Internet-Sicherheitsprogramme mit Schwächen beim Thema Kinderschutz

München (ots) – Nahezu alle Hersteller von Internet-Sicherheitsprodukten berücksichtigen in ihren Programmen auch den Kinderschutz. Doch Eltern können sich auf diese vermeintlichen Sicherheits-Funktionen keinesfalls verlassen, denn im Praxisbetrieb weisen die Schutzprogramme in diesem Bereich Schwächen auf. Zu diesem Ergebnis kommt die PC-WELT (1/2011), die in ihrer aktuellen Ausgabe Internet-Sicherheitspakete von elf Anbietern in den neuen 2011er-Versionen getestet hat.

Die eingebauten Kindersicherungen arbeiten in der Regel mit Sperrungen von bestimmten Seiten und definierten Zeitgrenzen. Das Problem: Clevere Kids hebeln den versprochenen Schutz – zum Beispiel über den abgesicherten Modus bei Windows XP – sehr leicht aus und surfen dann ohne jeden Filter und ohne Zeitbeschränkung mit dem PC im Internet. Laut PC-WELT bieten Norton Internet Security 2011 (rund 40 Euro) und Bitfender Internet Security 2011 (ebenfalls circa 40 Euro) in punkto Kindersicherung den besten Schutz- und Funktionsumfang.

Mit Blick auf die Gesamtleistung konnte sich Norton Internet Security 2011 an die Spitze des Testfeldes setzen. Bestnoten gab es für den Virenschutz und auch bei den Tempotests schnitt die Software gut ab. Die vielen Zusatzfunktionen, etwa der Datentresor oder die Internetfestplatte, machen dieses Programm – zusammen mit der guten Sicherheitsleistung – zu einem gelungenen Schutzpaket, so das Urteil der PC-WELT.

Platz zwei eroberte G-Data Internet Security 2011 für rund 30 Euro. Das Paket punktet vor allem mit gutem Virenschutz, leistungsstarken Filtern gegen betrügerische Internetseiten und einem Flotten Scanner. Mit der klar strukturierten Benutzerführung empfiehlt sich das Programm auch für Einsteiger. Dank des günstigen Preises ist G-Data Internet-Security 2011 Preis-Leistungs-Sieger im PC-WELT-Test.

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