Jusos: Rentenkürzung stoppen

Anlässlich der ersten Lesung des Berichts der Bundesregierung zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre erklärt der Juso-Bundesvorsitzende, Sascha Vogt:
"Die Rente mit 67 ist eine Rentenkürzung. 8,3 Prozent der Männer und 3,4 Prozent der Frauen mit 64 haben eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeit, wie jetzt das Arbeitsministerium eingeräumt hat. Solange das Beschäftigungsniveau so niedrig bleibt, ist ein erhöhtes Renteneintrittsalter ganz klar eine Rentenkürzung. Entsprechend muss die Rente mit 67 jetzt gestoppt werden. Zusätzlich müssen die Erwerbschancen verbessert werden. Es kommt darauf an, das faktische Renteneintrittsalter zu erhöhen, indem ältere Menschen länger am Erwerbsleben teilhaben können.
Auch die ausschließlich dogmatische Fokussierung auf die Zahlen 65 und 67 wird der Realität nicht gerecht. Auf die unterschiedlichen Erwerbssituationen jedes einzelnen müssen angemessene, gerechte und solidarische Antworten gefunden werden. Bei der Rentenfrage geht es immer auch um Verteilungsgerechtigkeit. Entsprechend sollte die gesetzliche Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung ausgeweitet und Mindestsicherungselemente eingeführt werden."

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