Münster: Schweinemastbetrieb gesperrt

Ergebnis der Futtermittel-Untersuchung liegt voraussichtlich bis Ende der Woche vor

Münster (SMS) Möglicherweise hat auch ein Schweinemastbetrieb in Münster mit Dioxin belastetes Futtermittel aus Schleswig-Holstein erhalten. Er wurde sofort gesperrt.

Die Nachricht aus dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) erreichte das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt am Freitagabend, 7. Januar. Es sperrte den Betrieb noch am selben Abend. Am Samstagvormittag wurde der Betrieb aufgesucht, um die Maßnahme des Überwachungsamtes zu erläutern und weitergehende Informationen über den Tierbestand und die Futtermittel zu erhalten.

Betroffen ist ein Betrieb mit zirka 2000 Mastschweinen unterschiedlichen Alters. Er hat für die verschiedenen Altersgruppen Futtermittel bezogen, die im Betrieb gelagert werden. Nach Rücksprache mit dem LANUV werden keine Futtermittelproben entnommen, da in Schleswig-Holstein bereits Untersuchungen aus den Rückstellproben vorgenommen werden. Mit dem Ergebnis der Analysen ist bis Ende der Woche zu rechnen.

Der Betrieb bleibt weiterhin gesperrt. Die Maßnahme wird aufgehoben, wenn alle Untersuchungsergebnisse vorliegen und eine Gefährdung der Verbraucher nicht zu befürchten ist. In Münster gibt es 180 Schweinhaltungen mit insgesamt zirka 95 000 Tieren.

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