Lüdenscheid

        nein bei Facebook wusste es nur Frau Hendrix und ich habe mehrere Beweise das sie es weiter erzählt hat. Und alle Unterlagen liegen bereits bei meinem Anwalt. Aber ich werde dazu hier auch nichts mehr schreiben. Denn das gehört hier nicht rein.

        Aber nur mal so als Tipp die Gruppe Never gibt es bei Facebook wohl nicht mehr ich denke mal der Druck auf Frau Hendrix wurde zu groß hat ja auch alle Admins verloren kein wunder wenn die Frau mit jedem so umgeht,

        • Müller-Lüdenscheid Sa, 22 Jan 2011 at 22:27:38 -

          Also ich bezweifel das Ihr Anwalt irgendwelche Beweise darüber hat das Frau Hendrix weiter erzählt haben soll….der einzige der immer wieder breit tritt das sie angeblich HIV haben sind sie selbst…..Die Gruppe gibt es immer noch bei Facebook auch wenn jetzt einige darüber traurig sein werden weil sie mit Ihren Hasstiraden einfach nicht weiter kommen…aber genau solche stetigen Angriffe können manchen auch erst richtig Motivieren…also wenn manche Leute mit Ihrem realen Leben nicht ausgelastet genug sind mangels realer sozialer Kontakte…machen sie weiter und motivieren sie ungewollt die Gruppe……Komisch ist auch das es auf NF immer noch 6 Admins gibt wo sie doch alle angeblich verloren hat…..merkwürdig merkwürdig

          • Sehr geehrte Frau Monika Mü******

            kann schon sein aber dann sind es 6 neue Admins:-)
            Und mein Anwalt hat Beweise denn ich habe es von mehreren Mitgliedern Schriftlich bekommen. Und keine sorge ich habe genug reale Kontakte……..

            schönen ABEND NOCH

  25. Jürgen Rohn

    tya dann solltet ihr euch mal Fragen warum die Seite offline ist:-) Frau Hendrix geht mit ihren Mitmenschen einfach nur scheiße:-( sie hat wohl angst bekommen das jetzt die ganzen Wahrheiten ans Tageslicht kommen.

  26. Für Never macht weiter und gebt nicht auf denn
    „Wenn die Menschen nur über Dinge reden würden, von denen sie etwas verstehen – das Schweigen wäre bedrückend.“
    Von Robert Lembke

  27. WilmaFeuerstein Sa, 22 Jan 2011 at 22:47:25 -

    Never forget ist die einzige Gruppe, die AKTIV, gegen das Vergessen, für eine würdige Gedenkstätte am Unglücksort, kämpft, alle anderen Gruppierungen sitzen vorm Rechner und können nur schreiben und kritisieren. Deswegen verstehe ich diese Schlammschlacht gegen Frau H.in keinster Weise.
    @Müller Lüdenscheid Bei Facebook liest doch nie irgendjemand irgendetwas, das ist ja so diskret wie eine Plakatwand

    • Müller-Lüdenscheid Sa, 22 Jan 2011 at 22:58:57 -

      Ach und ich dachte FB wäre eine rein private Community wo alles geheim bleibt…hach was bin ich doch naiv

  28. rede nicht so eine gülle …dann würde ich wohl kaum mit meinem profilbild posten….und alles wurde gestern gelöscht…wenn ich admin wäre,würde ich mit einem neverlogo posten….ich bin nicht einmal mehr in der mitgliederliste…merkwürdig merkwürdig,was???zum glück weiß ich ja wer müller lüdenscheid ist…dafür hatten wir ja zum glück,denen wir vertrauen,wo jeder gesagt hatte wer hier unter welchem namen postet….hach was bist du doch naiv

    • Müller-Lüdenscheid Sa, 22 Jan 2011 at 23:19:43 -

      Na sie sind aber nicht alle Admins und nur weil sie gegangen sind heisst es ja nicht das keine Admins mehr da sind. Im Moment gibt es, auch wenn es Ihnen nicht genehm sein mag immer noch bzw wieder 6 Admins.Sorry aber so ist es nun mal….

      • darauf scheiße ich…weil die leute eh verarscht werden…darf ich raten wie sie heißen?willi,marcel,???lach…ick schmeiß ma weg!!!wir sind nicht gegangen und das weißt du doch wohl besser herr ar…kriecher!!!

