Soko Mirco gab Überblick zum Stand der Ermittlungen

Mönchengladbach – Im Rahmen eines Pressegesprächs gab Sokoleiter Ingo Thiel heute einen Überblick über den Stand der Ermittlungen der Soko Mirco. Er bekräftigte nochmals, dass die Soko auf einem sehr guten Weg ist. Es sei lediglich eine Frage der Zeit, wann der „richtige“ Passat vor einem Ermittlerteam steht. „Die Spurenlage ist dermaßen komfortabel, dass es eine Frage der Geduld und Sorgfalt ist, bis wir den Täter ermittelt haben. Alle neuen Erkenntnisse, die wir in den letzten Tagen und Wochen erlangt haben, bestätigen unsere Ausgangshypothesen“, so Thiel zum Stand der Ermittlungen. „Wir bleiben mit unserer Soko solange hier, bis hier in der Region wieder Ruhe eingekehrt ist, weil wir den Täter mitgenommen haben“.
Die vorläufigen Personalplanungen der Soko sind bis auf weiteres bis ins Frühjahr verlängert worden. Die Personalstärke bleibt bis dahin unverändert.
Thiel verdeutlichte den Aufwand, den die Soko bei der Erfassung und Überprüfung der Passat B 6 betreibt. So wurden von der Volkswagen AG 150.000 Passat in der gesuchten Variante gebaut. In der Region sind ca. 2.500 Passat zugelassen. Weitere 700 werden im Großraum Grefrath bewegt, die aber in anderen Zulassungsbezirken angemeldet wurden. Diese Zahl steigt täglich aufgrund der immer noch eingehenden Hinweise auf fremde Pkw Passat in der Region. Von diesen mehr als 3.200 Fahrzeugen wurden zunächst ca. 800 in eine engere Auswahl genommen, die bevorzugt überprüft werden. Davon sind rund 400 untersucht und abschließend ausgeschlossen worden. Von den restlichen ist ein Großteil noch bundesweit in den Untersuchungsstellen der Kriminalpolizeien der Länder unterwegs und müssen noch zur Untersuchung zum Kriminaltechnischen Institut beim LKA NRW.

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