Möllenberg: Urteil des Bundesarbeitsgerichts ist Signal für die Zukunft

Vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes, wonach die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) nicht tariffähig ist, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, auf einer Veranstaltung seiner Organisation in Oldenburg: „Wir begrüßen die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes. Zeitarbeit wird zur Durchsetzung von Dumpinglöhnen missbraucht und schädigt so die Wirtschaft mehr, als dass sie ihr nützt. Nach dem Urteil kann der Schaden, den die CGZP anrichten wollte, nun verhindert werden."
Das Erfurter Urteil sei ein erster wichtiger Schritt auch zur Entlarvung der so genannten christlichen Gewerkschaften. Regelungen für eine sozial gerechte Zeitarbeit blieben aber weiterhin auf der Tagesordnung. Die Bundesregierung müsse endlich handeln und die berechtigten Ansprüche von Equal-Pay-Regelungen durchsetzen. Insbesondere müsse sich die CDU, allen voran Kanzlerin Merkel, in dieser Frage gegen die FDP durchsetzen.
„In jedem Fall wird die Gewerkschaft NGG beim Thema Zeitarbeit nicht nachlassen. Tarifliche Regelungen der Zeitarbeit nach den Grundsätzen des Equal Pay werden ein Fokus unserer Arbeit im Jahr 2011 sein", so Möllenberg weiter.

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