        • Müller-Lüdenscheid Sa, 22 Jan 2011 at 23:54:40 -

          Na wenn sie auf die Wahrheit oder reale Fakten scheissen dann hilft es ja auch nichts Ihnen diese näher zu bringen…So strikt sich halt jeder seine eigene Welt….Und auch wenn es Ihnen nicht gefällt das andere Menschen mehr und bessere Informationen haben wie sie müssen sie diese nicht beleidigen…..

  29. #

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    Sandra Hammer och und wie wars*ggg
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    David Surmann muss sagen ist eigentlich ein ganz nette Person. Ich denke ich werde mich mit ihr mal treffen und alles in ruhe bereden.
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    Sandra Hammer ahso ok
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    Sandra Hammer ich bin auch lieb und nett:-PPPP
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    De Mönchen Sie war bei dir zuhause?
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    David Surmann Ja hab mich auch gewundert als die vor der Türe stand
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    De Mönchen ah okay…
    vor 50 Minuten · Gefällt mirGefällt mir nicht mehr
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    David Surmann Die wollte mit mir reden, ok was ich nicht so gut findet das sie mich bei der Polizei angezeigt hat und denkt das die Mord Androhungen die gegen Sie gemacht wurden von mir kommen, was aber nicht so ist das habe ich der auch deutlich gesagt ob sie mir das geglaubt hat weiß ich nicht. Aber das wird die Polizei ja raus bekommen denn die Konni hat diese per SMS erhalten, und die Polizei kann ja den Täter so ermitteln von daher.
    vor 48 Minuten · Gefällt mirGefällt mir nicht mehr
    *
    David Surmann Aber so muss ich sagen ist es wirklich eine nette Frau hätte ich nicht gedacht, hab zwar nicht viel mit ihr geredet aber so verkehrt ist sie nicht.

  30. StandardbriefderPostAG Sa, 22 Jan 2011 at 23:51:11 -

    hallo, mal eine kurze frage

    habt ihr alle nichts wichtigeres zu tun, als euch anwälte, angebl. beweisstücke, der/die hat das über xy erzählt und hass tiraden aufnander loszulassen?

    ich mein, ist doch eine berechtigte frage, egal ob jemand pro oder contra neverforget ist, aber im grunde ist hier heute zumindest in diesem forum keinen deut‘ besser als ein sauerland. denn der handelt genauso mitmenschen verachtend. kurz mal drüber nachdenken, und das ergebniss mit in den sonntag nehmen und raus zum entenfüttern, die mutter besuchen, oder einfach mal einen guten freund/freundin anrufen, der/die weiter weg wohnt, oder brief schreiben.

    • Müller-Lüdenscheid So, 23 Jan 2011 at 00:00:01 -

      Es gibt leider heute viele Menschen deren Lebensinhalt so gering ist das sie nichts bessers zu tun haben..hier auf Xtranews war gestern ein schöner Bericht darüber
      http://fallback2.xtranews.de/2011/01/20/machen-uns-die-sozialen-netzwerke-asozial/
      Durch die Virtuelle Welt und der immer mehr mangelnden umgang mit Realen Menschen lässt die Umgangsformen solcher Leute immer mehr sinken….warum sollten sie diese auch einhalten…PC an und es werden sich einfach neue virtuelle Freunde gesucht….

  31. Lausi dieser Artikel ist schon Uralt:-) Danach sind noch viele Sachen passiert. Heute weiß ich wie Frau Hendrix ist. Und der Artikel den du hier gepostet hast ist bestimmt schon 2-3 Monate alt aber auch egal

  32. Hallo ClaudiaD.

    der Beitrag von Lausi ist sicher schon 2-3 Monate alt ich frage mich auch gerade warum dieser hier gepostet wurde. Echt der Kindergarten…..

  33. wie kann man nur so tief sinken….@Lausi oder konni???
    22. Januar 2011 – 22:37

    Für Never macht weiter und gebt nicht auf denn
    „Wenn die Menschen nur über Dinge reden würden, von denen sie etwas verstehen – das Schweigen wäre bedrückend.“
    Von Robert Lembke

    sich selber loben…..eigenlob stinkt,sagt man so schön….

    und ganzgenau weiß ich das weil:MAILVERKEHR!!!das hast du mir damals gesendet!!!ist in meinem post eingang….

    Zwischen dir und Konni Hendrix

    28. Oktober 2010 um 20:44 melden
    David Surmann
    David Surmann Hatte gerade Frau Hendrix zu Besuch.
    vor etwa einer Stunde · Kommentieren · Gefällt mirGefällt mir nicht mehr · Feedback anzeigen (9)Feedback verbergen (9)

    *
    *usw….

