Alice Schwarzer legt im Streit mit Familienministerin nach: “Frau Schröder will uns zurück beamen in die 50er Jahre.”

Hamburg (ots) – Der öffentliche Streit zwischen Alice Schwarzer und Familienministerin Kristina Schröder geht weiter. Jetzt legt Alice Schwarzer im stern nach. Als ihr im Interview mit dem Hamburger Magazin vorgehalten wurde, dass sie sich über Äußerungen Schröders aufregen würde, die so gar nicht gefallen seien, antwortete die Publizistin: "Ich kann sehr wohl zwischen den Zeilen lesen. Da schlägt mir ein Sound entgegen, als hätte es die letzten 40 Jahre nicht gegeben. Frau Schröder will eine rechtskonservative Wende in der Familien- und Frauenpolitik. Sie steht für einen ultrakonservativen Kurswechsel in der CDU. (…) Frau Schröder will uns jetzt zurück beamen in die 50er Jahre."

Weiterhin sagte Schwarzer zu Schröders kritischen Äußerungen zum Feminismus: "Das mit dem Sex und der Unterwerfung – grotesk, das habe ich nie behauptet. Das ist Frau Schröders schwülstige Fantasie über ein zentrales Thema des Feminismus der 70er Jahre."

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One thought on “Alice Schwarzer legt im Streit mit Familienministerin nach: “Frau Schröder will uns zurück beamen in die 50er Jahre.”

  1. Süß, wie schön, dass wir die Wächterin Alice Schwarzer noch haben. Ich glaube nicht, dass die christlichen Fundamentalisten irgendeine Chance haben, da gibt es viel zu viele Schwule im Vatikan und ja auch in der Politik. Die Frauenrechte allerdings werden bei Erweckungen immer wieder eingedämmt wie jetzt und dazu nutzt man eben sehr gerne naive christliche Frauen in der Politik.