Hamed Abdel-Samad im Gespräch mit Philipp Engel: Islam hat keine Zukunft

Hamed Abdel-Samad – Bild: Deutsche Islamkonferenz

Der ägyptische Politikwissenschaftler und Historiker Hamed Abdel-Samad setzt sich sehr kritisch mit dem Islam auseinander. Als Sohn eines sunnitischen Imams nahe Gizeh geboren, studierte er in Kairo und Augsburg und forschte am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität in München. Nach der Veröffentlichung seines ersten Buchs sprach eine fundamentalistische Gruppe eine Fatwa gegen das einstige Mitglied der radikalen Muslimbruderschaft aus und er stand unter Polizeischutz. Abdel-Samad wurde als Teilnehmer der zweiten Deutschen Islamkonferenz von Innenminister Thomas de Maizière berufen.

Philipp Engel, Journalist der Jüdischen Allgemeinen Zeitung und der Ruhrbarone, hatte die Gelegenheit, mit Hamed Abdel-Samad. Das Interview erschien auf cicero.de. Gegenstand des Gesprächs ist das neu erschienene Buch von Hamed Abdel-Samad: „Der Untergang der islamischen Welt: Eine Prognose“. Dessen Inhalt bringt Abdel-Samad wie folgt auf den Punkt:

„Der Islam bietet keine zukunftsfähigen wirtschaftlichen oder politischen Konzepte und hat auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts keine Antworten. Die Globalisierung erfordert notwendigerweise Öffnung und Flexibilität, diese aber sind in den meisten islamischen Staaten Mangelware. Überall da, wo der politische Islam die Macht an sich reißen konnte, wie in Afghanistan, dem Iran, Saudi Arabien, Somalia und dem Sudan, leiden die Menschen an Rückständigkeit und Abschottung.“

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