    • ich hasse lügereien ,das weißt du…warum schreibst du nicht mit deinem richtigen namen?ich finde es echt traurig,das du uns so behandelt hast….es ist echt traurig….was hast du davon?ich habe immer zu dir gehalten,bist zu diesem einen tag,als du erst jemandem was unterstellt hast und dich dann mit beitrags- und adminlöschung einfach aus der affäre gezogen hast…hättest du direkt gefragt oder den jenigen per pn,wäre dir niemand böse gewesen,aber nein,man muß das öffentlich auf die pinwand posten…zwar in der gruppe aber trotzdem waren es genug,die es lesen konnten…

  34. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx So, 23 Jan 2011 at 00:26:57 -

    Wer ist denn Lausi? Kann es sein das es vielleicht die Frau Hendrix ist kommt mir bald schon so vor:-) Na ja die haben echt nichts zu tun…aber kann man mal sehen die haben echt immer alles kopiert und gespeicher in meinen Augen ist das schon Krank. Die müssen ja echt jeden Beitrag gespeichert und nach Namen und Tag sortiert haben. Ist ja fast so wie bei der Stasi

  35. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx So, 23 Jan 2011 at 00:28:05 -

    ich rege mich darüber nicht auf….ich finde es einfach nur noch Lustig was da wieder abgeht kann man mal sehen was die leute Zeit haben. Die reden alle nur das was die bestimmte Person will. Es hat doch mal jemand gesagt Never wäre schon fast wie ne Sekte ist echt so….

  36. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx So, 23 Jan 2011 at 00:30:36 -

    lach , was ist das denn für einer ????das mit den beweisen ist doch so einfach , vorallem dieser herr m.l, scheint ja auch sehr menschlich zu sein , komm block sowas , was gibste dich denn erst mit sowas ab , ich gehe nun schlafen , alte säcke brauchen halt mehr schlaf grins, ,,,

  37. Parcelpanic hat es richtig ausgedrückt: „mir würde aber als letztes einfallen, wenn ich aus irgendeinem grund bei irgendwem nicht mitspielen darf, denjenigen mit dreck zu bewerfen.“

    Macht daher aus Xtranews bitte kein Bashingforum.

  38. Carsten Stoffel So, 23 Jan 2011 at 01:45:58 -

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Herr Rohn hat völlig Recht. Auch scheint mir Herr Rohn der sachlichste Diskutant in dieser illustren Runde zu sein. Es sollten doch die Opfer und Geschädigten im Vordergrund der Überlegungen stehen. Gerade die Menschen die zwar im weitesten Sinne unbeteiligt sind und dennoch durch die Ereignisse „traumatisiert“ wurden, aber auch die Angehörigen und Beteiligten brauchen zur Bewältigung der Trauer einen Ort an den sie kommen können um Ihrer individuellen Trauer „freien Lauf“ zu lassen. Die einzelnen Aktionen und auch Formen der Trauerarbeit sind sicher alle für sich genommen anerkennenswert.

    Die Art und Weise der Argumentation ist hier jedoch in Teilen contraproduktiv und abstoßend. Sie sollten sich alle zunächst einmal beruhigen.

  39. Na gut, dann mal ganz sachlich auf den Punkt gebracht:

    1. Dem Artikel ist zu entnehmen, dass erst sehr kurzfristig durch die DB erfahren wurde, dass eine städtische Genehmigung nötig ist. Das war aber absehbar, u.a. da das Werk im Tunnel direkt neben der Autostrasse geplant war. Ein Tunnel ist ein möglicher Gefahrenbereich für Autofahrer, daher ist es logisch dass nicht nur die Bahn ein Wörtchen mitzureden hat.

    2. Es ist bisher weder hier noch bei FB ein Beleg aufgetaucht, der z.B. zeigt in welchem Umfang, unter welchen Bedingungen und von welcher Abteilung eine Genehmigung erteilt worden ist.

    3. Wenn man die Deutsche Bahn als Sündenbock anführt, sollte man schon belegen was die denn falsch gemacht haben – denn die Bahn zum Schuldigen zu erklären, das kann jeder und macht auch jeder 2. (oder so;) in deutschland….immer ist die bahn an irgendwas schuld.. manchmal stimmt das und manchmal nicht.

  40. Hier nochmal mein Kommentar von gestern, der erst spät freigeschaltet wurde, aber nun sehr weit oben hängt. 😉 http://bit.ly/eup6Qs
    _____

    Dieser Tunnel (früher “Gelber Bogen” genannt) ist mir seit mehreren Jahrzehnten bekannt. Erst nach dem dem 24. Juli 2010 entdeckte ich diese Webseite – http://bit.ly/gCRi6C

    Ich bin der Ansicht, daß im Tunnel keine Veränderungen vorgenommen werden sollten, so als wäre die Zeit stehen geblieben. Der Tunnel und die Rampe ist nicht nur ein Ort der Trauer und des Gedenkens, sondern er sollte auch ein Ort des “Nachempfinden” sein.

