Integrationsdebatte in Deutschland – Interview mit Cemil Sahinöz

Der nordrhein-westfälische Diplom-Soziologe, Islamwissenschaftler und Autor Cemil Sahinöz hat der türkischen Zeitung Milli Gazette im vergangenen Monat ein Interview gegeben, das wir hier auf xtranews im Rahmen unserer Artikelreihe zum Thema INTEGRATION wiedergeben möchten. Herr Sahinöz führte das Gespräch mit der Redakteurin Frau Selma Ötztürk. Xtranews freut sich über eine redaktionelle Zusammenarbeit mit Herrn Sahinöz, der ein ausgewiesener Kenner der Integrations- und Islam-Thematik  ist.

Selma Öztürk: Herr Sahinöz, wie bewerten Sie die derzeitige Integrationsdebatte in Deutschland?

Cemil Sahinöz: Integrationsdebatte? Habe ich wohl nicht mitbekommen… Denn das, was wir im Moment als “Debatte“ bezeichnen, ist nichts als eine reine Polemik. Mit Integration hat diese Polemik ebenso wenig zu tun. Es ist eher ein Ausdruck der Islamophobie.

S.Ö.: Ist Sarrazin der Auslöser dafür?

C.S.: Nicht unbedingt. Es gab auch schon vor Sarrazin derartige Aussagen. Wenn es nicht in den Medien aufgetaucht wäre, hätte niemand Sarrazins Buch beachtet. Ich hatte aber trotzdem gehofft, dass durch diese Polemik eine ernste Diskussion zum Thema Integration in Deutschland beginnen würde. Leider kam es nicht dazu…

S.Ö.: Was war denn das eigentliche Problem?

C.S.: Also über ´Integrationsunwilligkeit´ kann man ja noch sprechen. Aber über ´Integrationsunfähigkeit´? Da gibt es nichts zu sagen… Viele Jugendliche, mit denen ich sprach, sagten nach den Aussagen von Sarrazin, dass sie sich ja dann sowieso nicht anstrengen brauchen, weil sie sich ja laut Sarrazin gar nicht integrieren könnten. Es läge ja an ihren Genen. Somit wäre ja alles ´vorherbestimmt´. Sie sagten, „Wenn ich eine Arbeit finde, sagt man ´ihr klaut uns unsere Arbeit´. Wenn ich keine Arbeit finde, sagt man, ´ihr lebt von unserer Sozialsteuer.´“ Diese Debatte war also sehr polarisierend.

S.Ö.: Meinen Sie denn, dass diese ganze Debatte oder Islamophobie ein Spiegelbild der Gesellschaft ist?

C.S.: Keinesfalls. Diese Scheindebatte ist eine Konstruktion. Sie ist kein Abbild der Gesellschaft und ist nicht repräsentativ. Genauso sind es auch nicht die Marionetten, die in den Medien auftreten. Man lädt Extrempunkte in die Sendungen ein, die sich dann um Banalitäten streiten. Auf der einen Seite sitzen radikale Muslime auf der anderen Seite extreme Islamgegner. Beides sind vom Aussterben bedrohte Wesen in Deutschland. Und das ist auch gut so.

S.Ö.: Herr Sahinöz, in Ihrem letzten Buch „Leben und Arbeiten mit türkischen und muslimischen Familien“ geht es u.a. um kulturelle Unterschiede. Erschweren diese kulturellen Unterschiede das Miteinander?

C.S.: Nein, ich denke nicht. Hierzu möchte ich gerne eine kurze Geschichte erzählen, die der verstorbene, ehemalige Integrationsbeauftragte von Nordrhein-Westfalen, Dr. Klaus Lefringhausen immer erzählte: Eine türkische Familie zog in eine neue Wohnung ein, in direkter Nachbarschaft zu einer deutschen Familie. Die türkische Familie backte einen Kuchen und wartete darauf, dass die Nachbarn sie besuchen und sie willkommen heißen. So kannten sie es aus ihrer eigenen Tradition. Die deutsche Familie backte ebenfalls einen Kuchen, denn es ist bei ihnen üblich, dass die neuen Nachbarn vorbeikommen und sich vorstellen. Beide Familien blieben mit ihrem Kuchen allein… Diese kurze Geschichte trifft den Kern. Die türkische Familie könnte nun sagen: ´Was für eine rassistische Familie. Kommen uns nicht einmal besuchen.´ Die deutsche Familie könnte sagen: ´Diese Ausländer grenzen sich wieder aus und bilden Parallelgesellschaften.´ Aus einem kleinen Missverständnis kann also ein großer Streitpunkt entstehen. Und es sind genau diese kleinen Missverständnisse und das Unbekannte, die zu Verwirrungen und Vorurteilen führen. Daher ist es von großer Bedeutung, das Unbekannte zum Bekannten zu machen. Nur so kann ein friedliches Miteinander gewährleistet werden. Nur so kann Integration funktionieren. Integration ist aber kein Zustand und hat auch keinen Endpunkt. Es ist eher ein ständiger Prozess.

