Polizei will Sitzblockade räumen

Während in Dannenberg die Castoren Stück für Stück vom Zug auf die Lkws verladen werden, hat Greenpeace die Abzweigung zur Nord- und Südroute mit einem Lkw und Aktivisten blockiert. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, inzwischen sei auch der elfte und damit letzte Atommüll-Behälter vom Gleis auf einen Tieflader gehoben worden.

Die „taz“ berichtet, die Polizei habe inzwischen drei der vertikalen Eisenstangen im Laderaum des Greenpeace-Lkws weggeflext und sei in zweiten Innenraum gelangt. Zwei Ärzte stünden bereit. Große Hubschrauber hätten währenddessen die Fahrer für die Castor-Lkws eingeflogen. Auf ihren Jacken steht „Heavy Cargo“.

taz.de zitiert den Polizeipressesprecher Kai Richter: „Leib und Leben und die körperliche Unversehrtheit der Aktivisten stehen ganz oben an. Die Maxime ist, dass hier niemandem etwas passiert … Greenpeace ist ja für ihre kreativen Aktionen bekannt. Die Zusammenarbeit mit ihnen war und ist immer gut gewesen. Wir tauschen uns aus, um zu wissen, was wir machen dürfen, um die Personen im Lkw nicht zu verletzen.“

Die xtranews-Redaktion begrüßt, dass sowohl die Polizei als auch Greenpeace so besonnen vorgehen, und hofft, dass möglichst niemand bei dieser und den folgenden Aktionen zu Schaden kommt.

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