    “Duisburg (dapd). Trotzig flackern die Kerzen im Wind. Zusammen mit frischen Blumen stehen sie an der Stelle, wo vor genau einem halben Jahr eine Massenpanik am Eingang zum Gelände der Loveparade 21 Menschenleben forderte. Sie sind ein Beleg dafür, dass die Erinnerung an die Tragödie in Duisburg noch immer gegenwärtig ist. Auf der Treppe, über die viele Besucher aus der Menschenmasse fliehen wollten, stehen nun 21 Kreuze aus Holz. Auf ihnen stehen die Namen der Todesopfer und ihr zumeist junges Alter.

    An der Unglücksstelle hält wieder ein Auto an. Eine Duisburgerin schaut zusammen mit ihrer Tochter aus dem Fenster in Richtung der Rampe. Beide schütteln mit dem Kopf. Nach ein paar Augenblicken sagt die sichtlich berührte Frau: “Es muss fürchterlich gewesen sein”.” (OpenReport – 22.01.2011 – 13:30 Uhr) http://bit.ly/iik87t

    Die Gedenkstätte gehört auf die Rampe, ebenso sollte die Treppe der Nachwelt erhalten bleiben. Es bedarf keiner Gedenkstele auf der Hundeauslaufwiese und alle Veränderungen (auch künstlerische) würde das “Nachempfinden” nur stören.

    Der Tunnel und die Rampe waren schon zweimal ein Ort des schrecklichen Leids. Jegliche künstlerische Veränderungen im Tunnel könnte durch Ablenkung der Autofahrer diesen Ort wieder zu einem Schreckensort werden lassen.

  41. Mahlzeit,
    danke Herr Rohn für die Aufklärung!
    Wenn ich mir die Kommis hier durchlese, freue ich mich doch immer wieder, dass es noch Leute gibt, die ehrlich sind und sich nicht scheuen, „etwas“ auch richtigzustellen!
    Einen schönen Sonntag!
    Lg

  42. @ HeinzK

    Sicher kann man es so sehen, wie Du es siehst. Aber nur dann, wenn die Menschen noch in 5 oder 10 Jahren sensibilisiert sind für das Thema und alles so bliebe. Tatsächlich aber wird dann der Tunnel und die Rampe ein Zuweg sein für ein schönes Möbelhaus. Alles wird dann sehr schick und schön gemacht und die LoPa ist dann „Ever Forget“. Das will doch kein vernünftiger Mensch. Eure Kommentare verschwinden in Zeitungsarchiven. Und die Trauer lässt sich umleiten und von Hunden anpinkeln. Das kann es doch nicht sein. Am Unglückstag war der Tunnel nicht menschenleer, sondern rappelvoll. Dieses gespenstische Szenario der Überfüllung und der Verzweiflung empfindet Lukas Loss nach.

  43. „Und die Trauer lässt sich umleiten und von Hunden anpinkeln.“

    WAS IST DENN DAS FÜR EIN SCHWACHSINNIGES GESCHWÄTZ!!!

  44. @Jürgen Rohn

    Zu: „Das kann es doch nicht sein. Am Unglückstag war der Tunnel nicht menschenleer, sondern rappelvoll. Dieses gespenstische Szenario der Überfüllung und der Verzweiflung empfindet Lukas Loss nach.“

    Wenn der Tunnel dauerhaft für den Autoverkehr gesperrt bliebe, dann hätte dieses Kunstwerk im Tunnel sicher einen Sinn, weil auch am Tage der Loveparade und sechs Wochen danach dieser Tunnel für den Verkehr gesperrt war.

    Aber im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht spricht vieles genau gegen dieses Kunstwerk, weil es Empfindungen auslösen will. Verkehrspsychologen werden Ihnen dies genauer erklären können.

    Wenn die Tunnelwände so gestaltet würden, rechne ich im Tunnel mit einem Anstieg der Verkehrsunfälle.

    • In den letzten Jahren sind künstlerische Praktiken im öffentlichen Raum entstanden, die gezielt darauf angelegt sind, Kommunikation herzustellen. Kunst im öffentlichen Raum, auch als Public Art bezeichnet, gilt als ein Sammelbegriff für Kunstwerke unterschiedlicher Epochen und Stile, die im kommunalen öffentlichen Raum, also in den städtischen Parks, auf Straßen oder Plätzen von jedermann zu erleben sind. Kunst im öffentlichen Raum verstößt nicht gegen die Verkehrssicherungspflicht.

