Münster: Neun Großstädte wollen kooperieren

NRW-Kommunen starten auf Anregung von OB Lewe Initiative

Münster (SMS) Auf Einladung von Oberbürgermeister Markus Lewe haben neun NRW-Großstädte (am Montag, 29. November) eine Initiative für interkommunale Kooperation gestartet. Ziel: mehr Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Qualität der Arbeit in den Stadtverwaltungen zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger. Bei ihrem Treffen im Rathaus in Münster riefen die Oberbürgermeister und Vertreter der beteiligten Städte dazu einen „Arbeitskreis interkommunale Zusammenarbeit“ ins Leben.

Der Initiative gehören die Städte Bielefeld, Bochum, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Köln, Mülheim, Münster und Wuppertal an. Sie wollen prüfen, wo Kooperationen und Arbeitsteilung zum Nutzen aller Städte Erfolg versprechen. „Grundsätzlich ist das auf vielen Feldern denkbar, von IT-Dienstleistungen bis zum Beschaffungswesen“, erläutert OB Lewe. „Infrage kommen dafür Arbeitsprozesse und Dienste, die in den beteiligten Städten nach einem einheitlichen Verfahren durchgeführt werden und bei denen die räumliche Entfernung bei einer Arbeitsteilung keine Rolle spielt“, so der Oberbürgermeister.

In dem neuen Arbeitskreis sind alle neun Städte mit jeweils einer Person vertreten. Außerdem benennen die Verwaltungen eine feste Ansprechperson für die interkommunale Zusammenarbeit. Zugleich hielten die Kommunen bei ihrem Treffen in Münster aber fest, dass sie keinen exklusiven Zirkel bilden wollen. Ihr Netzwerk steht weiteren Kommunen offen und der Städtetag NRW wird gebeten zu prüfen, ob er eine Möglichkeit sieht, die Initiative zu unterstützen.

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Treffen im Rathaus in Münster (v.l.): OB Frank Baranowski (Gelsenkirchen), OB Jörg Dehm (Hagen), OB Markus Lewe (Münster), OB Peter Jung (Wuppertal), OB Dagmar Mühlenfeld (Mülheim a.d. Ruhr), OB Pit Clausen (Bielefeld), Stadträtin Birgitt Collisi (Bochum), Stadtdirektor Guido Kahlen (Köln). Foto: Presseamt Münster.

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