S.Ö.: Wie bewerten Sie die türkische Gesellschaft und deren Entwicklung in Deutschland?

C.S.: Ich spreche eigentlich nicht von ´türkischer Gesellschaft´ in Deutschland. Denn es gibt nur eine Gesellschaft in Deutschland. Hierzu gehören alle Menschen, die in Deutschland leben. Es gibt aber verschiedene Communitys. Wenn wir von der ´türkischen Community´ sprechen, müssen wir auch selbstkritisch sein. Die ´türkische Community´ hat es schlicht und einfach versäumt, in Bildung zu investieren. Da braucht man sich gar nicht herum zu reden. Stattdessen muss man dagegen etwas unternehmen. Man sollte den Jugendlichen Perspektiven anbieten und sie für Bildung motivieren.

S.Ö.: Sie arbeiten ja nicht nur als Integrationsbeauftragter, sondern auch als Familienberater. Was sind die häufigsten Probleme bei den Jugendlichen?

C.S.: Neben psychischen Problemen bei türkischen Frauen sind Suchtproblematiken bei türkischen Jugendlichen sehr auffällig. Die Wenigsten haben Alkoholsucht. Viele kommen eher mit Drogenproblemen. Aber die absolute Top 1 Problematik scheint Spielsucht zu sein. Das zeigen uns auch die Statistiken. Spielsucht ist in Deutschland am meisten unter türkischen Jugendlichen verbreitet. Mit steigender Tendenz.

S.Ö.: Als Soziologe, was meinen Sie, woran das liegt?

C.S.: Das hat verschiedene Gründe. Bei vielen ist es so, dass die eigenen Eltern auch spielen. Die spielen dann in den türkischen Cafés, die in Wirklichkeit kleine Casinos sind. Das färbt natürlich ab. Aber zum großen Teil hängt dies ebenfalls mit der Perspektivlosigkeit zusammen. Wenn man einen schlechten Abschluss, keine Chancen auf einen Beruf hat und die eigenen Eltern keine Unterstützung anbieten, versucht man natürlich anders an schnelles Geld zukommen. Bei Spielsucht fängt dies immer klein an. Mit ein paar Euro. Schnell werden dadurch ein ganzes Vermögen und anschließend eine hohe Summe an Schulden. Leider musste ich schon dutzende Familien begleiten, die alleine nur wegen Spielsucht zerbrochen wurden.

S.Ö.: Was raten Sie also den türkischen Eltern?

C.S.: Ich rate ihnen einen Paradigmenwechsel an. Deutschland ist ihre Heimat. Und auch das ihrer Kinder. Man muss aufhören, weiterhin in die Türkei zu investieren. Das kommt immer noch häufiger vor, als man glaubt. Das muss aufhören. Die Investition muss in die Bildung in Deutschland geschehen. Die Jugendlichen müssen zur Universität motiviert werden. Natürlich ist mir klar, dass nicht jeder studieren muss. Aber zumindest sollte man die Kinder erst einmal darin unterstützen.

S.Ö.: Und wie sieht es generell mit Muslimen aus?

C.S.: Naja, es gibt ja viele verschiedene Jama´ats, Gruppen und Organisationen. Das ist nicht weiter schlimm. Schlimm wird es, wenn sich diese Gruppen bekämpfen. Ehrlich, den Jugendlichen interessiert es überhaupt nicht, welcher Gruppe man angehört. Solange jeder in seiner eigenen Gruppe ist und die anderen Gruppen nicht ständig schlecht macht, kann man positive Wege gehen.

S.Ö.: Und was brauchen die Muslime in Deutschland?

C.S.: Ganz klar eine Elite. Eine Elite von muslimischen Akademikern, die sich in Deutschland wohl fühlt. Mit unserer Zeitschrift Ayasofya versuchen wir die Netzwerkarbeit für eine solche Elite zu leisten.

S.Ö.: Vielen lieben Dank für dieses aufschlussreiche Interview, Herr Sahinöz.

C.S.: Ich danke Ihnen, Frau Öztürk.