      Beispiel einer Skulptur in Duisburg am Straßenrand:

      http://www.flickr.com/photos/stadtduisburg/4204904061/in/photostream/

  45. Noch ein kleiner Nachtrag, Heinz. Von jedem Straßenstrich geht eine größere Gefahr der Ablenkung für den Autofahrer aus als von Public Art. Kann es sein, dass mit den an den Haaren herbeigezogenen Argumenten man nicht Lukas Loss treffen will sondern Konni Hendrix, die sich dafür einsetzt?

    • Ich will in keiner weise Konni Hendrix treffen, im Gegenteil. Ich finde ihr Engagement sehr beachtlich und habe dies u.a. auch im Forum „DerWesten“ mehr als einmal kundgetan.

  46. Hallo Herr Rohn,
    wir können hier wohl alle nicht abschließend beurteilen, wie man unter Abwägung von Sicherheitsaspekten idealerweise und in Einklang mit Vorschriften (deren Missachtung übrigens rechtliche Folgen haben kann) darüber entscheiden sollte.

    Als unstrittig würde ich aber sehen, dass man dafür in jedem Fall eine Genehmigung einer Behörde braucht, die für die Sicherheit im Strassenverkehr verantwortlich ist. Wenn man da nur die Bahn fragt, ist das Vorgehen falsch und unterscheidet sich nicht ausreichend von dem von Graffity-Sprayern.

  47. Hallo Phil,

    der Begriff Verkehrssicherungspflicht beinhaltet, dass ich für Sachen, die ich einbringe, hafte und mögliche Gefahren abwehre. Zu den Gefahren einer reizüberfluteten Gesellschaft, auch im Straßenverkehr, gehört Kunst im öffentlichen Raum nicht dadurch, das es sie überhaupt gibt. Probleme der Statik, der Themenkomplex Sturz auf das oder vom Kunstwerk können angemessenen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erfordern. Dies liegt bei einem Wandbild nicht vor. Allerdings würde ich Rücksprache mit der Stadt Duisburg halten und auch OB Sauerland hierzu befragen, wie er dazu steht.

  48. @Jürgen Rohn

    kurz noch mal zur Verkehrssicherungspflicht. Im allgemeinen haben Sie natürlich recht, aber bei diesem Tunnel helfen bisherige Erfahrungen nun wirklich nicht weiter.

    Das, was in diesem Tunnel und auf der Rampe am 24. Juli 2010 geschehen ist, ist in dieser Form bisher noch nie in der Bundesrepublik Deutschland dagewesen. Daher gibt es einfach keine Erfahrung damit, wie Autofahrer in diesem Tunnel reagieren, wenn sie zusätzlich durch ein Kunstwerk an das Unglück massiv erinnert werden.

    Daher eben auch meine Empfehlung, den Rat eines anerkannten Verkehrspsychologen einzuholen.

    Mit dem Kunstwerk sollen bestimmte Gefühle/Emotionen bei dem Betrachter ausgelöst werden. Aber ein Verkehrsteilnehmer hat sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Diese beiden Aspekte müssten m.E. gegeneinander abgewogen werden, notfalls auch mit einem Gutachten. Die Kosten für das Gutachten müßte zudem vom Antragssteller übernommen werden.

    Dies ist m.E. der Punkt, der betrachtet werden sollte.

    • Sie liegen mit Ihrer Meinung genau richtig.

      Das Problem ist tatsächlich die Verkehrssicherung, die, so wie Sie es schildern, durch die bestehende Ablenkung außer Kraft gesetzt werden kann.
      Hierzu wird kein Gutachter mehr benötigt, da die entsprechende Behörde dies wegen der gesetzlichen Lage von sich aus schon ablehnen muss.
      Auch ich kann Frau Hendrix in dem Fall keine großen Hoffnungen machen, allerdings darauf hinweisen, dass man dies auch im Netz nachrecherchieren kann.
      Was mich allerdings wundert ist die Tatsache, dass der Aufgang zur Treppe noch nicht bemängelt wurde, da dieser Bereich noch der VSPf. unterliegen könnte. Meines erachtens nach handelt es sich unter Umständen nur um eine Duldung. Bei allem Respekt den ich Frau Hendrix entgegenbringe, sie sollte nicht die schlafenden Hunde des Bauamtes wecken, da selbst Veränderungen eines Bauwerkes (Mauer/Treppe), auch wenn es sich um ein Wandbild (WB) handelt, meldepflichtig sind.
      Warum meldepflichtig? Die Behörde hat zu überprüfen ob das WB den Witterungsverhältnissen wie Sturm, Dauerregen, starker Schneefall und der damit verbundener Last standhält und das WB entsprechend in der Mauer verankert ist. Auch hierüber gibt es wiederum Vorschriften an welchen Punkten die Verankerungen zu setzen sind. Dies richtet sich nach der m²-Zahl des Kunstwerkes.
      So bescheuert es sich jetzt auch anhören mag, ich denke dass Frau Hendrix Abstand von dem Projekt nehmen sollte, zumal auch die Verantwortung, abgesehen der aufzubringenden finanziellen Mittel, ganz alleine auf ihren Schultern ruht.

