Duisburg: SPD-Ratsfrau Wagner: Bürgerarbeit mit Mindestlohn

wagner_02 Die Duisburger SPD-Fraktion begrüßt das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt „Bürgerarbeit“, mit dem in Duisburg jetzt für rund 150 Arbeitsuchende Bürgerinnen und Bürger eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt angestrebt wird.

Das Programm unterstützt dabei gezielt auch schwerer vermittelbare Gruppen wie Alleinerziehende, Arbeitsuchende mit Migrationshintergrund oder Menschen mit Behinderungen.

Wer nach einer sog. 6-monatigen „Aktivierungsphase“ immer noch keine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden hat, der bekommt eine Beschäftigung im Rahmen der sog. Bürgerarbeit von der Duisburger ARGE angeboten.

Die Beschäftigung erfolgt im Umfang von 30 Wochenstunden und wird für die Dauer von 3 Jahren festgeschrieben.

Auf Druck der SPD-Fraktion sollte es kein Lohndumping geben, sondern der branchenübliche Mindestlohn gezahlt werden. Ein entsprechender Antrag im Sozialausschuss der Stadt fand eine Mehrheit. Dabei sollte die Stadt eine entsprechende finanzielle Aufstockung vornehmen dürfen.

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ratsfrau Angelika Wagner freut sich: „Es ist gut für die Betroffenen, dass unsere Initiative von Erfolg gekrönt war, und die Bezirksregierung dieser Aufstockung zugestimmt hat. Damit kann für die „Bürgerarbeit“ ein Mindestlohn gezahlt werden.“

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