Wer ist Cemil Sahinöz?
Der Autor Cemil Şahinöz (Dipl. Soziologe; Doktorand der Theologie, Religionswissenschaft und Philosophie; geboren 1981) ist Gründer und Chefredakteur der Zeitschrift “Ayasofya”. Er hat verschiedene Bücher übersetzt und verfasst. Sein erstes Buch schrieb er mit 12 Jahren und mit 14 Jahren brachte er seine erste monatliche Zeitschrift heraus. Sein Aufsatz “Situation der türkischen Familien in Europa“ wurde 2006 von Diyanet  zum “Besten Aufsatz des Jahres“ gewählt. Zu verschiedensten Themen macht er Vorträge, Seminare, Fortbildungen, Konferenzen und Workshops. Als Journalist arbeitet er in der Zeitung “Hürriyet“. In den Zeitungen “Moral Haber“, “Öztürk“, “Ikinci Vatan“, “Alamanci“, “Arastirmaci Yazarlar“, “Medya Takipte“, “Islamische Zeitung“ und “Türkses“ und in der Zeitschrift “Ayna“ hat er eigene Kolumnen. In der Vergangenheit war er auch in den Zeitungen “Kismet“ und “Anadolu“ und in den Zeitschriften “Zukunft“ und “Yeni Gençlik“ als Autor tätig. Şahinöz moderierte die Internet-Radiosendung “Misawa Talk“. Hauptamtlich ist er als Integrationsbeauftragter angestellt. In der Vergangenheit arbeitete er als Lehrer, Projektmanager, psychologischer Berater, Seelsorger für muslimische Häftlinge, Übersetzer, Editor und Leiter von Pädagogischen Angeboten. Seine Webseite (www.misawa.de) wurde unter 42 deutschen Islamseiten in den Bereichen „Offenheit“, „Dialog“, „Meinungsfreiheit“, “Toleranz“ und „Demokratisch“ in einer Forschung an einer Universität am Besten bewertet.

Das Interview erschien auch auf der Homepage von Herrn Sahinöz

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3 thoughts on “Integrationsdebatte in Deutschland – Interview mit Cemil Sahinöz

  1. SARRAZIN-oPHOBIE ! – Mit auf ISLAMOPHOBIE – diesem Khomeinischen TOTSCHLAGBEGRIFF gegen die freiheitlichen persischen Frauen — ist ja schon fast der ganze, ideologische und auf Wegdrücken des unangenehmen Boten, Gehalt dieses Interviews vorgegeben !

  2. „Ayasophya“, – zufällig Symbol und Ort der triumphalen Zerstückelung der Christen in der wichtigsten Kirche Europas im ehemaligen KONSTANTINOPEL : ( wer etwas über die Massenmordmaschine wissen will, die diese Stadt in Istanbul umwandelte : http://kewil.myblog.de/kewil/art/2600619 ; kleiner Auschnitt: „… die Verteidiger sie samt und sonders mit Säbelhieben niedermetzeln, dann in die Kathedrale stürmen und sogar die Säuglinge köpfen. Die Köpfchen nehmen sie zum Kerzenlöschen … Es dauerte vom Morgengrauen bis zum Nachmittag, das Blutbad. Es verebbte erst in dem Augenblick, in dem der Großwesir auf die Kanzel der Hagia Sophia ( Ayasophia !) stieg und zu den Schlächtern sagte: »Ruht euch aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah.« ( Phrantzes, Schedelsche Weltchronik )

    Zitat : Frage v. S.Ö.: Und was brauchen die Muslime in Deutschland?
    Dr. Theol, Dipl. Soz. Cemil Sahinöz.: Ganz klar eine Elite. Eine Elite von muslimischen Akademikern, die sich in Deutschland wohl fühlt. Mit unserer Zeitschrift AYASOPHYA versuchen wir die Netzwerkarbeit für eine solche Elite zu leisten. <<

    Netzwerkarbeit sicher, – aber eine Integration mit einer Elite unter diesem Symbol islamischer Barbarei und der fast ganzen Eroberung EUROPAS, – so, wie auch nicht wenige Moscheen HIER genannt werden oder direkt nach den Schlacht-Eroberern ?! – Das ist doch merklich uneinfühlsam oder meint der theologie-diplomierten Herr, mit den islam-verdooften Nichtmoslems hier wird das schon klappen ?

    R e c h t kann man ihm geben zur "Integrationsdebatte", daß sie tatsächlich wieder keine war. Denn die Sarrazin-Veröffentlichung wurde überwiegend "interkulturell" genutzt in Massenmedien und Veranstaltungen, zur begrifflichen Erschlagung und zum thematischen Wegwischen der harten Realität mit den überproportional aggressiven Moslems bzw. einer islamischen Doktrin, auf die sich besondern die frommen, aber auch die sozialpsychologisch derart clan-islamisch geprägten Menschen, v.a. Männer berufen fühlen, – und auch Koran lesend können !

