Ahlen: Jusos ziehen positive Bilanz

Die Ahlener Jusos blickten am vergangenen Sonntag auf ihrer Jahreshauptversammlung auf einerfolgreiches Jahr zurück. Vorsitzender Jendrik Leismann zog für 2010 eine positive Bilanz: Mit zahlreichen Aktionen zu den Themen Atomenergie und Rechtsextremismus haben sich die Jusos immer wieder ins Gespräch gebracht. Zudem seien die gut angenommene Aktion „Rent-a-Juso“ sowie die Begleitung der Debatte rund um das Thema „Paintball“ weitere Highlights im Kalender gewesen.

„Hier dürfen wir inAnspruch nehmen, als erste politische Gruppierung Flagge gezeigt und den Prozess zur Zustimmung des Rates vorangebracht zu haben“, so Leismann. Bereits im Februar habe man sich mit den Investoren zusammengesetzt und sich zu Gunsten des Vorhabens positioniert. In den Parteigremien sowie in der überparteilichen Zusammenarbeit mit der Jungen Union sei das Ziel weiterhin konsequent verfolgt worden.Auch das Angebot für Jugendliche wurde bei der Besichtigung des Jugendzentrum Ost und des JuK-Hauses unter die Lupe genommen. „Hier bleiben wir am Ball“, kündigte Leismann an.

Neben den inhaltlichen Punkten sei auch die Gewinnung zahlreicher Neumitglieder zu verzeichnen. Besonders erfreut zeigte sich Leismann unterdessen über die Integration der Jusos in die Parteiarbeit: „Inzwischen nehmen die Jusos auch in der SPD eine wichtige Rolle ein. Im neuen SPD Stadtverbandsvorstand sind wir mit sechs Jusos vertreten. Das ist für uns ein großer Vertrauensbeweis undeine positive Anerkennung der geleisteten Arbeit“, so Leismann weiter.

Für die Zukunft seien die Jusos guterDinge: „Wir werden diese SPD bei der nächsten Kommunalwahl zu einem sehr guten Wahlergebnis führen“,ist sich Jendrik Leismann, der auch stellvertretender SPD-Vorsitzender ist, sicher. Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurde Jendrik Leismann einstimmig im Amt des Vorsitzendenbestätigt und bleibt erneut für ein Jahr an der Spitze der sozialdemokratischen Jugendorganisation. „Ich freue mich sehr über dieses gute Stimmergebnis.“, sagte Leismann unmittelbar nach der Wahl. Er wird weiterhin von Frederik Werning als Kassierer unterstützt, der ebenso einstimmig wiedergewählt wurde. Als Nachfolger von Sebastian Nitschke, der wegen seines begonnen Studiums nicht wieder kandidierte, komplettiert Steven Scholle das bewährte Vorstandsteam als stellvertretender Vorsitzender.

„Entscheidend ist für uns, dass sich Mitglieder bei den Jusos engagieren. Die Kandidatur Scholles zeigt, dass er es mit der SPD ernst meint. Wer bei uns aktiv mitarbeiten und Verantwortung übernehmen möchte, ist selbstverständlich herzlich willkommen“, wehrte Leismann den Einwand, dass Scholle erst seit kurzer Zeit Sozialdemokrat ist ab. Bereits im letzten Jahr habe man in einigen Themen kollegial zusammengearbeitet,womit eine gute Vertrauensbasis gewährleistet sei. Frederik Werning bestätigte dies: „Wir können unsglücklich schätzen, nun einen weiteren Mandatsträger in den Reihen der Jusos zu haben.“ Werning, derauch als Schriftführer im Vorstand der Ahlener SPD tätig ist, ergänzte: „Wir Jusos stellen nunmehr zweiRatsmitglieder, ein Kreistagsmitglied und vier sachkundige Bürger. Das ist deshalb so wertvoll, weil wir damitzeigen können, dass auch junge Menschen Verantwortung übernehmen können, sollen und müssen.“

Auch Steven Scholle würdigte das Engagement der Jusos: „Wenn eine Partei in Ahlen zeigt, wie gute Jugendarbeit funktioniert, dann ist das die SPD. Die Verantwortung, die die Jusos in der SPD inzwischen tragen, ist enorm. Auch das ist ein Grund dafür, warum ich in die SPD eingetreten bin.“Die erste Aufgabe des neuen Vorstandes wird es sein, einen Arbeitsplan für 2011 zu erstellen. „So viel kann ich schon verraten: Es wird definitiv wieder eine Rent-a-Juso Aktion geben.“, schmunzelte Leismann abschließend.
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