      • Wenn das, was nun im Tunnel passiert als Wandbild betrachtet wird, ist mein vorgenanntes Statement natürlich falsch.

    • Hallo Linker-Genosse,

      Zu:“Meines erachtens nach handelt es sich unter Umständen nur um eine Duldung. Bei allem Respekt den ich Frau Hendrix entgegenbringe, sie sollte nicht die schlafenden Hunde des Bauamtes wecken, da selbst Veränderungen eines Bauwerkes (Mauer/Treppe), auch wenn es sich um ein Wandbild (WB) handelt, meldepflichtig sind.“

      Der Teil der Rampe/Treppe ist Privatgelände. Hier hat die Stadt/Bahn keine oder nur geringe Handlungsmöglichkeiten. Gefragt wäre hier der Grundstückseigentümer.

  49. @ HeinzK

    Einspruch, Euer Ehren!

    In der Satzung für die Tätigkeit der Bezirksvertretungen der Stadt Duisburg (Bezirkssatzung) vom 03. März 2004

    II. Aufgaben der Bezirksvertretungen
    § 32
    Entscheidungsrechte der Bezirksvertretungen

    (2) Die Bezirksvertretungen entscheiden
    – unter Beachtung der gesamtstädtischen Belange und im Rahmen der allgemeinen Richtlinien des Rates
    sowie
    – im Rahmen der bereitgestellten Finanzmittel,
    insbesondere über folgende Angelegenheiten:
    2. Pflege des Stadtbildes und Angelegenheiten der Denkmalpflege
    Fassadenänderung an Gebäuden kann nur in Ausnahmefällen der Stadtbildpflege zugeordnet werden; in der Regel wird es sich jedoch um eine Maßnahme der Unterhaltung handeln.

    Daher sehe ich nach der Bezirkssatzung leider kein Mitspracherecht der Stadt Duisburg sondern nur der Deutschen Bahn.

  50. @ Jürgen Rohn

    Zu: „… Fassadenänderung an Gebäuden …“ Unter „Gebäuden“ dürften hier Wohn- und Geschäftshäuser fallen. Ob ein Tunnel auch darunter fällt, müßte m.E. genauer geprüft werden.

    Zu: „… Denkmalpflege …“ setzt voraus, daß es sich um ein Denkmal handelt.

    Zu: „… Pflege des Stadtbildes …“ hierunter den Tunnel zu fassen, ist mehr als fragwürdig.

  51. Lieber Heinz, ich wollte dich nur ein wenig necken. Natürlich sollte man sich mit der Stadt in Verbindung setzen. Ich befürchte nur, dass Du in ein paar Jahren, wo alles mit Krieger Plakaten um den Tunnel vollgeschissen ist, das Projekt von Lukas Loss vermissen würdest. Ich check mich aus und danke für ein sachliches Gespräch.

  52. @Jürgen Rohn

    „… ich wollte dich nur ein wenig necken. …“

    Dies finde ich hier fehl am Platz. Aber zur Kunstfrage im Tunnel:

    Dieser Tunnel wird einen Eigentümer haben (Stadt/Bahn). Zudem befindet er sich im öffentlichen Raum (mit Zweckbindung). Welches öffentliche Recht hier anzuwenden ist, können die Fachleute eher sagen.

    Aber in Anbetracht der Vorwarnung durch die Bahn AG würde ich an Konni Hendrix in der Tat rechtlich absichern lassen.

    Ansonsten ebenfalls Danke für das sachliche Gespräch.

  53. Zu: Dieser Tunnel wird einen Eigentümer haben (Stadt/Bahn). Zudem befindet er sich im öffentlichen Raum (mit Zweckbindung). Welches öffentliche Recht hier anzuwenden ist, können die Fachleute eher sagen.