    In Cemil Sahinöz vorgeblicher "Deutschland schafft sich ab" – BUCHBESPRECHUNG gibt er sich in einer für einen Studierten/ Akademiker wirklich unseriösen Weise noch nichtmals den Anschein, irgendetwas an Sarrazin s a c hl i ch kritisieren zu wollen und deshalb zitiert sein Buch erst garnicht, was immerhin "ehrlicher" ist, als Zitateausstecher es gewöhnlich tun.

    Aber das fällt den meisten Meinungs-Konsumenten seiner Klientel wohl erst garnicht auf, gilt es doch meist nur, die Selbstgewissheit zu stärken und das mit dem missbrauchten Rassismusbegriff von 100en Redakteuren und Meinungsmultiplikatoren vorgefertigte FEINDBILD festzuklopfen; andere, dann echt Empörte können dann auch besser praktisch Zuklopfen.
    – Auf diese Weise bleibe ich wieder mal ohne einen Hinweis auf den realen INHALT des Buches.

    Ein aber ist mir auch so, aus den Sarrazins Interview-Aussagen in der FAZ und WeltamSonntag klar geworden, selbst w e n n das Buch "sozialdarwinistische" Fehler beinhalten sollte, und womit Moslems und sogenannte Antirassisten aufgehetzt werden : Der Autor Sarrazin vertritt keineswegs die Auffassung, dass die Dummheit oder "Integrationsunfähigkeit" genetisch – also individuell biologisch – festgelegt sei.
    Sondern alles was er – individuelle Leistungen durchaus realisierend – gegen "die" Türken und Araber negativ sagt, bezieht sich auf deren Kollektive und durch diese über-wiegend vermittelten, verhärteten Traditionen und Haltungen, welche eine gesellschaftlich produktive Angleichung verhindern; in wie weit er das auf die islamische Doktrin und Sozialisierung bezieht, wurde mir durch die manipulierte Debatte bisher nicht klar. – Und das ist es, was allem Anschein nach von den beteilgten islam-verharmlosenden Sarrazinophoben am stärksten erreicht werden soll !
    Ein einfaches "islam-genetisches" Beispiel ist aber doch (k)ein öffentliches Geheimnis und wegen wegen diesem in NRW eine liebe, moderne Türkin herumreist, um hier endlich etwas aufklärend zu verbessern: Es ist das gesellschaftlich kostenträchlige und menschliche Elend, daß durch den Fakt der verbreiteten Cousin-Cousinen-Heirat mit den dadurch geschädigten Kindern produziert wird ! Und dazu braucht man sich ohne Hoch-Schulung in Genetik noch nichtmals um die Tatsache und den Anteil der genetisch bedingten INTELLIGENZ zu streiten, – nicht einer, wie immer wieder unterstellt wird, ererbten Dummheit.
    Dabei wird gerade diese, die Dummheit, wie immer wieder in der Gesellschaft erlebt oderaktuell beim Sarrazin-bashen – ob gespielt oder aus interessierter und ideologischer Verblendung – doch gerade auch von Studierten und Diplomierten geleistet. Und wenigsten das sollte man doch – so von Dipl. Soz.-Dr.Theol. zu Dr. rer. pol. — dem Herrn Sarrazin zugestehen, dann is'ser wenigstens kein Rassist.

  3. Teil 2 der Interviewbesprechung:
    . . . . Undschon garkein genetischer Rassen-Rassist, nach der Devise des türkischen Generalkonsuls zu Düsseldorf Febr. 2009, „Die Türkei sei die einzige Macht, die alle Türken in Deutschland schützen würde. Wenn man den Deutschen die Pulsadern aufschneiden würde, würde bei ihnen braunes Blut fließen“, so Kivanç. – Vielleicht sollte sich der Islamophobie- und Sarrazin-Besprecher Dipl. Dr. Sahinöz einmal um die Ursachen solcher Gebildeten-Verirrungen kümmern ? Oder warum den Juden, über die Sarrazin nicht e i n böses Wort gesagt hat, aber wie selbst erlebt und von Instituten untersucht, von sehr vielen Türken übelst beleumundet, genau dieses historisch notwenige Recht, von einem eigenen Staat beschützt zu werden, zunehmend bestritten wird. Und das während man seit Jahren Türken wie der „Integrierer“ Faruk Sen sich immer wieder als Opfer schlimmsten Unrechtes, als die „neuen Juden“ Europas zu stilisieren versuchen !

