Bürgerinitiative Duisburg21 stellt Sauerland unbequeme Fragen

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Die Bürgerinitiative Duisburg21 hat in einem Brief an den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland ein paar unangenehme Fragen formuliert. Den Brief geben wir hier ungekürzt wiedr.

 

Rechtsgutachten von Frau Dr. Jasper zur Loveparade

Rechtsbeistand für Sie und städtische Angestellte

Sehr geehrter Herr Sauerland,

unser Schreiben vom 10. November in obiger Angelegenheit ist leider bis heute unbeantwortet geblieben. Nachdem nun bekannt wurde, dass EUR 461.000,– für Rechtsberatung nach der Loveparade ausgegeben wurden, bitten wir Sie um unverzügliche Beantwortung der folgenden Fragen sowie der aus unserem vorgenannten Schreiben:

Was veranlasste Sie, die Rechtsberatung nicht durch die eigene

Rechtsabteilung erfolgen zu lassen?

Aus welchem Grunde benötigen Mitarbeiter, die lediglich als Zeugen aussagen, einen exhorbitant teuren Rechtsbeistand?

Wann wurde die Beauftragung von Anwälten durch den Rat legitimiert und mit den Stimmen welcher Parteien?

Die Stadt Duisburg unterliegt der Haushaltskontrolle. Ist es angesichts dieser Situation überhaupt vertretbar, derartig hohe Kosten zu verursachen, und wie wird dieses der Bezirksregierung gegenüber argumentiert?

Da wir davon ausgehen, dass Sie die verursachten Kosten nicht privat ausgleichen werden, sondern dies den Duisburger Bürgern überlassen, sind wir der Meinung, dass wir einen Anspruch auf umgehende und detaillierte Aufklärung haben. Wir erwarten Ihre Antwort noch vor der Weihnachtspause.

Mit freundlichen Grüssen

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