Baustart im Arena-Sportpark: In acht Wochen steht das mobile Stadion für Fortuna Düsseldorf

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Düsseldorf – Die Bauaktivitäten im Düsseldorfer Arena-Sportpark haben begonnen: Auf dem Trainingsgelände (43.000 Quadratmeter) des Fußball-Zweitligisten Fortuna wird derzeit ein mobiles Stadion mit einer Zuschauerkapazität von rund 20.000 Plätzen errichtet. Diese Spezialkonstruktion von Sitz- und Stehtribünen wird die Landeshauptstadt von der weltweit tätigen Stadionbaufirma Nüssli bis Anfang Juni anmieten. Der Auftrag dazu ist am Montag, 11. Januar, von Oberbürgermeister Dirk Elbers erteilt worden. Die Gesamtkosten für die Erstellung der temporären Spielstätte belaufen sich auf 2,8 Millionen Euro netto. Im Arena-Sportpark in direkter Nachbarschaft zur ESPRIT arena, in der im Mai mit dem Eurovision Song Contest (ESC) die weltweit größte TV-Unterhaltungsshow stattfindet, wird die Fortuna dann ihre Heimspiele gegen Union Berlin, Arminia Bielefeld und Alemannia Aachen austragen.
"Für mich stand von Anfang fest, dass Fortuna die Heimspiele hier in Düsseldorf austragen wird", betont OB Dirk Elbers: "Bei allen Planungsüberlegungen war das übergeordnete Ziel, Fortuna Düsseldorf die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Verlegung der drei Heimspiele zu ermöglichen."

In Anlehnung an die ESPRIT arena, der Heimspielstätte der Fortuna, wird sich der Gastbereich im Norden des mobilen Stadions befinden und insgesamt 2.000 Gäste-Fans Platz bieten. Der Gästebereich teilt sich in Stehplätze (1.400) und Sitzplätze (600) auf. Die Nordtribüne bietet zudem für 1.940 Fortuna-Fans Sitzplätze. An den Kopfseiten des Spielfeldes hinter den Toren haben die Tribünen eine Länge von 84 Metern und eine Tiefe von 22 Metern. Auf der Südtribüne sind Stehplätze für 5.938 Fortuna-Anhänger vorgesehen. Die Tribünen an den Längsseiten haben eine Länge von 122 Metern. Die Osttribüne hat eine Tiefe von 23 Metern und bietet Sitzgelegenheiten für 5.632 Zuschauer. In der Osttribüne ist analog zur Arena die Skybox untergebracht, von der aus die Sicherheitskräfte – Polizei, Feuerwehr, Sanitäts- und Ordnerdienst – ihre Einsätze koordinieren. Die Westtribüne hat eine Gesamtkapazität von 4.676 Sitzplätzen,
davon befinden sich 1.000 im VIP-Bereich. Vor der Westribüne sind zudem Plätze für Rollstuhlfahrer reserviert. Alle Tribünen sind überdacht.

In das mobile Stadion werden zwei Video-Anzeigetafeln sowie eine Beschallungs- und Videoüberwachungsanlage integriert. Die Videoüberwachungsanlage wird den Stadion-Innenraum wie auch den Außenraum, analog zur ESPRIT arena, überwachen. Das Stadion wird zudem mit einer mobilen Flutlichtanlage bestehend aus vier Masten mit einer Höhe von rund 30 Metern ausgestattet. Die Führungskameras des TV werden mit Podesten unter das Tribünendach gehangen. Im Umfeld des mobilen Stadions werden Verpflegungskioske und Toilettencontainer aufgestellt. Das zweigeschossige VIP-Zelt wird auf dem Gelände hinter der Westtribüne seinen Platz haben.

Fakten zum Bau der mobilen Arena:
17. bis 21. Januar: Einmessen, einrichten Baustelle, vorbereitende Bautätigkeiten,
Montagebeginn
24. Januar bis 4. Februar: Tribünenbau, Flutlichtbau
7. bis 11. Februar: Tribünenbau, Funktionsgebäude, Dächer Tribünen,
WC-Anlagen, Flutlicht, Sani-Gebäude
14. bis 25. Februar: Dächer Tribünen, Elektro/Beleuchtung, VIP-Zelt
28. Februar bis 4. März: Finale Restarbeiten
Materialmenge Tribünen: rund 90 Sattelzüge
Materialmengen Container, Zelte, Flutlicht: 45 Sattelzüge

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