    Doch diesen lohnenden, alternativen ( nicht rassistischen ?) Untersuchungsgegenstand ignorierend und ohne ein Sarrazin-Zitat in echt intellektueller Unredlichkeit, kommt der Soziologe C.S. lieber umstandslos zu seinem Lieblings-Zitatebuch, – er „erinnert sich“ womit er Theo S. in die vorgefertigte Tonne kloppen kann, an was – was meinen Sie ? – Nein, nicht gleich MEINKAMPF, – der zahlenverliebte Banker als neuer „Sarrazinazi der Nation“( ! nett, nicht?), das ginge ihm z u weit, immerhin . . . ( – dabei höre ich immer wieder von Arabern und Türken Bewunderung, ja auch Dringlichkeit für einen neuen Hitler !)
    Nein, er, C.S ist da ganz gebildet, wissenschaftlich und greift n u r zu einem Darwin-Buch und zitiert dessen tatsächlich rassen-politischen Thesen ( Pech eigentlich für die Darwin-Verehrer, die gerne doch mit dem oben auch vom Dr. C.S. genutzten Begriff „Sozialdarwinismus“ Darwin gegen den „Missbrauch“ seiner eigentlichen Wissenschaftlichkeit in Schutz nehmen wollen !) Und „findet“ so auf diesem Wege Darwin, wenn auch etwas umständlicher, als die vorm Lembruckmuseeum aufmarschierten Menschen-rechts-Schläger, zu „Hitler berufte sich auf den Sozialdarwinismus. Nur so ( !!) konnte er seine Ideologie durchsetzen(!). – How, ich habe gesprochen:

    „Eins ist jedoch sicher: „Thesen“ von Sarrazin = sozialdarwinistisch + „somit“ rassistisch + = faschistisch“. – Das schaffen die LINKser und Möchtegern-Importierer der Intifada hier und offenen Islamistenunterstützer auch schneller und biliger ohne Dipl+Dr. Soz., Herr Sahinöz !
    Aber wie komm das, daß Sie nach all dem auf Universitäten eigentlich doch antrainierten stringentem Denken zu solch einem Stuss kommen, auch wenn Sie die Frühgeschichte und 19-jahrhunderter Wurzeln der NSDAP nicht so genau kennen ( müssen) ? Woher, wenn es nicht unlauterer oder affektiver Wille ist, zB. im Sinne der vollintegrativen „Islamischen Zeitung“ für die Sie gerne ihre logischen Herleitungen geschrieben haben ?!

    Mir drängt sich, wie in vielen anderen traurigen Fällen, so einmal mehr der Eindruck auf, daß hohe Bildung und gute Beherrschung der deutschen Sprache – ganz im Gegensatz zum Chor der über Islam, Terror oder Integrationsentgleisung orakelnden Polit-Kulturschutz-„Klasse“ — überhaupt kein Integrationsgarant sein muss, – es sei denn ein Integrieren in die lukrative, steuerlich subventionierte Integrationsindustrie und Kulturinstitute.

    Aber Hoffnung gibt es ja noch, ich bin begeistert : ( Sie:) „So bleibt am Ende des Buches nichts übrig, „, außer „gerade als man sich aufregt, warum man sich dieses Buch angetan hat, wird einem etwas bewusst: Ein Diskurs ist in Gang gesetzt worden … ganz wichtig, ein Diskurs kann immer nützlich sein.
    Diese Thematik, die Sarrazin … beschrieben hat, sollte in der Gesellschaft ausgiebig (!) und wissenschaftlich (!) diskutiert werden. Dies sollte kein Tabu-Thema bleiben.“ – Außer natürlich das, was man in die braune Tonne zu kloppen hat.

    Ich habe da nur noch eine kleine Frage : Haben Sie bei(m Bewußtseinskonzern) BERTELSMANN auch den Herrn CDU-Totenköpfer ebenfalls über Islam, Psychologie und terroristische Integrationsschwierigkeiten beraten ? Der fährt nämlich seit geraumer Zeit mit gehörigem Mio-Aufwand und mit geraum abendländisch-rassistischem schlechten Gewissen top-einfühlsam in djihadischen Gefilden herum und versucht mit den so gewonnenen authentischen Fronteindrücken dem Westen sein totales Integrationsversagen zu erklären. – Falls nicht, bitte nehmen Sie sich seiner doch einmal an, oder Faruk Sen, oder denen, die mich auf Verlangen nach Rücksichtnahme Scheissdeutscher oder Nazi nennen .