    Eine etwas andere Frage: Um welche Straßenform handelt es sich hierbei?
    Um eine K = Kreisstraße, eine B = Bundesstraße, einer S = Staatsstraße oder einer der Stadt gehörenden Straße.
    Je nachdem wem die Verantwortlichkeit der Straße unterliegt, mit dem sind die Absprachen zu führen und die hierfür dann erforderliche Genehmigungen unerläßlich.
    Mein Rat hierzu: Erkundigt Euch bei dem Straßenverkehrsamt, denn die müssen, so meine Erfahrungen, letztendlich die Erlaubnis erteilen.
    Wenn, wie in diesem Fall eine Bahnbrücke hinzukommt, dann ist auch die Bahn zu befragen.

  54. L = Landesstraße ok. …. ;)))

    Mir ging es lediglich um den Zuständigkeitsbereich.
    Tipp: Straßenverkehrsamt um Auskunft bitten, ggflls. Landschaftsverband Rheinland.
    Ich hoffe nicht dass sich das Straßenamt auf städtischer Seite dafür zuständig erklärt, wobei ich aber der Meinung bin dass das SVA hierbei das Sagen hat.
    In Sachsen hätte ich sofort meine Ansprechpartnerin……. ;)))

  55. Das wirkt viel unauffälliger als man es vermutet hätte. Das ist gut so, denn selbst falls keine ausreichende Genehmigung dafür vorliegen sollte, kann NF da wohl zurecht auf eine Duldung hoffen. Es wurden ja keine Farben eingesetzt und insgesamt macht das nicht den Eindruck, als würde es allzuviel Aufmerksamkeit der Autofahrer auf sich ziehen. Es wurde offenbar Rücksicht genommen auf die besonderen Gegebenheiten. Das ist positiv hervorzuheben.

    Es bleibt zu hoffen, dass die Rücksichtname bei NF auch noch andere Bereiche erreichen wird.

  56. Darf ich Ihnen einmal den Gedanken nahebringen, daß es sich bei dieser Kunstform nach meinem Verständnis um eine „Variation“ des Graffittis handelt? Sie ist eine phantasievolle Antwort auf die Tatsache, daß der ihm zu Grunde liegende“subversive“ künstlerische Akt strafbar ist – wohingegen sich Reverse-Graffitti (noch) in einem rechtsfreien Raum bewegt.
    Ich bezweifele, daß es „im Sinne der Erfinder ist“, diese Art von Graffiti „anzumelden“ und um Genehmigung zu ersuchen.
    Bestenfalls geht man das Risiko ein und „riskiert“ dass der bisher „rechtsfreie Raum“ gestaltet wird. Das ist doch auch eine interessante Rechtsfrage, ob das Reinigen, das Putzen einer völlig verdreckten Fläche in einem allgegenwärtig verschmutzten öffentlichen Raum überhaupt ein strafbarer Akt sein kann, wenn die Reinigung mit der erforderlichen Sorgfalt vorgenommen wird. Gerade der Sauberkeit im öffentlichen Raum wird allenthalben großes Augenmerk geschenkt – und da soll es einen Unterschied machen, ob der Oberbürgermeister mit der Initiative Sauberes Duisburg eine Wand reinigt – oder Künstler? Für mich war der Versuch der Umsetzung in dem Moment gescheitert, als man den Versuch unternahm, einen creativen „subkulturellen“ künstlerischen Akt als genehmigspflichtige Veranstaltung zu betrachten.
    Wäre Loomit so vorgegangen, gäbe es kein einziges Graffiti an irgendeiner Wand.
    Zu den übrigen Argumenten: Bei eingehender Auseinandersetzung mit dem Entwurf wird man nicht umhinkommen festzustellen, daß er denen des Entwurfes von Meister in seiner Intention nahe kommt – und diese Intention war nach Pressemeldung auch der Grund, den Entwurf zu wählen. ( Die späteren Vorwürfe gegen Meister haben ja mit der Begründung für die Entscheidung wenig zu tun).
    Ferner handelte es sich hier auch nicht um einen Entwurf für eine Gedenkstätte, es handelt sich vielmehr ( in seiner Grundform) um einen „spontanen“ und direkten Umgang mit Gesellschaftsgeschehen, um ein „temporäres“ Kunstwerk, ein „Denk mal!“ daß im Laufe der Zeit verschwände.

