Köln: Durchsuchung bei „Hells Angels Cologne“

Köln – Seit mehreren Wochen wird durch die Polizei Köln und die Staatsanwaltschaft Köln ein verdecktes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen die Rockergruppierung „Hells Angels Cologne“ und der ihnen nahe stehende Club „Red Army Cologne 81“ geführt.
Auslöser hierzu waren Erkenntnisse, dass beide Clubs über ein gemeinsames Waffenlager verfügen sollen. Nach den Ereignissen des letzten Jahres und mehrfachen Durchsuchungen durch die Polizei sollen die Waffen aus den bekannten Clubräumlichkeiten in ein konspiratives Lager verbracht worden sein.
Die Ermittlungen führten schließlich zu einer Hundezwingeranlage im Kölner Norden, in der die Beschuldigten einen geheimen Verschlag als Lager unterhielten. Ein in unmittelbarer Nähe wohnender Mann (47) steht im Verdacht, als „Bunkerhalter“ über das Lager gewacht zu haben.
Durch ein Spezialeinsatzkommando wurde der 47-Jährige vorläufig festgenommen. Aufgrund der aufgefundenen Kleidung kann die zuvor angenommene Zugehörigkeit des Mannes zu den „Hells Angels Cologne“ als gesichert angesehen werden.
Die Durchsuchung der Örtlichkeit führte zur Auffindung und Sicherstellung einer Schrotwaffe, eines Kleinkalibergewehrs und umfangreicher Munition. Der Tatverdächtige wurde nach seiner Vernehmung entlassen.

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