Ausbildungspakt wird mit neuen Schwerpunkten bis 2014 verlängert

Bildungsketten-Initiative des BMBF begleitet Schülerinnen und Schüler bis in die Ausbildung 

Schavan: "Schwächere Jugendliche intensiver stärken"

Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat anlässlich der Unterzeichnung des Ausbildungspaktes 2010-2014 die neuen Schwerpunkte des Paktes begrüßt. „Jetzt kommt es darauf an, die Ausbildungsreife und die Berufsorientierung zu verbessern und schwächere Jugendlichen intensiver zu stärken“, betonte Schavan in Berlin. Genau an diesem Punkt setzt die Initiative „Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an eine zentrale Maßnahme des neuen Ausbildungspaktes. Dabei werden 1.000 zusätzliche Berufseinstiegsbegleiter in den Schulen eingesetzt. Diese begleiten rund 30.000 förderungsbedürftige Schülerinnen und Schüler bis hinein in die berufliche Ausbildung. Die ersten 500 Berufseinstiegsbegleiter werden im November ihre Arbeit aufnehmen. 

In Kooperation mit der Schule wird für förderungsbedürftige Schüler ein Förderplan erstellt, der schulische und außerschulische Maßnahmen umfasst. Neben dem Einsatz der hauptamtlichen, pädagogisch qualifizierten Berufseinstiegsbegleiter ist im Zuge der Initiative „Bildungsketten“ vorgesehen, weitere 1.000 so genannte Senioren Experten (Praktiker mit Berufserfahrung) zur Betreuung während der Berufsausbildung einzusetzen. Hierzu baut das BMBF seine bereits bestehende Kooperation mit dem Senioren Experten Service aus.

 „Wir schaffen für diese Jugendlichen betreuende Bildungsketten – startend mit einer individuellen Potenzialanalyse ab der 7. Klasse über den Ausbau gezielter Berufsorientierung bis hinein in die Berufsausbildung“, sagte Schavan. „Wir wollen, dass jeder Jugendliche eine gute Ausbildung erhält. Das ist der Schwerpunkt unseres bildungspolitischen Handelns.“

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