Bärbel Bas: „Die SPD steht an der Seite der Hausärzte“

Zu den Spargesetzen im Gesundheitswesen, die in dieser Woche in der 2./3. Lesung im Bundestag verabschiedet werden sollen und zu den Auswirkungen für die Duisburger Hausärzten erklärt die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas:

„Die SPD steht an der Seite der Duisburger Hausärzte und stellt sich gegen die Schwächung der Hausarztzentrierten Versorgung durch die Spargesetze der Bundesregierung. Diese Spargesetze machen den Hausarztberuf unattraktiver und verschlechtern die Bezahlung hausärztlicher Leistungen.

Mit der Hausarztzentrierten Versorgung hatte die SPD eingeführt, dass Krankenkassen und Hausarztverbände den Versicherten eine besondere Hausarztzentrierte Versorgung anbieten müssen (§73b SGB V). Das bedeutet für die Patienten eine verbesserte Versorgungsqualität, weil die Ärzte unter anderem regelmäßig geschult werden. Im Gegenzug werden die Hausärzte besser bezahlt und in diesem Zusammen möchte ich auch festhalten: Die Duisburger Hausärzte rufen nicht einfach nach mehr Geld, sondern machen sich für eine bessere Verteilung der vorhanden Gelder stark.  Auch deshalb haben sie meine Unterstützung.

Die Bundesregierung hebelt die Hausarztzentrierte Versorgung aus und verschärft die wachsenden Probleme der ärztlichen Versorgung. Die SPD will die gute hausärztliche Versorgung auch in Zukunft sicherstellen. Hausärzte sind der Dreh- und Angelpunkt der medizinischen Versorgung. Jede Verschlechterung in der Versorgung der Patienten und der Honorierung der Hausärzte werden wir rückgängig machen. Da bin ich mit Karl Lauterbach einer Meinung.“

Pressestatement vom 8. November 2010

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