Konzerthaus Dortmund feiert Béla Bartók mit einem fünftägigen „Zeitinsel“-Festival vom 18. bis 22. Januar 2011

Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra spielen einen Querschnitt aus dem Werk des ungarischen Komponisten

„Die Musik Bartóks hat weltumfassende Aussagekraft“, sagt der Bartók-Spezialist Iván Fischer. Er möchte die Vielseitigkeit Bartóks in Dortmund vorstellen: „Mein Bestreben ist es, dem Publikum diese Vielfalt zu vermitteln: durch Volkslieder, die er gesammelt hat, durch Bearbeitungen, pädagogische Werke, Kammer-, Chor-, Orchesterkompositionen und Opern. Ich hoffe, dass die wunderbare Musik Béla Bartóks auch hier viele neue Freunde gewinnen wird.“

„Um Bartók zu feiern“, sagt Konzerthaus-Intendant Benedikt Stampa, „bedarf es keines Jubiläums, keines runden Geburts- oder Sterbedatums. Nachdem wir in den letzten Jahren bereits Schostakowitsch, Sibelius, Ligeti und Messiaen in unseren Zeitinseln gewürdigt haben, war es nun endlich an der Zeit für Béla Bartók. Er ist eine der musikalischen Hauptfiguren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, was sich aber bislang in den Spielplänen kaum niedergeschlagen hat. Unser Zeitinsel-Festival ist das richtige Format, um die ebenso faszinierende wie anspruchsvolle Tonsprache Bartóks in den Fokus zu stellen, und wir haben das Glück, dafür berufene Interpreten gewonnen zu haben.“

Berufene Interpreten – das heißt im Falle Bartóks vor allem Iván Fischer und sein Budapest Festival Orchestra. Fischer, der als Dirigent durch die Schule des legendären Hans Swarowsky in Wien gegangen ist und später Assistent von Nikolaus Harnoncourt wurde, gründete 1983 das Budapest Festival Orchestra als Projektorchester aus den besten Musikern Ungarns – inzwischen rangiert es laut Kritiker-Umfrage der Zeitschrift „Gramophone“ innerhalb der Top-Ten-Orchester weltweit.

Innerhalb der Bartók-Zeitinsel vom 18. bis 22. Januar werden in zwei Kammerkonzerten und drei Orchesterkonzerten u. a. Original-Volksliederaufnahmen Bartóks eigenen Werken vorangestellt, Hauptwerke wie das „Konzert für Orchester“ aufgeführt oder die „Rumänischen Volkstänze“ im Abschlusskonzert neben Liszts erstem Klavierkonzert und Strawinskys „Sacre du printemps“ erklingen. Iván Fischer selbst moderiert einige der Konzerte und erläutert seine besondere Dramaturgie. Ein Höhepunkt ist die Aufführung von Bartóks einziger Oper „Herzog Blaubarts Burg“ in idealer solistischer Besetzung mit István Kovács als Blaubart und Ildikó Komlósi als Judith am 21. Januar.

Die Dortmunder „Zeitinsel“ dürfte – etwa neben dem Londoner Bartók-Schwerpunkt des Philharmonia Orchestra mit Esa-Pekka Salonen, Konzerthaus-Exklusivkünstler seit der Saison 2010/11 – eine der wenigen umfassenden und bestbesetzten Würdigungen Bartóks in nächster Zeit darstellen.

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