    Die Frage der Verkehrssicherheit? Albern. Wenn eine Aneinanderreihung von Plakatwänden zu Werbezwecken, ebenfalls allgegenwärtiger Müll, auf denen in reizvollen, Instinkte und das „Unterbewußte“ ansprechende Posen, nackte Hintern und pralle Brüste dargestellt werden, und dabei die Frage der „Verkehrssicherheit“ nicht gestellt wird, muss ich mich wohl nicht ernsthaft mit dieser Frage auseinandersetzen. Die halte ich – durch geübte Praxis – für hinreichend beantwortet.

    • Zu: „Ich bezweifele, daß es “im Sinne der Erfinder ist”, diese Art von Graffiti “anzumelden” und um Genehmigung zu ersuchen.“

      Juristisch wäre dies sicher eine interessante Fragestellung. Auch wenn es Vordergründung scheinbar nicht unter das „Graffiti-Bekämpfungsgesetz“ – http://bit.ly/gOT1QY – (BGBL I S. 2674 vom 01.09.2005) – http://bit.ly/gwnh5i fällt, wird mit dieser Kunstform „das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.“ (vgl. § 303 Abs. 2 StGB) http://dejure.org/gesetze/StGB/303.html .

      Zu: „Die Frage der Verkehrssicherheit? Albern. “

      Die Rede ist hier von „Verkehrssicherungspflicht“ – http://bit.ly/NEdLB – die eine Haftung auslösen kann (Privatrecht).

      Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen. Persönlich finde ich diese Aktion gut, aber falls es zu einer juristischen Auseinandersetzung kommen sollte, wären dies 2 mögliche Wege, die der Eigentümer der Tunnelwand oder ein durch dieses Kunstwerk Geschädigter beschreiten könnte. Näheres wird sicherlich ein Rechtsanwalt erläutern können. 😉

      Weiter oben habe ich mich schon von der beabsichtigten psychologischen Wirkung geäußert, so dass ich mir an dieser Stelle die Wiederholung erspare.

      Das Aufstellen der Plakatwandträgern unterliegt im übrigen auch der behördlichen Genehmigung. Die Plakatierung unterliegt m.W. zudem gewisse Regeln. Dazu gehört u.a. auch die, dass die Verkehrssicherheit (hier Straßenverkehr) nicht zu stark beeinflusst wird.

  57. hallo ihr lieben und weniger lieben,

    ich fand die begründung von herrn Rohn zur abwegigkeit der „gefährdung der verkehrssicherheit“ verständlicher, gehe aber trotzdem mit mimi müller konform. wer dadurch verkehrsgefährdent abgelenkt wird, versucht auch die lichtkegel der grossdiskotheken nicht aus den augen zu verlieren. ob das dem betreiber anlastbar ist? ich vermisse einen link von herrn K. zu den bunten planken für teuer geld an der A40/B1(?)…
    http://www.emsdettenervolkszeitung.de/nachrichten/kultur/kudo/art1541,1155297

    das ist bunt, kunst und sicher mehr ablenkung als ein paar helle flecken. das nur als anmerkung, ich will die aktion garnicht „verteidigen“.
    unter uns und wenn Sie es nicht verraten: ich habe mich „schuldig“ gemacht!

    kunst hin, sachbeschädigung her. ich sehe es auch als ein stück zivilen ungehorsam. die begründung, die allgemeinhin bekannt wurde, es können kabel unterhalb des putz beschädigt und der bahnverkehr gefährdet sein hätte ungeschickter nur auf der PK am 25.07. formuliert werden können. die drohung, sollte man sich ans werk machen, zur sicherheit den verkehr oberhalb der strasse zu stoppen, hat man sicher selbst nicht für bare münze genommen. na, hand aufs herz: wer hätte es für möglich gehalten?

    wenn man mir die kunst bei dieser aktion auch nicht hat näher gebracht werden können, habe ich einiges über den einen oder anderen lernen können. über politkgeier, missgünstler, „soziale“ netzwerke und dem unterschied zwischen dem gesprochenen wort und dem tatsächlichen handeln.

    wer am ende noch herzhaft grinsen möchte, erwäge auch diese variante:

    es wird zugesagt, eine genehmigung zu prüfen. das ergebnis teilt man, wie in Duisburg immer öfter praktiziert, zum letztmöglichen termin mit. sinngemässer bescheid: eine genehmigung kann nicht erteilt werden. punkt.

    von dem ganzen gehype anschliessend mal abgesehen: vielleicht kann auch keine genehmigung erteilt werden, weil es nicht genehmigungspflichtig ist?

    so dumm ist man auch hier nicht, etwas zu genehmigen, wenn`s garnicht deine baustelle ist!?