Kouchner und Ashton bemühen sich um Sakine Mohammadi Aschtiani

Sakine Mohammadi Aschtiani

Der französische Außenminister Bernard Kouchner gab der Hoffnung Ausdruck, die Hinrichtung von Sakine Mohammadi Aschtiani könne ganz vermieden werden. Der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki habe ihm am Mittwoch Morgen versichert, dass in der Angelegenheit noch nicht das letzte Wort gesprochen sei, sagte Bernard Kouchner. Dem Tagesspiegel zufolge erklärte Kouchner weiter, er habe den Iran im Gespräch mit Mottaki aufgefordert, Aschtiani zu begnadigen und die Menschenrechte zu achten. Er habe auch gefragt, warum der Rechtsanwalt der Iranerin und ihr Sohn inhaftiert seien.

Bereits am Abend hatte EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton den Iran aufgerufen, Mohammadi-Aschtiani nicht hinzurichten. Zwar habe der Iran inzwischen von einer Steinigung als Hinrichtungsform Abstand genommen, aber auch die geplante Hinrichtung durch Erhängen sei nicht akzeptabel, erklärte Ashton am Dienstagabend in Brüssel. Sie rief dazu auf, die Todesstrafe in eine andere Strafform umzuwandeln.

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