Ahlen: Null Bock auf kommunale Ratsarbeit? – Linkes Ratsmitglied Christopher Epping

Manchmal ist es sinnvoll, Zahlen, Daten und Fakten sprechen zu lassen. Besonders im Fall des Christopher Epping, junges Mitglied der Linkspartei Ahlen und seit 2009 im Rat der Stadt Ahlen. Hier wollte und sollte er „linke Zeichen“ setzen und die zuvor vollmundig an die gläubigen WählerInnen versprochene linke Politik umsetzen. Er kassiert dafür seine ihm laut Kommunalverordnung  zustehenden monatlichen Ratsmitgliedsgelder.

Epping, in linken Kreisen als übermäßig karrierebewusst bekannt – welcher er bis zum jetzigen Tag auch eine Berufsausbildung opferte – ist Teil der kleinen 2-Mann-Fraktion der Linkspartei in Ahlen. Er ist dort, zumindest formal,  in folgenden städtischen Ausschüssen als Mitglied eingetragen:

-Ausschuss für Bauen, Umweltfragen und öffentliche Einrichtungen

-Betriebsausschuss

-Sport – und Freizeitausschuss

Diese Ausschüsse tagen regelmäßig. Alle Fraktionen entsenden dorthin, je nach Größe der Fraktion, ihre Vertreter. Für die Linkspartei steht jeweils ein Platz zur Verfügung, welcher durch Christopher Epping ausgefüllt werden soll(te).

Auf der Rats-Infoseite der Stadt Ahlen sind alle Fakten, die hier genannt werden, nachzulesen und mühelos zu recherchieren. Ebenfalls nachzulesen ist auf der Homepage der Stadt Ahlen, dass Rats- und Ausschussmitglieder Vergütungen und Aufwandsentschädigungen für ihre politische Arbeit, nach § 9 der Hauptsatzung der Stadt Ahlen erhalten.

Epping, der sich vermutlich noch in seiner Schulausbildung befindet, sollte demzufolge die Zeit und vor allem das Interesse haben, seinen Pflichten als Ratsmitglied einigermassen gewissenhaft nachzukommen. Aber seine scheinbare Lustlosigkeit an politischer Tätigkeit, bei gleichzeitiger Bezahlung durch die SteuerzahlerInnen der Stadt Ahlen, spricht eine beredte Sprache. Offensichtlich scheint es auch durch die Ahlener und Kreis Warendorfer Parteiführung geduldet zu sein, das einzelne Mandatsträger ihres Kreisverbandes ihre Arbeit nicht so genau nehmen. Die ehemaligen Linke-WählerInnen haben allerdings ein Recht darauf zu erfahren, wie mit ihrer Wählerstimme bei der Linken in Ahlen und im Kreise Warendorf umgegangen wird.

Im einzelnen die Fehlzeiten des linken Ratsmitgliedes Christopher Epping:

-Ausschuss für Bauen, Umweltfragen und öffentliche Einrichtungen

von 7 Sitzungen im Jahr 2010 nahm Epping an vier Terminen teil. Er fehlte  am 29.9., 25.11. und 9.12.2010

-Betriebsausschuss

von 3 Sitzungen im Jahre 2010 nahm Epping lediglich an einer teil. Hier fehlte er am 13.4. und 6.12.2010

-Sport – und Freizeitausschuss

hier schiesst  das Mitglied der Ahlener Linksfraktion  den Vogel ab! Von 7 Sitzungen im Jahre 2010 fehlte er 5 mal! Und zwar am 23.2.,  9.3.,  21.6.,  16.9. und 18.11.2010

Alles nachzulesen auf den Internetseiten der Stadt Ahlen.

Zu einer Stellungnahme war Herr Epping, sowie auch der Vorstand der Linken im Kreise WAF, bisher nicht bereit. Auffällig ist allerdings, dass Herr Epping seit dem Herbst 2010 an keiner Ausschusssitzung mehr teilgenommen hat. Da die Linke in Ahlen und im Kreis Warendorf in der Regel keine Verlautbarungen von sich gibt, darf über die politische Arbeit und Fraktionszugehörigkeit des Ratsmitglied Epping spekuliert werden. Sollte es eventuell bei dem jungen Mann, Anfang 20, gesundheitliche Gründe für sein Fehlen bei Sitzungen geben, ist die dortige Linkspartei gefragt, ihn entsprechend zu entlasten.

Zumindest über seine offensichtliche Unlust an kommunalpolitischer Arbeit bestehen keine Zweifel. Christopher Epping sollte sich überlegen, ob er sein Mandat weiter inne behalten will, oder es aus erklärbaren Gründen niederlegt. Er scheint mit seinem Mandat überfordert zu sein. Die WählerInnen der Ahlener Linken haben allerdings ein Recht auf Umsetzung der von ihnen gewählten Politik.

One thought on “Ahlen: Null Bock auf kommunale Ratsarbeit? – Linkes Ratsmitglied Christopher Epping

  1. Tja, so sind sie eben.Eine Seniorenpartei.Uninteressant,farblos u. Ahnungslos.W. Busse der neue Typus Sozialist.Trauig u. lächerlich zu gleich.Jörg Westhaus