SPD Duisburg – Hundertmeister und DJäzz sollen nicht sterben

Duisburg – Die Duisburger SPD-Fraktion wünscht den Erhalt der Kultureinrichtungen Hundertmeister und DJäzz. Die Stadtspitze wird aufgefordert, endlich zu handeln und unbürokratisch schnelle Lösungen herbeizuführen, um diese Kultureinrichtungen und deren Angebot zu erhalten.
Udo Vohl, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, ist überzeugt von der Qualität des Angebotes beider Einrichtungen und deren Bedeutung sowohl für Stadtteil als auch für die Region. Das Hundertmeister bietet beispielsweise neben seinem bewährten Veranstaltungsreihen mit Experimentiercharakter auch Präsentationsmöglichkeiten für Jugend- und Behinderteneinrichtungen und Veranstaltungsmöglichkeiten für kleine Initiativen und Organisationen.
Vohl ist in dem Zusammenhang sauer über das Chaos und die Untätigkeit in der Verwaltungsspitze: „Die Probleme der Einrichtungen sind verschieden, aber seit längerem bekannt. Die Verwaltungsspitze war aber in beiden Fällen nicht in der Lage, zeitnah eine abgestimmte gute Entscheidung für die Kultureinrichtungen herbeizuführen. Das jetzt bei dem Problem des DJäzz ein städtischer Beigeordneter dem anderen die Verantwortung zuschiebt, wie es Herr Janssen gerade mit Herrn Rabe vorführt, ist ein unakzeptables Verhalten und ein Zeichen von Führungsschwäche. Beim Hundertmeister ist das Problem der Mietzahlung der Stadtspitze seit letztem Sommer bekannt und es gibt immer noch keine abschließende Entscheidung.“
Die SPD-Fraktion erinnert an die fast einstimmige Entscheidung im Kulturausschuss im November letzten Jahres, dass die Mietzahlung für das Hundertmeister endlich von der Stadt zu leisten ist. Warum seitdem offenkundig nichts passiert ist, ist für die SPD unerklärlich.

2 thoughts on “SPD Duisburg – Hundertmeister und DJäzz sollen nicht sterben

  1. Keine öffentliche Kohle mehr für das Euro-Grab Hundertmeister – und eine lückenlose Aufklärung der Geldflüsse seit Gründung. Eine Fortsetzung der offensichtlichen Misswirtschaft, bei der Beschäftigte regelmäßig um ihr Gehalt betteln müssen, ist nicht akzeptabel – ebensowenig wie der Fortbestand des HM als Job-Auffangbecken für gescheiterte Berufssöhne wie Reiffenberg.