Studie: Deutschland nutzt Potential der Migranten nicht aus

Das arbeitgebernahe Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft und die Bensheimer Ifok GmbH stellten in einer Studie fest, dass Behörden und Unternehmen Beschäftigungspotenziale von in Deutschland lebenden Migranten häufig ungenutzt lassen. Die Studie wurde auf Veranlassung des  Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle (FDP) erstellt.

„Zuwanderer mit ausländischen Abschlüssen häufig Qualifikationen erworben, die potenziell wichtig für den deutschen Arbeitsmarkt sind“, berichtet die „Rheinische Post“ (Montagausgabe). Zwar könnten diese von deutschen Behörden anerkannt werden, doch das Verfahren sei unübersichtlich und teilweise nicht geregelt, urteilen die Gutachter. Nicht-EU-Bürger hätten „kaum Zugang zu formalen Bewertungsverfahren“, heißt es in der Studie, die am heutigen Montag von Rainer Brüderle in Berlin vorgestellt werden wird. Insgesamt verfügten die in Deutschland lebenden Migranten über gut 2,8 Millionen im Ausland erworbene Abschlüsse, so die Studie. Knapp die Hälfte davon seien der Fachrichtung „Ingenieurwesen und Technik“ zuzuordnen.

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